Eine Erzählung über eine außergewöhnliche Freundschaft und ein Einblick in die Wurzeln des Rassismus – für Jugendliche ab 12 Jahren 1895: Der 14-jährige Gustav träumt von großen Abenteuern. Doch sein Leben auf dem Hof seines Onkels gestaltet sich eher trist. Das ändert sich schlagartig, als ein Zirkus ins Dorf kommt, der mit "garantiert echten Kannibalen aus dem Urwald" wirbt. Gustav freundet sich mit dem gleichaltrigen Kulu an, der sich aus dem Zirkus befreien kann. Nach einem Zwischenfall mit Gustavs Onkel beschließen die beiden zu in Kulus Heimat, den Kongo. Eine abenteuerliche, aber auch gefahrenvolle Reise beginnt … Ein spannend erzählter Roman zur Zeit des deutschen Kolonialismus – mit geschichtlicher Einordnung und Erklärung wesentlicher Begriffe
Frank Maria Reifenberg likes to tell stories, true and invented: mostly in books, sometimes in screenplays, and sometimes in an opera libretto. He is committed to promoting reading for boys and gives seminars, lectures, and workshops on the subject
Eine recht klassische Abenteuergeschichte: Gustav und Kulu reisen von Hamburg nach Sankt Petersburg, von dort nach England und weiter nach Kongo. Gustavs Vater ist dort verschwunden und Kulu ist von dort verschleppt wurden. Die Erwachsene bezeichnen sie allesamt als Bengel und Lausbuben, sie werden als Laufjungen benutzt und sind quasi ständig auf der Flucht. Durch den Klappentext hatte ich ein bisschen mehr Kritik auf den Kolonialismus erwartet, aber das Thema war eigentlich gar nicht so präsent.