Diese spannenden Kurzgeschichten, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Das dunkle Cover mit stechenden Wolfaugen weist bereits auf das Thema hin: Werwölfe. Eines Morgens, nach einer Vollmondnacht, verschwand der fette Köter von Familie Enders. Offen gestanden waren alle Leute in der Siedlung erleichtert. Vermutlich sogar die Enders selbst. Genau einen Monat später, wurde der Schäferhund von den Wieses bei den Bahngleisen gefunden. Ihm fehlte der Kopf und sein Kadaver war angefressen. Ich habe mir den toten Jimmy angesehen, bevor er in Wieses Garten bestattet wurde. Die Bisse sahen aus, als hätten sich Füchse oder andere große Raubtiere ganze Stücke aus dem Körper heraus gerissen. Komisch, dachte ich, fällt niemandem auf, dass es plötzlich merkwürdig viele Raubtiere bei uns gibt?
Die Geschichten haben mir teilweise besser gefallen, als die in den anderen beiden Bänden. Gruselig waren nur die ersten beiden, die anderen waren nur etwas seltsam, die letzte sogar recht nachdenklich. Die zweite Geschichte Wollie fand ich als einzige etwas gruselig. Insgesamt sind mir die Geschichten immer zu kurz, man wird nicht richtig warm mit den Charakteren, manchmal weiß ich kaum wie alt die sind und das Ende kommt meistens abrupt und irgendwie unvollendet. Und am Ende frag ich mich meistens was wollte mir die Geschichte eigentlich sagen?