Der Versuch eines alternativen Lebensplans in der Schweiz der 1970er Jahre - eine Produktionskooperative, eine Wohngemeinschaft ohne Hierarchie und ohne klare Beziehungen. Was nach einer umsetzbaren Idee klingt, stösst bald auf Misstrauen in der Bevölkerung; es passt nicht in ihre Pseudomoral und weckt vermutlich auch Neid.
"Die Verwilderung" ist als Montageroman aufgebaut; die Einschübe bilden den Hintergrund der Wirtschaftslage und der Geschichte des Landes ab, vor dem der Roman spielt. Sobald man sich etwas eingelesen hat, wird die Stimmung im fiktiven Ort Jammers - der Olten nachempfunden ist - regelrecht spürbar.