Frederick Alfred Lubich untersucht in diesem Band die drei großen Romane Max Frischs – Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein – und beleuchtet sie unter literaturwissenschaftlichen, philosophischen und kulturhistorischen Gesichtspunkten. Im Mittelpunkt steht die Frage nach Identität, Selbstentwurf und Rollenwechsel, die Frischs Figuren immer wieder herausfordert und ihr Handeln bestimmt. Lubich zeigt, wie Frisch in seinen Romanen existenzielle Grundfragen des modernen Menschen behandelt: die Spannung zwischen Freiheit und Schicksal, zwischen Selbsttäuschung und Wahrheit sowie zwischen individueller Biografie und gesellschaftlichen Erwartungen. Durch präzise Analysen macht das Buch die thematische und formale Vielfalt von Frischs Werk sichtbar und bietet Leser*innen eine vertiefte Einführung in die komplexe Welt eines der bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.