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Sturm im Elfenland

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Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand. Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert - bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt. Die Eltern ihres Cousins Ivaylo wurden als Aufrührer verurteilt und verbannt, darum soll der junge Elf nun in Alanas Familie eine neue Heimat finden. Ivaylo ist still und verschlossen; doch bald erkennt nicht nur Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten sehr bewandert ist. Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore? Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse... doch wie kann sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie dabei ist, sich in einen Verräter zu verlieben?

464 pages, Hardcover

First published February 16, 2011

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About the author

Frances G. Hill

4 books1 follower
Frances G. Hill is a pseudonym of Susanne Gerdom, author of the Anida Trilogy and other Fantasy books.

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Community Reviews

5 stars
14 (20%)
4 stars
17 (24%)
3 stars
30 (42%)
2 stars
7 (10%)
1 star
2 (2%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Katja.
257 reviews79 followers
February 18, 2011
Im Elfenland herrscht Unruhe. Nach einem schlimmen Schicksalsschlag hat König Auberon beschlossen, die Ausübung von Magie zu verbieten. Doch diese Entscheidung schürt den Widerstand, denn Magie ist für Elfen ebenso natürlich wie das atmen.

Auch die Eltern von Ivaylo werden als Rebellen überführt, die sich gegen den König zur Wehr setzen wollen. Als Verräter verurteilt verschwinden sie in den Kerkern des Königs, und Ivaylo wird zur Familie seiner Tante geschickt.

Alana, Ivaylo’s Cousine, ist von der Ankunft des Gastes keineswegs begeistert. Nicht nur, dass er aus dem Schattenwald stammt, einem mystischen Ort voller magischer Wesen, er bekommt auch noch das Zimmer des Hauses, welches eigentlich Alana versprochen war. Und seine stille, verschlossene Art macht ihr den jungen Elf auch nicht unbedingt sympathischer. Doch bald schon muss Alana feststellen, dass Ivaylo in den alten magischen Künsten bewandert ist. Und was hat es mit dem geheimnisvollen Sternenstein auf sich, denn er immer bei sich trägt?

Während sich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore öffnen, gerät Alana immer tiefer in einen Strudel voller mysteriöser Ereignisse. Bald schon weiß sie nicht nur mehr, wem sie noch trauen kann, sondern steht auch der wohl größten Herausforderung ihres Lebens gegenüber…

„Sturm im Elfenland“ ist ein Fantasy-Roman aus der Feder der Autorin Frances G. Hill.

Schon die Gestaltung des Umschlages macht dieses Buch zu einem absoluten Highlight. Es schimmert und glitzert und wirkt trotzdem keinesfalls kitschig. Ansehen zumindest könnte ich dieses Werk schon einmal eine gefühlte Ewigkeit.

Die eigentliche Geschichte beginnt ohne große Einleitung. Man findet sich sofort mitten in der Verhaftung von Ivaylos Eltern wieder, und erfährt schnell immer mehr Gründe hierfür. Erzählt wird in zwei Sichtweisen, auseinander gehalten mittels verschiedener Schriftstile. Zunächst mag dies verwirrend wirken, vor allem da die Person des aus der Ich-Perspektive erzählenden Kursivschreibers nicht sofort enthüllt wird, im späteren Verlauf der Handlung festigt sich aber alles zu einem klaren Bild.

Dieser erzählerische Aufbau, sowie der wirklich sehr angenehme Schreibstil der Autorin, machen einen großen Reiz der Geschichte aus, bietet sich so doch genügend Raum für eigene Spekulationen und Theorien.

Auch die Charaktere sind durchweg sympathisch und glaubhaft gezeichnet, und wachsen einem schnell ans Herz. Sowohl Ivaylo als auch Alana agieren realistisch und nachvollziehbar; treten keineswegs auf der Stelle, sondern machen beide eine enorme Entwicklung durch.

„Sturm im Elfenland“ spielt nebenbei auch noch ganz wunderbar mit dem typischen Konflikt zwischen Elfen und Zwergen, den wir schon seit Tolkien kennen…und lieben.

