"Das Lied der Wellen" ist das vierte Abenteuer für die Silberdelfine Antonia und Cai, die dem Ruf der Delfine folgen, wenn etwas die Meeresbewohner bedroht. Müll, Fischernetze und andere Gefahren müssen sie beseitigen. In diesem Band sind die Seepferdchen in Gefahr, dessen Leben und Lebensraum von alten Einkaufswagen bedroht wird.
Doch das Meer ist nicht Antonias einzige Sorge, denn ihre siebenjährige Schwester Jessica fällt ihr immer mehr auf die Nerven und es scheint, als hätte sie auch ein wenig Silberdelfinmagie in sich - was Antonia überhaupt nicht gefällt. Sie fühlt sich schlecht dabei, aber die Arbeit auf der Meerschutzstation und ihre ganz besonderen Erlebnisse als Silberdelfin will sie auf keinen Fall mit ihrer Schwester teilen.
Während die ersten drei Bücher mich noch durchweg erfreuen, und sogar Wissen über die Umwelt vermitteln konnten, hat Band vier mich eher weniger gepackt. Der quängelige Dialogton zwischen Jessica und Antonia war mir zu übertrieben und Antonias Gedanken gingen ziemlich in Richtung Egoismus. Sie ist zwar ein ganz besonders starker Silberdelfin, aber bisher hat sie es eher verschleiert. Wenn es um ihre kleine Schwester geht, ändert sich das aber. Da machte es das auch nicht besser, als sich am Ende alles aufklärt.
Leider fehlten mir in diesem Teil auch die Delfine. Sie kamen zwar vor, aber weniger als bisher und besonders von Klicker, dem frechen Delfinkind, habe ich mir mehr erhofft. Die Dialoge hatten einen ernsteren Touch als in den bisherigen Büchern, wo sie noch lustig und neckend waren.