Andere nennen es Alltag. Horst Evers nennt es Schikane.
«Mir passieren auch schlimme Sachen. Zum Beispiel habe ich eine elektrische Saftpresse zum Geburtstag bekommen. Wenn man erst einmal so weit ist, dass die Menschen es einem nicht mehr zutrauen, das Obst roh, am Stück beißen zu können, sondern einem elektrische Saftpressen schenken, dann weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Mit dem Obst fängt es an, aber bald schon wird dir diese Maschine vermutlich auch das Mittag- und Abendessen pürieren. Das ist der Lauf der Welt. Mit Brei beginnen wir, mit Brei enden wir. Die Klammer des Lebens, letztlich ist sie das Püree. Aber am Ende sind wir natürlich froh, dass wir das Püree haben. Die Welt ist sonst schon hart genug.»
Das perfekte Vorlesebuch, wenn man mit einem guten Gefühl und lachend den Tag verabschieden will. Erheblich besser als die letzten Horst-Evers-Bücher, auch wenn es nicht an "Gefühltes Wissen" heranreicht.
Kurzweilig, aber unterhaltsam. Man muss bei diesem Buch nicht viel mitdenken, sondern kann sich unterhalten lassen. Zum Entspannen und Abschalten ist dieses Buch daher richtig gut. Ein großes literarisches Werk braucht man aber nicht erwarten. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, weshalb ich es weiter empfehlen würde.
Ich muss zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin. "Wäre ich du, würde ich mich lieben" war im Vergleich zu diesem Buch von Horst Evers um einiges besser. Die Kurzgeschichten, die mir wirklich gefallen haben, kann ich an einer Hand aufzählen--was nicht bedeutet, dass "Für Eile fehlt mir die Zeit" schlecht geschrieben ist, aber ich habe schlichtweg mehr erwartet. Allerdings habe ich mir bei diesem Buch kaum eine Geschichte gemerkt. Merkenswert ist es nach meiner Meinung also auch nicht. Es ist ganz okay, aber man braucht es nicht gelesen zu haben.
Die ersten paar Geschichten gefielen mir wieder. Doch dann schien plötzlich die Inspiration weg. Ich fand sie nicht mehr witzig sondern dröge (lag es wirklich am Buch oder an mir?). Darum abgebrochen auf S. 170/222
Toll für Zwischendurch – ich musste mehr als einmal lachen beim Lesen!
Worum geht’s? Egal ob es darum geht, sich leichtgewichtiger zu rechnen, durch Senden von Paketen an sich selbst zeitweise Platz im Keller zu schaffen oder die Feuerwehr im Kreisverkehr lahmzulegen: Horst Evers hat für jede Gelegenheit eine Geschichte zur Hand.
Meine Meinung: „Für Eile fehlt mir die Zeit“ von Horst Evers ist kein tiefsinniges Buch. Es ist ein Buch, das unheimliches Lesevergnügen bereitet, aus vielen kurzen Geschichten besteht, leicht und einfach geschrieben ist und einen mehr als einmal zum Schmunzeln bringt. Dabei nimmt der Autor nicht nur sein Umfeld, sondern vorwiegend auch sich selbst auf die Schippe. Und das Ganze mit Humor und Berliner Schnauze.
Die Geschichten selbst sind auch wirklich humorvoll und durchdacht. Obwohl leicht zu lesen, ist doch ein gewisser Sinn darin und man erhält auch kuriose Alltagstipps, wie z.B.: Wenn Sie vorübergehend Platz brauchen, dann packen Sie verschiedene Dinge ein, schicken Sie diese an sich selbst und nehmen dann das Paket ja nicht an. Dann liegt es 7 Tag auf der Poststation, bevor es an den Absender, also an Sie, zurückgesendet wird. Auf diese Weise hat man etwas mehr Platz für bestimmt 10 Tage und es ist günstiger als jedes kurzfristig zu mietende Lager. Wie gesagt, ein unterhaltsames Buch, bei dem jeder auf seine Kosten kommt und das man aufgrund der Kürze der Kapitel auch perfekt in Bus und Bahn auf dem Weg zur Arbeit lesen kann.
Fazit: Horst Evers erzählt in „Für Eile fehlt mir die Zeit“ wahre oder auch erfundene Anekdoten, die leicht und unterhaltsam sind, teilweise jedoch einen komisch-sinnigen Hintergrund haben. Das Buch ist witzig und unterhaltsam, wenn man mal den Kopf freibekommen möchte und hat mich wirklich zum Schmunzeln gebracht.
4 Sterne von mir für diese lustigen und humoristischen Lebensweisheiten!
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Inhalt: Horst Evers erzählt, wie er die Welt und was die Welt mit ihm erlebt. Ein Genuss!
Meinung: Horst Evers hat es einfach drauf. Seine Geschichten sind schon beim Lesen sehr lustig, wenn er diese Geschichten allerdings noch vorliest, dann kann man nur noch lachen und sich der Situation hingeben. Egal in welchem Lebensbereich, ob allein, mit sich oder mit anderen Menschen, mit Horst, da erlebt man was. Die Geschichten könnten alle wirklich so passiert sein und genau das ist so witzig.