Ein wundervoll gestalteter Fantasy-Roman, mit einer ebenso wundervollen Geschichte, voller Intrigen, Verrat, Liebe und Magie, und sympathischen Charakteren. „Sturm im Elfenland“ wird meiner Meinung nach Fans als auch Skeptiker in Sachen Elfen überzeugen, und ist es definitiv wert, dass man ihm seine Aufmerksamkeit schenkt. Ein wirklich ganz fantastisches Buch.
Profile Image for Kathrin.
95 reviews8 followers
June 26, 2011
Ich hab mich von diesem Buch wirklich einfach überraschen lassen.
Eine Schwäche für Elfen hatte ich schon immer. Der Hauptgrund für den Kauf des Buches.
Und ich wurde wirklich positiv überrascht.
Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel erzählen. Man möchte ja keinem die Spannung und das Vergnügen nehmen, heraus zu finden, wer hier welche Rolle spielt  Und natürlich gibt es auch Zwerge. Sehr sympathische sogar ^^
Die Erzählweise fand ich sehr fesselnd und spannend.
So erfährt man am Anfang nur Bruchstücke und wir gezwungen weiter zu lesen, um die eigene Neugier zu befriedigen. Dabei wird man nie gefrustet und der Spannungsbogen lässt nie wirklich nach. Besonders gut gefallen hat mir auch der Wechsel zwischen den beiden Handlungsorten und die Art und Weise wie sich die Geschichte dadurch miteinander verwoben hat.
Dazu kommen zwei überaus sympathische, junge Hauptfiguren, die es einem leicht machen auch auf diese Art in die Geschichte einzutauchen.
Außerdem hat mir auch die Botschaft der Geschichte sehr gut gefallen. Manchmal ist es gefährlicher etwas zu unterdrücken anstatt es kontrolliert geschehen zu lassen. Und es ist nicht immer der „Andere“, der „Feind“, der einem Böses will.
Profile Image for Sasha.
415 reviews78 followers
February 8, 2011
Als Ivaylo eines Abends aufwacht, sind Fremde da; Fremde, die seine Eltern töten wollen. Als er dazwischen gehen will, wird er gefangen genommen – hinterher erinnert er sich an kaum was.
Einer seiner Fänger – Munir – umso besser – Ivaylos Eltern wird vorgeworfen, ein Dämonentor öffnen zu wollen und damit das Leben des Königs zu bedrohen. Dieser hat durch Magie bereits seine Familie verloren und es allen Elfen verboten zu zaubern.
Als über Ivaylos Schicksal beraten wird, setzt sich Munir für ihn ein, kümmert sich um ihn, bringt ihn zu Ivaylos Onkel und Tante. Dort trifft der junge Elf auf Alana, seine quirlige und lebensfrohe Cousine, die ihn anfangs so gar nicht leiden kann.
Doch als die Kinder heimlich etwas über Magie lernen sollen, finden die beiden doch noch zueinander. Ivaylo findet einen Weg, wie die bis dahin magisch unbegabte Alana doch noch ihre Kräfte verwenden kann. Das Misstrauen weicht, bis Freundschaft diesen Platz einnimmt. Doch eines Tages ist Ivaylo verschwunden – gerade jetzt! Das Winterfest im Königsschloss steht an, doch viel wichtiger: Alana ist mit der Aufgabe überfordert, einen gemeinsamen Freund zu helfen; außerdem wird von verwirrenden und schrecklichen Bildern geplagt, die sie nicht recht zu deuten weiß, die aber Kampf und Blut erahnen lassen – wie kann Ivaylo sie da im Stich lassen?

