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Kehidupan dan Upayaku

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Buku ini adalah otobiografi Karl May.
Dalam otobiografinya ini Karl May melukiskan kehidupannya hanya sampai sekitar 1887-1888, selanjutnya membicarakan persitiwa2 pada 1910 yang sedang menimpa dirinya.

274 pages, Paperback

Published December 1, 2010

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About the author

Karl May

1,461 books442 followers
Karl Friedrich May (also Karol May) was one of the best selling German writers of all time, noted mainly for books set in the American Old West, (best known for the characters of Winnetou and Old Shatterhand) and similar books set in the Orient and Middle East. In addition, he wrote stories set in his native Germany, in China and in South America.

May also wrote poetry and several plays, as well as composing music; he was proficient with several musical instruments. May's musical version of "Ave Maria" became very well known.

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Profile Image for Irena Pasvinter.
420 reviews118 followers
December 17, 2025
ENDLICH! Dieses Buch ist nur 198 Seiten lang, aber es kam mir wie eine Ewigkeit vor.

Was war Karl May für mich, bevor ich sein Leben und Streben gelesen habe?

Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich die Winnetou-Film gesehen, und Winnetou wurde mein Held. Indianer haben mich generell immer fasziniert. Natürlich kann ich heute sehen, wie falsch diese Winnetou-Filme waren, aber ich habe noch warme kindliche Erinnerungen daran.


Buchdeckel der klassischen Ausgaben (ab 1893) der Bände Winnetou I bis III von Karl May.(Bildnachweis: Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Public domain, via Wikimedia Commons).


Und dann habe ich 2023 dieses kleine Hörbuch über Karl May gehört: Karl May Karl May by Christian Blees . Es war ziemlich überraschend für mich: Nicht nur hat Karl May all diese Bücher über Indianer geschrieben, ohne nach Amerika zu reisen, sondern er hat auch andere Serien nach Arabien geschrieben, ohne nach Ägypten usw. zu reisen. Und bevor er berühmte Schriftsteller wurde, war er zumindest drei Mal im Gefängnis.

Das hat meine Neugier geweckt, und ich habe diese Memoiren, Mein Leben und Streben, auf Amazon gefunden.

Also, bevor ich seine Memoiren gelesen hatte, war ich neugierig auf Karl May. Nachdem ich dieses Buch beendet hatte, bin ich ihm jetzt gegenüber regelrecht allergisch.

Was für ein komisches und langweiliges Buch! Was für ein selbstgefälliger und selbstgerechter Mann!

Zuerst gibt er nur eine lange Allegorie (viele Seiten) über sein beliebtes Ardistan und Dschinnistan.

Tief unten herrscht über Ardistan ein Geschlecht von finster denkenden, selbstsüchtigen Tyrannen, deren oberstes Gesetz in strenger Kürze lautet: »Du sollst der Teufel deines Nächsten sein, damit du dir selbst zum Engel werdest!« Und hoch oben regierte schon seit undenklicher Zeit über Dschinnistan eine Dynastie großherziger, echt königlich denkender Fürsten, deren oberstes Gesetz in beglückender Kürze lautet: » Du sollst der Engel deines Nächsten sein, damit du nicht dir selbst zum Teufel werdest!«


„Marah Durimeh“ - Deckelbild von Sascha Schneider (1927) (Bildnachweis: Sascha Schneider, Public domain, via Wikimedia Commons)

Denn spricht er über seine Kindheit und seine Familie. Dieser Teil ist eigentlich ziemlich interessant (zum Beispiel, wenn wir ihm glauben können: Als er noch sehr klein war, war er blind, und als er vielleicht fünf Jahre alt war, wurde er geheilt). Aber hier kann man schon eine Veranlagung erkennen: Wenn er alles nicht gut gemacht hat, war das nie seine Schuld, sondern immer die Schuld anderer (sein Vater hat ihn nicht gut erzogen, er hat ihm erlaubt „schlechte“ Bücher zu lesen; andere haben ihm Schaden zugefügt; und so weiter).


Ein Porträt des deutschen Schriftstellers Karl May von Erwin Raupp.(Bildnachweis: Erwin Raupp, Public domain, via Wikimedia Commons)

Und dann kommen wir zu seinen Bestrafungen. Die Verbrechen, die er begangen hat, hat er gegen seinen Willen getan, weil er hat den Stimmen gehört, die ihn dazu gezwungen hatten. Aber seelisch krank war er nie – das ist für ihn sicher. Das ist ein gutes Beispiel für die Bekanntheit psychische Krankheiten im 19. (und auch 20.) Jahrhundert, glaube ich. Oder vielleicht hat er sich alles ausgedacht – ein bisschen wie Winnetou...

