Hier hatte ich mich eigentlich sehr drauf gefreut. Ich mag solche kurzen Romantasy Geschichten (wenn sie angemessen gut geschrieben sind), ich liebe Geschichten, in denen ein Sheriff eine Hautrolle spielt und ich hatte eigentlich viele begeisterte Stimmen zu Joycee Flynn als Autorin gehört. Sogar so viele gute, dass ich mir gleich mehrere Bücher von ihr zulegte. Das war ein großer Fehler, wie ich nun erkennen musste.
Die Handlung an sich bzw. die Idee dahinter, fand ich wirklich gut und man hätte da durchaus eine kurze aber trotzdem unterhaltsame Geschichte schreiben können. Leider erzählte die Autorin so gut wie alles über Dialoge. Sowas ist nie gut. Dem Leser wird einfach alles vorgeklatscht, man muss nie mitdenken, raten, hoffen... Bis zur Hälfte des Buches gab es so gut wie gar keine Handlung, was mich ebenfalls abschreckte. Es war wirklich nur ein ins Bettspringen und wenn das gut geschrieben worden wäre, hätte ich das auch noch gut finden können. Leider ist dem, aus meiner Sicht, nicht so. Die Szenen waren teils sehr merkwürdig, weil der passive Part bei dem Pärchen sich teils sehr, sehr kindisch benahm. Das wurde mit seiner Welpen-Shifter-Art erklärt und da kann ich auch gut mitgehen, aber es stieß mich bei den sexuellen Szenen einfach ab. Er wirkte dadurch teils geistig zurückgeblieben. Zum Ende hin kam dann endlich etwas Handlung dazu, weil man das Rudel vom Welpen-Shifter kennenlernte, aber auch das wurde mir dann viel zu sehr ins sexuelle gezogen.
Ich hätte die Autorin definitiv von meiner Leseliste geschrieben, aber ich habe hier glaube ich noch etwa 6 Bücher liegen, weil ich die sehr günstig bekommen habe und sich die Beschreibungen sowie die Review gut angehört haben. Also werde ich wenigstens einem davon noch einmal eine Chance geben, aber viel Hoffnung habe ich nicht.
Story/Idee 3,0/5
Schreibstil 1,6/5
Charaktere 2,4/5
Emotionen 2,0/5
Gesamt 2,0/5