Ich erwartete ein Buch für eher jüngere Leser, wurde aber vollkommen davon überzeugt, dass dieses Buch definitiv auch was für ältere Leser ist.
Es beginnt schon sehr düster – Ivaylos Eltern sollen getötet werden. Und auch wenn die jungen Charaktere – allen voran Alana – das Ganze wieder etwas abschwächen, behält sich „Sturm im Elfenland“ stellenweise eine gewisse Ernsthaftigkeit und Düsternis bei, die überzeugt. Hinzu kommt, dass sie Handlung überraschend komplex ist – es gibt zwei parallele Handlungen: Einmal die Ereignisse rund um Alana und Ivaylo, die anfangs noch ruhiger sind. Der Leser bekommt Zeit, einige Charaktere kennenzulernen und sich vage Meinungen über sie zu bilden; bis es dann losgeht mit der Magie und sich damit auch die Geheimnisse, die Vermutungen und das Misstrauen häufen.
Dann gibt es noch Munir, der als Ich-Erzähler auftritt und schildert, was außerhalb geschieht. Zusammen mit dem König der Elfen zieht er durch’s ganze Land, um immer häufiger auftauchende Dämonenportale zu schließen. Irgendjemand wendet heimlich Magie an, droht Dämonen in diese Welt zu holen – denn die wenigsten sind wirklich mit dem Magieverbot einverstanden. Magie brauchen Elfen wie Luft. Diese Szenen bringen den Ernst der Lage die nötige Aufmerksamkeit und sind fähig, dem Ganzen eine etwas düstere Atmosphäre zu verleihen. Schon die Dämonenportale – die eigentlich Elfen sind, aber aus Nichts zu bestehen scheinen – sind wirklich gruselig und furchtbar schwer zu fassen.
Diese beiden Stränge werden erst zum Winterfest zusammengeführt, wo die Charaktere, die Intrigen, die Geheimnisse und Mysterien aufeinander treffen und der Höhepunkt des Ganzes auf den Leser wartet. Und ohne zu viel verraten zu wollen: Das Ende kann sich sehen lassen! Herzklopfen ist garantiert, Wehmut ebenso, Entsetzen, Angst … alles dabei. Und am Ende … das muss selbst gelesen werden.
Interessant hierbei ist, dass der Leser immer mehr weiß als die Protagonisten – aber nie zu viel. Zwar ist es leicht, vorauszuahnen, wer hinter allem steckt, und normalerweise wäre dies ein Kritikpunkt. Doch hier nicht, denn trotz allem wird nie zu viel bekannt gegeben, so dass immer etwas bleibt, das einen bangen und hoffen lässt. Außerdem hat es den netten Nebeneffekt, dass die unwissenden Charaktere Dinge tun (oder nicht tun), die den Leser die Haare raufen lassen und ihm den letzten Nerv rauben. Ein geschickter Zug der Autorin also, der eine Mitfieber-Garantie bietet.
Glücklicherweise wurden auch nicht nur die üblichen Elfenbilder bedient, sondern eigene Ideen eingebracht, die einen frischen Wind bringen. Neben Elfen und Zwergen gibt es ebenso Dämonen, Zentauren und sicherlich noch jede Menge Geschöpfe mehr, die hier keine Erwähnung fanden. Natürlich wird das Rad hier nicht neu erfunden, aber die Geschichte hat immer noch etwas Eigenes, und das gefällt.
Sprachlich wird die Handlung wirklich gut wiedergegeben. Keineswegs zu einfach, sondern angenehm und schnell fließt der Text vorüber, spart nicht an bildhaften Beschreibungen, die ein Vorstellen gut möglich machen und gibt alles genau so wieder, dass es passt. Unheimliches wirkt verstörend, leichte Szenen laden zum Lachen ein, andere wiederum zu Grübeln. Die Sprache überträgt die Stimmung und ist dabei überraschend reif.
Um noch mal auf die Charaktere zurückzukommen: Es sind viele dabei, die schlichtweg herzallerliebst sind. Es bedarf einer kleinen Aufwärm- und Kennenlernphase, doch dann können Ivaylo und Alana, der Zwerg Sverre und gar Munir und Auberon (der Elfenkönig, der die Magie verbot) ins Herz geschlossen werden. Einige Charaktere werden leider nur sehr knapp behandelt, aber dies betrifft nur die, die weniger für die Handlung vonnöten sind – aber dadurch, dass die, die sie lieben, sehr sympathisch sind, ist es leicht vorstellbar, dass auch die anderen gemocht werden würden. Und selbst wenn nicht – mit den anderen Charakteren kann genug gelitten und gekichert werden, da macht das weniger aus.
Einzig und allein der Mittelteil zieht sich spannungstechnisch etwas. Da das aber der einzige Kritikpunkt meinerseits sein kann, fällt es auch nicht weiter ins Gewicht.

