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Die Medici-Chroniken #3

Das Erbe des Clans

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Intrigen, Verschwörungen und Betrug sind Alltag in der Welt der reichen Fabrikanten und Bankherren im Florenz der Medici. Noch nicht einmal vor Mord schrecken die Habgierigsten zurück. Das muss auch die junge Francesca erfahren, die nur mit knapper Not einem brutalen Anschlag entkommt. Die Spur der feigen Mörder führt Francesca in allernächste Nähe des Zentrums der Macht. Doch das Schicksal der Medici und ihrer Gefolgschaft ist längst besiegelt.

580 pages, Hardcover

First published July 1, 2011

45 people want to read

About the author

Rainer M. Schröder

145 books41 followers
Rainer Maria Schröder, born 1951 in Rostock, is a German author of historical novels for all ages, juveniles and adults. He studied many different trades, including that of an opera singer. Since 1977 he has been a freelance journalist in Germany and the US. The backgrounds of his stories are all well researched, and he writes about places he has visited. Most of his stories are set in the Middle Ages. He currently lives in Georgia and enjoys hiking and camping.
(http://en.wikipedia.org/wiki/Rainer_M... retrieved: 23. August 2014)

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Jule.
181 reviews1 follower
April 17, 2015
„Die Medici-Chroniken 03: Das Erbe des Clans“ von Rainer M. Schröder
Florenz, 1487. Nachdem Francesca ansehen musste, wie ihre gesamte Familie ermordet wurde, beschließt sie sich an den Mördern zu rächen. Egal wie lange es dauert, egal was es kostet. Enrico hingegen versucht, seinen Traum zu leben: Er will Maler werden, auch gegen den Widerstand seines Vaters. Währenddessen ist das Schicksal der Medici längst besiegelt: Das jüngste Oberhaupt des Clans hat weder Charisma noch irgendein Interesse sich mit dem Bankwesen oder Politik auseinanderzusetzen, was zu folgenschweren Konflikten führt.
„Das Erbe des Clans“ von Rainer M. Schröder ist der dritte und letzte Teil der Medici-Chroniken und zeigt den Verfall des Hauses Medici.
Der Anfang des Buches ist gewohnt dramatisch, denn man erlebt die zentrale Szene mit Francesca, die sie während der ganzen Geschichte beschäftigt. Danach flaut die Geschichte ab, beruhigt sich und wirkt mitunter etwas langatmig. Erst nach ca. 150 Seiten nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf, aber wenn man bis dahin gelesen hat, wird man mit viel Spannung und Dramatik belohnt. Diese Konstruktion – dramatische Anfangsszene, danach Abflauen der Geschichte, bis sie schließlich wieder fesselt – scheint eine Eigenart des Autors zu sein, denn in allen vier Büchern, die ich von ihm las, war die Geschichte nach diesem Muster aufgebaut. Doch nach dem etwas langweiligen Anfang haben sie mich immer begeistert. So auch in diesem Fall.
In diesem dritten Teil lernt man wieder zwei neue Charaktere kennen, die auf verschlungenen Wegen zueinanderfinden: Francesca und Enrico. Dabei spielt Romantik diesmal eine sehr untergeordnete Rolle, denn Francesca lebt nur für ihren Hass und ihre Rache.
Aber auch einige Charaktere aus den vorangegangenen Büchern kommen wieder vor. Allen voran Sandro Fontana. Im ersten Band erschien er noch sehr ideal, tolerant und offen. Besonders am Ende des zweiten Bandes bröckelte dieses Bild schon sehr, doch erst im dritten Band lernt man die dunklen Seiten in Sandros Seele kennen. Auch an ihm ist die Macht nicht spurlos vorbeigegangen... Aber auch Sandros Sohn taucht wieder auf und gibt kein rühmliches Bild ab.
Dadurch, dass alle handelnden Personen abwechselnd erzählen, entstehen nicht nur viele spannende Cliffhanger, sondern so bleibt die Geschichte abwechslungsreich. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, was die Figuren beschäftigt und was sie erleben. So lernt der Leser an Enricos Seite auch den berühmten Künstler Michelangelo als jungen Mann „persönlich“ kennen. Dies ist für mich ein Punkt, der den Charme der Medici-Chroniken ausmacht: Man ist den Großen der Geschichte so nah, als wäre man live dabei, wenn sie Handlungen fällen oder einfach leben. Dieser Eindruck blieb mir auch nach dem Lesen erhalten, was mein Interesse für diesen Clan und überhaupt die Geschichte Italiens weckte.
Auf den 581 Seiten entfaltete sich ein Sog, der mich immer weiter und weiterlesen ließ. Rainer M. Schröder verwebt dabei Realität und Fiktion so gekonnt, dass man beides kaum trennen kann (dabei hilft die Legende am Ende des Buches). Am Schluss war ich sehr traurig, dass die Trilogie nun zu Ende ist, denn in den „Medici-Chroniken“ wird Geschichte lebendig, was einfach faszinierend ist.
Doch mit „Die Farben von Florenz“ schreibt er momentan eine neue Reihe (für Erwachsene), die ebenfalls in Italien spielt und die ich auf jeden Fall lesen werde!
Profile Image for Kate .
236 reviews
August 28, 2011
So gepostet auf books-unbound.de