Das war es, was die Versucher in meinem Innern von mir forderten. Ich wehrte mich, so viel ich konnte, so weit meine Kräfte reichten. Ich gab allem, was ich damals schrieb, besonders meinen Dorfgeschichten, eine ethische, eine streng gesetzliche, eine königstreue Tendenz. Das tat ich, nicht nur andern sondern auch mir selbst zur Stütze. Aber wie schwer, wie unendlich schwer ist mir das geworden! Wenn ich nicht tat, was diese lauten Stimmen in mir verlangten, wurde ich von ihnen mit Hohngelächter, mit Flüchen und Verwünschungen überschüttet, nicht nur stundenlang, sondern halbe Tage und ganze Nächte lang. Ich bin, um diesen Stimmen zu entgehen, aus dem Bett gesprungen und hinaus in den Regen und das Schneegestöber gelaufen. Es hat mich fortgetrieben, wie weit, wie weit! Ich bin aus der Heimat fort, um mich zu retten, kein Mensch wußte, wohin, doch es zog mich wieder und immer wieder zurück. Niemand erfuhr, was in mir vorging und wie un- oder gar übermenschlich ich kämpfte, weder Vater noch Mutter noch Großmutter noch eine der Schwestern. Und noch viel weniger ein anderer, ein fremder Mensch; man hätte mich ja doch nicht verstanden, sondern mich einfach für übergeschnappt erklärt. Ob irgend Jemand an meiner Stelle das ausgehalten hätte, das weiß ich nicht, ich glaube es aber kaum. Ich war sowohl körperlich als auch geistig ein kräftiger, sogar ein sehr kräftiger Mensch, aber ich wurde dennoch müder und müder. Es kamen zunächst Tage, dann aber ganze Wochen, in denen es vollständig dunkel in mir wurde; da wußte ich kaum oder oft auch gar nicht, was ich tat. In solchen Zeiten war die lichte Gestalt in mir vollständig verschwunden. Das dunkle Wesen führte mich an der Hand. Es ging immerfort am Abgrund hin. Bald sollte ich dies, bald jenes tun, was doch verboten war. Ich wehrte mich zuletzt nur noch wie im Traum.


Und da begann ich zu begreifen, um was es sich eigentlich handelte. Was sich in jedem Menschen vollzieht, ohne daß er es bemerkt oder auch nur ahnt, das vollzog sich in mir, indem ich es sah und hörte. War dies ein Vorzug, eine Gottesgnade? Oder war ich verrückt? Dann aber jedenfalls nicht geistig, sondern seelisch verrückt, denn ich machte diese Beobachtungen mit einer Objektivität und Kaltblütigkeit, als ob es sich nicht um mich selbst, sondern um einen ganz andern, mir vollständig fremden Menschen handle.

Nach den Bestrafungen spricht er über seine literarische Karriere und über seine megalomanischen literarischen Projekte, die die Menschheit aus Ardistan nach Dschinnistan bringen sollen.

Und dann beginnt die endlose Saga von Karl Mays tausendundeinen Gerichtsprozessen mit der Presse und mit seinen Verlegern, die seine früheren strafrechtlichen Verurteilungen als Waffe gegen ihn benutzten, um seinen Ruf zu zerstören, nachdem May den Verlag verklagt hatte, weil dieser einige der Romane, die er für ihn geschrieben hatte, verändert hatte, um sie anstößiger zu machen (also besser verkäuflich). Eingentlich, es scheint das ist die ware Ursache fur diese Buch war.

Die letzten 20 % sind den Gerichtsprozessen gewidmet. Ich dachte, sie würden nie enden… Karl May verklagt X, X verklagt Karl May, May will Y als seinen Zeugen, X veröffentlicht etwas gegen Y, Y verklagt May… Nur ein Beispiel: May verklagte einen Anwalt, weil dieser während der Gerichtsverhandlung unfaire Worte gegen ihn verwendet hatte.