„Sturm im Elfenland“ ist ein überraschendes, mitreißendes Abenteuer, an dem beinahe nichts auszusetzen ist. Es ist ein Buch zum Spaßhaben und Fürchten gleichermaßen und bietet dabei eine interessante Mischung, die sich sehen lassen kann. Deswegen: Es ist nicht perfekt, aber ihr solltet es unbedingt lesen!
Profile Image for Kerstin.
746 reviews24 followers
May 4, 2011
Kurzbeschreibung:
Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand. Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert - bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt. Die Eltern ihres Cousins Ivaylo wurden als Aufrührer verurteilt und verbannt, darum soll der junge Elf nun in Alanas Familie eine neue Heimat finden. Ivaylo ist still und verschlossen; doch bald erkennt nicht nur Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten bewandert ist. Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore? Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse...Doch wie kann sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie dabei ist, sich in einen Verräter zu verlieben?

Zur Autorin:
Frances G. Hill stammt aus Neuseeland, wo sie als jüngste von fünf Töchtern auf einer Schaf-Farm aufwuchs. Mit acht Jahren verfasste sie ihre erste Kurzgeschichte und im Alter von 16 Jahren ihren ersten Roman, der von einem New Yorker Verlagshaus veröffentlicht wurde. Heute lebt Frances G. Hill mit ihrer Familie und drei rot getigerten Katzen auf Long Island, wo sie Romane schreibt und in ihrer Freizeit Antiquitäten restauriert.

Rezension:
Der junge Elf Ivaylo wird nach der Verbannung seiner Eltern, die der Rebellion bezichtigt werden, unter die Fittiche des Zauberers und der rechten Hand des Königs Auberon, Munir, genommen. Er bringt Ivaylo zu seiner Tante Daina und seinem Onkel Gondiar, die sich seiner annehmen. Seiner Cousine Alana ist er anfangs sehr unsympathisch, da sich plötzlich alles um den Neuankömmling dreht und er recht wortkarg und desinteressiert an seinen Verwandten ist.

Doch schon bald stellt sich heraus, dass Ivaylo magische Fähigkeiten zu haben scheint. Er weiht Alana in das Geheimnis um die Sternensteine ein, die von Zwergenhand hergestellt wurden und sehr viel Magie in sich bergen. Doch ist Magie nach einem Gesetzeserlass des Königs Auberon strengstens verboten! Aber diese ist nötig, um den sich überall öffnenden Dämonentoren Einhalt zu gebieten und bald weiß Alana nicht einmal mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann...

Da ich gerne mal Ausflüge in die Fantasywelt unternehme, konnte ich mich gleich von Beginn an gut in dieser neuen Welt, die Frances G. Hill (übrigens ein Pseudonym der Autorin Susanne Gerdom) hier zeichnet, zurechtfinden. Alana war für mich die wahre Heldin dieses Buches. Zu anfangs ist sie noch recht unzufrieden mit sich, da sie keinerlei magische Fähigkeiten zu haben scheint, im Gegensatz zu ihrem Bruder Aindru, der gute Ansätze zu einem Heiler entwickelt. Doch als sie selbst einen Sternenstein erhält, den ihr der Zwergenschmied Sverre anfertigt, kann sie plötzlich Dinge voraussehen und ist damit die prädestinierte Hilfe im Kampf gegen die Dämonentore.

Die anfängliche Abneigung, die Alana gegen Ivaylo hegt, legt sich, sobald sie das Geheimnis um den Sternenstein teilen und entwickelt sich zart zu einer glaubwürdigen Romanze, die jedoch nicht zuviel Raum einnimmt. Die Geschichte ist insgesamt recht düster und mysteriös gehalten, so dass man sich nicht unbedingt mit einem Jugendbuch konfrontiert fühlt, man könnte es schon fast in High-Fantasy einordnen. Wer hinter der Öffnung der Dämonentore steckt, wird durch zahlreiche Verwicklungen und geschickt eingestreute Irrwege recht spät sichtbar.

Gut gefallen hat mir, dass auch die Zwerge einen recht hohen Part in der Handlung innehaben, denn für diese Gattung habe ich ein echtes Faible! Auch die Perspektivwechsel in der Erzählung finde ich gelungen. Einerseits wird aus der Sicht der 3. Person berichtet, was sich mit kürzeren Abschnitten, die aus der Sicht Munirs erzählt werden, abwechselt. Unterscheiden kann man dies prima, indem die aus Munirs Sicht erzählten Abschnitte in kursiver Schrift gedruckt wurden.