Es fällt, wenn man die Geschehnisse des Romans kennt, auf, dass der Titel „Das Erbe des Clans“ heißt, nicht jedoch „Die Erben“, also keineswegs wie in den ersten beiden Bänden Personen als Namensgeber des Buches genannt werden- ein bezeichnender Unterschied. Trotzdem sind es hier die Personen, die personalen Tragödien in und um Florenz, welches dieses Buch prägen. Natürlich gibt es hier auch wieder politische Verschwörungen, verglichen mit den ersten beiden Bänden stehen diese jedoch mehr im Hintergrund.
Wer sich ein wenig mit der Historie des Medici-Clans auskennt, dürfte wissen, worauf er sich mit diesem Buch einlässt. In seinem Nachwort nennt der Autor eine sehr passende Lebensweisheit: „Die erste Generation schafft das Vermögen, die zweite Generation verwaltet das Vermögen und die dritte Generation verliert das Vermögen“. So ist es auch, als Lorenzo di Medici stirbt und sein Sohn Piero an die Macht kommt. Schon in den letzten Jahren der Herrschaft Lorenzos wackelte das Imperium der Medici, und verglichen mit dem Einfluss Cosimo di Medici’s schwand der Einfluss Lorenzos. Zugleich, und das finde ich bisher an jedem Buch Schröders toll, kommen andere Gestalten an die Macht. In diesem Buch sind es zahlreiche kleinere Geschäftsmänner, die jedoch vorwiegend etwas mit dem dritten Handlungs- und Personenstrang zu tun haben, und ein Dominikanerpriester namens Girolamo Savonarola. Dieser schafft es nach anfänglichen Schwierigkeiten mit gewagter und zugleich geschickter Rhetorik die florentinischen Massen in seinen Bann zu ziehen, und gegen die Medicis aufzuhetzen. Bevor jedoch Lorenzo die Medici stirbt oder Savonarola in Florenz predigt, wird die Familie der jungen Francesca von ihren Onkeln ermordet und sie schwört Rache. Der Roman begleitet auch sie während sie ihre Vendetta plant und ihren späteren Freund Enrico. Durch Enrico lernt der Leser auch weitere historische Gestalten kennen, beispielsweise den Maler Michelangelo. Und auch Sandro, unseren Helden aus dem ersten Band der Reihe sehen wir wieder- dieses Mal als alter Mann, der mit seinen eigenen (familiären) Dämonen kämpfen muss.

In gewohnt toller Manier führt Rainer M. Schröder durch die Welt des Italiens im 15./16. Jahrhundert, bricht diese Geschehnisse auf ein Niveau herunter, dass auch jüngere Leser diese verstehen, nimmt aber dennoch was die Methoden der Vendetta und Folter angeht kein großes Blatt vor den Mund.
Sprachlich wie immer sehr ansprechend gestaltet, ist der dritte Band der Medici-Chroniken zwar sehr spannend, kommt jedoch nicht ganz an die Spannung auf den letzten 200 Seiten seines Vorgängerromans heran. Dennoch ist das ein sehr gelungener Abschluss der ersten Machtzeit der Medici, denn die Personen werden nicht beschönigt, sondern genauso grausam, durchtrieben und voller Schwächen dargestellt wie sie vermutlich auch waren. Und auch wenn man die letzten 00 Seiten nicht „fressen“ mag, wie im zweiten Band, so ist es immer noch sehr spannend. Dieses Mal fehlen jedoch die passenden und bedeutenden Zitate zu Anfang der Kapitel, was ich etwas schade finde. Im Nachwort findet der interessierte Leser noch einige Bemerkungen des Autors zu den historischen Personen und wie es in Italien des 16. Jahrhunderts weiter ging- sehr lesenswert!

Dennoch ist dies ein tolles Buch, das von mir 5 Sterne bekommt.

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