Ich bringe eine Musterauswahl der Ausdrücke, die ich mir vom Münchmeyerschen Advokaten Dr. Gerlach gefallen lassen mußte, weil er sich ihrer in seiner Eigenschaft als Anwalt bediente: Er beschuldigte mich »frecher Anzapfungen«, »unberechtigter Forderungen«, zahlreicher »Dreistigkeiten« und »faulen Zaubers«. Er nannte mich »raffiniert«, »frech«, »dreist«, »verleumderisch«, »pathologisch zur Unwahrheit reizend«, »Lügner«, »Lügenmay«, »Renommist«, »Münchhausen«, »Aufschneider«, »Betrüger«, »Lump«, »Schwindler«, »Allerweltsschwindler«, »Einbrecher«, »Hochstabler«, »Zuchthäusler« usw. usw. Ich frage: Sind dergleichen Beschimpfungen, selbst wenn sie die Wahrheit enthielten, im gewöhnlichen Leben erlaubt? Wurde ein wirklich gebildeter Mann mit Einem, der sich ihrer schuldig macht, verkehren wollen? Nun, im Verkehr vor Gericht sind sie gestattet, denn ich habe diesen Anwalt auf sie hin wegen Beleidigung verklagt und bin abgewiesen worden. Aber noch mehr: Er erhob auf diese meine Klage hin Gegenklage gegen mich, und diese wurde nicht zurückgewiesen. Der Richter ist hieran völlig unschuldig; er kann nicht anders; das Gesetz verlangt es so!

Und denn gibt es auch:

Ich fühle mich verpflichtet, und meine Aufgabe ist, es in den Dienst der Humanität zu stellen. Wie ich mir das denke, das wird man, hoffe ich, aus meinem zweiten Bande ersehen.

Was? Der zweite Band? Nein, danke. Das ist für mich mehr als genug!

Diese erste Band beendet mit:

Nach meines Lebens schwerem Prüfungstag Wird nun wohl bald des Meisters Spruch erklingen. Doch, wie auch die Entscheidung fallen mag, Sie kann mir nichts als nur Erlösung bringen. Ich juble auf. Des Kerkers Schloß erklirrt; Ich werde endlich, endlich nun entlassen. Ade! Und wer sich weiter in mir irrt, Der mag getrost mich auch noch weiter hassen!

Ja, endlich... Ich hasse Karl May nicht, nicht wirklich, aber in diesen letzten 20 % hat die Stimme in meinem Kopf mehr als einmal das Wort „hassen“ benutzt.;)
Profile Image for Pablo María Fernández.
510 reviews21 followers
December 10, 2023
“The treasure of Silver Lake” was my favorite book when I was 13 (I read it in my native Spanish). I fell in love with heroic characters like Old Shatterhand and Old Firehand, the Wild West landscape (I didn't know at the time that most of them were cliches because May hadn't travel outside Germany at that time). Along with Enid Blyton, Julio Verne, “The Hollisters” and Alfred Hitchcock's detective collections and James Hadley Chase thrillers it forms part of my early youth readings. But unlike the rest, it was the only book of his I found (many years later I discovered in a bookstore of used books another Spanish translation “The return of Winnetou” that I didn’t enjoy as much, probably because I grew during those years).

Karl May was a German literary hero (he sold more than 200 million books), there were movies based on his books but for some reason he is not very well known nowadays. Just by chance looking for something original to read in Guterberg.org I found this book, his autobiography (and not less important, one of the few that weren't in German!). I love biographies and knowing more of this mysterious author from the XIX century sounds interesting.

I was a little disappointed after I finished reading it. This book was supposed to be the first part and he focused on his childhood and saved writing about his work and his travels for the second part that was never able to write due to his death. He spends the last third or more talking about trials, persecutors, traitors but nothing about his main works and characters. Despite that I still find of interest his thoughts about plagiarism, how his early work was altered and the originals lost due to infamous editors and how becoming a librarian during his time in jail changed his life forever. Like Conan Doyle, Jonathan Swift and others, he didn’t write for boys but he was labeled as an author for the youth. His goal was using these action stories as a vehicle to communicate his higher ideals but he was never read in that way.

I am happy the “Editorial Molino” bought the right to publish a Spanish translation during the 1930. Later they came to Argentina and one book of this author made its way to “Librería Rodríguez” in Belgrano in which probably my mother bought it for me. Reading his autobiography thirty years later closes a circle.
Profile Image for Mateja.
7 reviews13 followers
January 19, 2020
I read some of Karl May's books back when I was still about 15 years old. So that's quite a while ago. I preferred mystery novels (Agatha Christie) back then, but I wanted to read those books because my mother always spoke so highly of Karl May's books.
I also knew from my mother that he wrote his books while being in jail. So when I saw this autobiography in library, I borrowed it for my mother and myself too.

My favorite part of "My Life and My Efforts" was reading about his childhood. I didn't really care much for the second part of book -- too many details about all his lawsuits.

Karl May was definitely a very spiritual man. I recommend this autobiography to anyone who has ever read any of his books.

It's available in English version online:
http://www.gutenberg.org/files/2780/2...
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