Auch sehr passend ist der Schreibstil der Autorin: Bildhaft, blumig und detailreich lässt sie das Elfenland vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen, wie es sich meiner Meinung nach für einen Fantasyroman auch gehört. "Sturm im Elfenland" bietet alles, was ein gut durchdachtes Fantasybuch braucht: Spannung, Geheimnisse, Magie, Verrat und einen kleinen Schuss Romanze. Ich kann es Freunden dieses Genres, ob jung oder alt, nur empfehlen!

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover zeigt (wieder einmal) ein Mädchengesicht, was ja immer noch in Mode zu sein scheint. Trotzdem überzeugt es durch eine tolle Türkisfarbe und passend gestalteten Ornamenten, die wie die Haarsträhnen des Mädchens und dem Buchtitel im Licht glänzen. Die Kapitelanfänge werden ebenfalls von Ornamenten eingeleitet. Sehr hübsch anzuschauen!

Fazit: "Sturm im Elfenland" ist nicht nur jugendlichen Lesern zu empfehlen. Als Erwachsene hatte ich sehr schöne Lesestunden und bin und war fasziniert von dieser Welt, die die Autorin erschaffen hat. Elfen UND Zwerge - was will man mehr?
Profile Image for Jule.
181 reviews1 follower
March 4, 2012
Als eines Nachts Ivaylos Eltern des Hochverrats an König Auberon beschuldigt und bestraft werden, bricht für den Elfenjungen eine Welt zusammen. Daraufhin muss er aus seinem geliebten Schattenwald zu seinen Verwandten ziehen. Seine Cousine Alana ist anfangs alles andere als glücklich über den verschwiegenen Jungen, der nun mit ihr und ihrem Bruder unterrichtet wird. Doch was hat es mit dem Sternenstein auf sich, den Ivaylo trägt? Und warum ist er so bewandert in magischen Dingen, wenn die Ausübung von Magie doch vom König verboten wurde? Außerdem öffnen sich im ganzen Elfenland Dämonentore, die den Frieden des Landes bedrohen...
In „Sturm im Elfenland“ von Frances G. Hill wird die Geschichte zweier junger Elfen erzählt – Ivaylo und Alana, die gemeinsam ein gefährliches Abenteuer erleben.
Um mit der Geschichte warm zu werden, brauchte ich mehrere Anläufe. Die Verhaftung von Ivaylos Eltern ist zwar ein tragischer, gefährlicher und spannender Einstieg, doch danach verläuft die Geschichte vor allem ruhig. Es gibt zwar immer wieder kleiner Zwischenfälle, aber wirklich viel passiert nicht. Man liest größtenteils, wie die Elfen auf dem Gut von Alanas Vater leben und arbeiten. Der Mittelteil der Geschichte konnte mich daher kaum fesseln.
Am sympathischsten war mir dabei der Zwerg Sverre. Er erscheint griesgrämig, überrascht dann aber die Kinder und den Leser. Alana, die Protagonistin, ist eine interessante Figur. Anfangs erscheint sie recht oberflächlich, entwickelt sich dann aber zu einer selbstbewussten jungen Elfe. Ivaylo hingegen blieb mir eher fremd. Man liest zwar einige Passagen aus seiner Perspektive und kann verstehen, wie er sich fühlt, doch bleibt eine Distanz zur Figur.
Beinahe jedes zweite Kapitel ist aus der Sicht Munirs geschrieben, dem engsten Berater König Auberons. So erfährt man viel aus der Vergangenheit des Landes und über die Dämonentore. Dadurch kann man die Geschichte, die sich zwischen Ivaylo, Alana und einigen anderen Personen abspielt, besser verstehen und nachvollziehen.
Der angenehm klare Schreibstil der Autorin kommt ohne zu große Ausschmückungen aus, so dass sich die Geschichte leicht und schnell lesen lässt, wenn mich auch der Inhalt nicht so sehr gefesselt hat. Einzig einige eingestreute Fremdwörter klangen deplatziert, die jedoch in der zweiten Romanhälfte nicht mehr vorkamen.
Zum Ende hin wurde die Geschichte dann doch noch spannend, wenn auch teilweise durchschaubar. Das Ende bildet aber trotzdem einen angenehmen Abschluss der Geschichte.
„Sturm im Elfenland“ konnte mich durch seine eher seichte Handlung nicht so sehr überzeugen. Allerdings ließ sich die Geschichte durch den klaren Schreibstil leicht lesen, so dass der Roman mehr etwas für zwischendurch ist.
Profile Image for Brina.
2,064 reviews120 followers
July 28, 2011
Da die Kurzbeschreibung schon den Großteil verrät und alles anderre reines spoilern wäre, möchte ich mir eine weitere Zusammenfassung sparen. ;)

