Nicht nur für Stromberg-Fans: das erste Buch von Christoph Maria Herbst! Drei Wochen unterwegs mit der »schwimmenden Schwarzwaldklinik« - Traum oder Alptraum? Schauspieler Christoph Maria Herbst war im Januar 2010 zum ersten (und letzten?) Mal auf dem TV-Traumschiff engagiert und hat seine Erlebnisse rund um diese Winterreise auf dem Dampfer der Nation aufgezeichnet. Bei der Ankunft in Panama ist sein Koffer immer noch in Madrid, auf höchster See jagt er Pantoffeldiebe, an der chilenischen Küste wird er als Stromberg erkannt und beschimpft, und auf Bora Bora ist er viel zu hautnah dabei, als ein Zyklon die ganze Inselgruppe neu sortiert. Unvergessene Begegnungen mit Montezuma und liebenswerten öffentlich-rechtlichen Fossilen, aufgezeichnet mit höchst unterhaltsamem ironischen Blick auf Kollegen und Eingeborene, Sitten und Gebräuche. Ein traumhafter Lesespaß rund um eines der letzten Abenteuer unserer Zeit!
Sehr enttäuschend. In meinen Augen zu wenig Traumschiff und zu viel Aneinanderreihen von Flachwitzen. Ich hab an genau einer Stelle gelacht und dies ging auf Kosten des Autors selbst. Ansonsten macht er reichlich Bemerkungen, um alle Menschen um ihn herum, was leider meistens eher beleidigend und wenig witzig wirkt. Nicht mein Buch und nicht mein Humor.
Naja. Anfangs musste ich mehrmals schmunzeln. Aber je länger man liest, umso schlimmer - da eintöniger - wird es. Viele Flachwitze, bis aufs Letzte ausgelutschte Wortspiele, Anekdoten bezüglich der eigenen Tollpatschigkeit, Lästereien über Kollegen, Mitreisende und ausländische Zustände - viel mehr passiert nicht. Wer sich mehr Informationen über das Traumschiff wünscht, ist hier fehl am Platz. Mehrfach dachte ich, ich breche die Lektüre jetzt ab. Immerhin liest es sich leicht. Diese dünnen Inhalte überhaupt auf 200 Seiten auszudehnen ist recht gewagt. Als Hörbuch ist dieses Werk bestimmt witziger. Dann könnte ich eventuell zwei Sterne dafür geben. Aber so... ach nö.
Enttäuschend langweilig und unlustig. Der Humor ist eher plump und auf Stammtischniveau anstatt bissig-böse. So war da leider kein Lacher weit und breit drin, nicht mal ein verschämtes Kichern. Schade, hatte mir weit mehr von erhofft.
Ich habe mir dieses Buch als von Autor gelesenes Hörbuch angehört. Es ist untertitelt „eine Art Roman“, und das ist leider war. Es ist kein richtiges Roman, und auch kein Reiseführer, es ist eine Art loose zusammenhängendes Tagebuch des Autors, in dem er seine Erlebnisse rund um die Dreharbeiten zur einer Episode Traumschiff schildert. Bzw, die Erlebnisse drum herum, denn das Traumschiff (sowohl die Fernsehserie wie auch die MS Deutschland) nehmen in der Erzählung kaum Platz, sind nur eine unscheinbare Kulisse. Es könnte nun ja eine spannende Geschichte werden, wie in Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“, wird es aber nicht.
Wenn man im Zug sitzt und bei einem Hörbuch laut loslacht, dann sind zwar die anderen Passagiere etwas irritiert, aber beim Hörbuch selber ist definitiv etwas richtig gelaufen. Die Erzählung von Christoph Maria Herbst macht Spass und es ist ein absolutes Plus, das er sie selber liest. So kommen die verschiedenen Absurditäten, von denen er schreibt, erst richtig zur Geltung. Kurzweilig, witzig, aber mögen muss man seine Stimme und seinen Humar.
Ein wirklich gelungener Einblick in den Alltag eines komödiantischen Schauspielers, der es nicht immer leicht hat, was seine Rollenengagements angeht. Man fühlt mit ihm, freut sich mit ihm, leidet mit ihm, ärgert sich mit ihm und dabei ist man stets froh a) nicht Christoph Maria Herbst zu sein, b) nicht Schauspieler zu sein, sondern einen "angenehmeren" Job zu haben und c) nur im Kopfkino mit auf der MS Deutschland gewesen zu sein und diese unbeschadet mit dem Zuklappen des Buches verlassen zu haben. Mit nichts anderem als komischen und amüsanten Erinnerungen im Gepäck. Eine abenteuerliche Reise für die Lachmuskeln.
Wenn Christoph Maria Herbst ein Wortspiel sieht, oder eine Situation beschreibt, in der sich wortspielartige Vergleiche geradezu aufdängen, dann springt er drauf und hält sich so lange dran fest, bis alle möglichen witzigen Sprüche abgefeuert wurden. So zumindest hat es den Anschein, wenn man sich dieses eigentlich recht übersichtliche Buch so durchliest: lustig, spitzfindig, sarkastisch, aber durch die auswuchernden Wortspiele doch schon etwas in die unverdiente Länge gezerrt. Trotzdem 3,5 Sterne, weils einfach mal sehr unterhaltsam und kurzweilig war.
Bissig wie Herr Herbst nun mal ist, schildert er auf seine Art die Dreharbeiten zu seiner Nebenrolle im Traumschiff. Bis auf die Unterhosenüberschwemmung-und-Füße-im-Kühlschrank-festfrier-Geschichte musste ich kaum richtig herzlich lachen. Ganz nett, aber wahrscheinlich mehr für Menschen, die a)den Humor von Christoph Maria Herbst mögen und b)regelmäßig das Traumschiff schauen
Als Hörbuch gehört. War lustig weil Christoph Maria Herbst es selbst liest. Ich glaub als Buch wäre es mir zu langweilig gewesen, aber als Hörbuch hörenswert, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich C.M. Herbst als Vorleser liebe :-D