Der Schreibstil hat mich zunächst nicht wirklich vom Hocker gehauen, weil vieles mir zu langatmig erschien, allerdings wurde es zur Mitte hin immer besser und die Geschichte hat sich deutlich gesteigert. Das hat man besonders den Charakteren zu verdanken, die mir sehr gut gefallen haben. Die Antipathie zwischen Ivalyo und Alana wird gut rübergebracht und beide sind auf ihre ganz eigene Art sympathisch. Ihr Verhältnis zueinander wird gut und vor allem glaubwürdig aufgebaut und man lernt sie gut kennen.

Auch das Spiel zwischen Gut und Böse hat mir hierbei sehr gut gefallen. Vor allem, weil lange Zeit nicht ganz klar war, wer auf welcher Seite steht, wurde hier eine perfektes Zusammen- und Gegenspiel geschaffen.

Aber auch die Spannung nimmt immer mehr zu und vieles ist unvorhersehbar. Vor allem das Ende hat mir gut gefallen, da es gut durchdacht ist und kaum Fragen offen lässt. Hier wurde von der Autorin alles richtig gemacht.

Die Idee mit den Zwergen fand ich großartig, denn normalerweise habe ich bislang immer Geschichten mit Zwergen vermieden. Doch Frances G. Hill hat hier eine gute Handlung geschaffen, die mich gepackt hat. Hier wurde eine perfekte Mischung aus Fantasy, Liebesgeschichte und Spannung geschaffen, die jedes Leserherz höher schlägen lässt.

Die Covergestaltung ist dem Verlag mal wieder mehr als gelungen. Vor allem die Grün- und Türkistöne passen sehr gut zueinander und Alana als Covermotiv sticht gut heraus. Allgemein hat ArsEdition immer wunderschöne Cover, die liebevoll gestaltet sind.
Ebenfalls sehr gut geworden ist der Buchtrailer, der sich auf das Wesentliche beschränkt.

„Sturm im Elfenland“ ist eine leichte Geschichte für zwischendurch, die jeden Elfen- und Zwergenfan anspricht. Empfehlenswert!
Profile Image for Elwen.
722 reviews65 followers
February 14, 2014
Wunderbar klassische Fantasy mit Elfen, Zwergen und einer Bedrohung durch Dämonentore. Die Welt wird hier nicht neu erfunden, aber charmant und mit einer Handvoll interessanter Charaktere bevölkert, so dass ich mich schon nach den ersten Seiten im Elfenreich wohlig einrichten konnte. Die Wohlfühlatmosphäre bleibt auch bestehen, trotz der Bedrohung wird es nie allzu düster und man kann der Geschichte entspannt folgen. Einzig die Elfen waren mir ein bisschen zu menschlich, hier hätte ich mir etwas mehr "Elfenflair" gewünscht und der Verräter war schon meilenweit vorauszusehen, aber das hat dem Lesevergnügen kaum Abbruch getan. Eine Geschichte für gemütliche Stunden zum Entspannen.
Profile Image for Seychella.
173 reviews17 followers
September 28, 2011
Frances G. Hill ist ein Pseudonym von Susanne Gerdom, unter dem im Jahr 2000 bereits “Ellorans Traum” erschienen ist. Für die wunderschön gestaltete Veröffentlichung bei ars wurde dieses Pseudonym nun wieder “ausgegraben” – aber es hält hoffentlich niemanden davon ab, auch zu den anderen Büchern von Susanne Gerdom zu greifen. ;)

Bereits die ersten Sätze haben mich in diese Welt entführt, da sie eine wunderbare Atmosphäre erzeugen und meine Neugier geweckt haben. Der Schattenwald faszinierte mich – dort wäre ich gerne noch länger geblieben, um diesen magischen Wald zu erforschen.
Die Geschichte liest sich sehr flüssig und bietet doch viele Details, was mir ja immer wichtig ist. Sie beginnt ruhig, der Spannungsbogen nimmt jedoch stetig zu und lässt einen zuletzt gar nicht mehr los.

Zu Alana, Garnet und Ivaylo fehlte mir anfangs der Bezug, sicherlich weil ich mit der jugendlichen bzw. abweisenden Art kaum etwas anfangen konnte. Da sich die Figuren im Lauf der Geschichte aber weiter entwickeln, wurde mein Zugang zu ihnen glücklicherweise auch besser und ich konnte mit ihnen mitfiebern. Wenn auch nicht so intensiv wie mit meiner Lieblingsfigur, die mich auch emotional schnell “erwischt” hat und einfach etwas ganz besonderes ist.

Die Elfen wirkten auf mich leider eher unelfenhaft, sie kamen mir eher wie Magier vor – ihnen fehlte einfach etwas spezielleres, durch das man ihre Andersartigkeit spürt. Dafür sind der Autorin die Zwerge wieder sehr gelungen, diese waren auch viel präsenter und sehr lebendig. Das gilt auch für ihre Magie, während die Elfenmagie kaum erwähnt wird. Da hätte mir eine ausgewogenere Mischung einfach besser gefallen.

Sehr angetan war ich dafür von den vielen Dingen, über die man nachdenken konnte. Es gab reichlich Gelegenheit zum Spekulieren, sowohl über Zusammenhänge als auch einzelne Figuren. Viel Spaß hatte ich auch mit der Steinmagie und ihren nicht ganz einfachen unterschiedlichen Varianten. Ich mag einfach Bücher, die mich auch außerhalb der Lesezeit beschäftigen…
Profile Image for Maya.
487 reviews
August 8, 2023
Das Buch hat mich wirklich überrascht. Erwartet hatte ich eigentlich eine eher "typische" Fantasy-Teenager-Romanze (was auch immer genau das heißen will), von der ich wenig halten würde, aber irgendwie war es das nicht. Stattdessen gab es politische Intrigen, Verrat, Trauer/Verlust, magische Zwerge, sehr viel Freundschaft und Unterstützung, und die Romanze beschränkte sich eher auf die letzten 25 Seiten oder so. So, wie sich Klappentext und alles gelesen hat, hätte ich eher mit dem genauen Gegenteil gerechnet, und war auch darauf vorbereitet, und dass es dann so gelaufen ist war für mich ein absolutes Highlight beim Lesen. Tatsächlich hätte ich die Romanze sogar gar nicht gebraucht, besonders da es sich um Cousin und Cousine handelt, und ich das immer etwas schräg finde, aber abgesehen davon? Richtig gut. Mir ist das Buch eher zufällig in die Hände gefallen, gekauft hätte ich es eher nicht, und im Nachhinein bin ich froh darüber, denn ich hatte wirklich unglaublich viel Spaß. Und dafür, wie unnötig ich die Romanze fand, war sie wirklich sehr gut entwickelt. Also es fühlte sich an, als wäre tatsächlich etwas zwischen den Figuren, und die Tatsache, dass alles auf Freundschaft und Vertrauen aufgebaut war? Fantastisch. Das einzige, was sich an der Romanze für mich gezwungen angefühlt hat, war die Tatsache, dass ich die Figuren genauso gut als beste Freunde akzeptiert und es für mich keinen Unterschied gemacht hätte, weshalb ich das Gefühl hatte, die Romanze war eher überflüssig, aber wären sie nicht Cousin und Cousine, dann wäre das für mich ziemlich sicher eher ein Pluspunkt als irgendwas anderes gewesen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for K.K. Summer.
Author 11 books75 followers
March 10, 2015
actually 4.5 Stars
I really liked her writing style, and the characters and the plot and everything, eccept I couldn´t really warm towards Alana ...sometimes she was cool and smart, and sometimes she was just annoying and whiny and .. I didn´t like that ..that is why I had to lower my rating to 4.5 ;)
And I really liked thedual POV - you really could see how the plot evolves and how everything played together ..I reeally enjoyed it and I am sure I will read moreof her books, or I intend to :P
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