Cover: Das Cover kann man unterschiedlich deuten. Für mich war der Inhalt entscheidend.
Fazit: Eine tolle Mischung aus alltäglichen Geschichten, einfach aus dem Leben gegriffen. Perfekt für jeden, der gerne lacht und die nordische Gemütlichkeit liebt. 5 Sterne für Inhalt und Audio.
Zum Buch: Sammlung von Kurzgeschichten aus dem Leben. Absurditäten und Beobachtungen aus dem Alltag, treffen und komisch formuliert.
Meine Meinung: Der Kabarettist Horst Evers hat wieder eine Sammlung von Geschichten herausgebracht, wie sie treffender nicht sein kann.
Alles was im Leben passieren kann wird bissig, humorvoll und lebensnah beobachtet und wieder gegeben.
Was bedeutet es, wenn man eine Saftpresse geschenkt bekommt? Braucht man Smartphones und moderne Medien? Wie schafft man es, ohne Diät abzunehmen? Gibt es Säugetiere für jeden Buchstaben im Alphabet? Und auch der "große Bahnhof", wird neu definiert.
Mit Tränen in den Augen habe ich das Buch beendet.
Fazit: Mein erster Horst Evers, aber definitiv nicht mein Letzter!
Ersteinmal: vielen Dank an Selinas Mutter. Anscheinend war das Buch ein Geschenk an meine Mutter. Ich bin sehr froh darüber.
Tolles Buch. Ich hab an Weihnachten und Silvester 6 mal zwei Teile (jedes mal so gut wie das erste Mal) von Greg's Tagebuch gelesen und dieses Buch war die perfekte Ergänzung dafür. Die Zeichnungen haben mir ein bisschen gefehlt aber so ist das wahrscheinlich, wenn man erwachsen wird...
Das Einzige, was mich noch mehr unterhalten hat, waren die 17-Jährigen im Zug, die auf den Weg zum Club waren. Hier eine Transkription ihres Dialoges: "Ich hatte früher sogar six pack!!" "Zeig Foto" "Ehhh, ne also... neues Handy..."
Da muss man schon zugeben, das ist interessanter als fast alles! Das Buch hat mich trotzdem überzeugt. Amazing. Ich hoffe die anderen Bücher vom Horst enttäuschen mich dann nicht.
Nettes Büchlein. Bei manchen Erzählungen habe ich still gelacht, bei meisten doch noch nur geschmunzelt. Horst Evers findet sich am besten in Kurzgeschichten wieder, und dieses Format finde Ich zu seinem Art Humor durchaus passend. Im kurzen und ganzen, so schlimm war das nicht. Empfehlenswert? Ja, doch. Sind halt lustige Geschichten. Mindestens einige davon. Aber einmal reicht‘s.
Abgebrochen... Ich weiß nicht was das war, aber meins definitiv nicht! Während dem Lesen hat es sich so angefühlt, als würde man Gedankenfetzen lesen, die einfach Mal nebenbei geschrieben wurden, einfach um ein Buch geschrieben zu haben. Ich freue mich für jeden, dem dieses Buch gefällt, mir gefiel es leider wirklich nicht. Wahrscheinlich teile ich Horst Evers Humor einfach nicht
Joa, kann man mal machen, muss aber nicht. Eine Ansammlung an mehr oder weniger unterhaltsamen Anekdoten, sehr kurzweilig, nicht zusammenhängend. Bei manchen musste ich immerhin mal prusten, das muss man erstmal schaffen. Ist trotzdem definitiv nichts, was ich behalten, geschweige denn nochmal lesen, werde. Vermutlich hab ich morgen jede der Geschichten vergessen.
Hatte das Buch vor vielen Jahren schon gelesen und fand es damals super. Den Anfang fand ich auch diesmal witzig, ich mag schönen trockenen Humor. Aber irgendwann hat es sich leider nur noch gezogen, war immer das Gleiche und sehr vorhersehbar und hat mir nicht mal mehr ein Lächeln entlockt.
Teils ganz gute Texte, und gerade als Hörbuch gut zu hören, weil Evers selbst eine angenehm tiefe, ruhige, aber eben nicht monotone Stimme hat. Aber eben doch nicht so lustig, dass man davon ein ganzes Buch am Stück braucht.
Was man mit Sprache alles machen kann. Sehr unterhaltsam und lustig diese Gedankenverwirrungen! Schön, dass der Author das Hörbuch auch selbst gelesen hat. Die letzten Fahrten im Auto waren herrlich lustig.
Sehr kurzweilig. Der Humor ist schlecht gealtert, war aber auch vor zehn Jahren wohl schon eher für die ältere Generation. Liest sich bisschen wie "Opa twittert" und jeder Tweet wird auf mehreren Seiten ausgebreitet. Unterm Strich bisschen langweilig.
Ich habe dieses Buch nur in Wartezimmern und auf dem Trainingsrad gelesen. Es hat mir einen vergnüglichen Zeitvertreib geboten, auch wenn es vielleicht ein wenig peinlich war, zwischendurch kichern zu müssen.
Witzig, hat mich häufig zum Lachen gebracht. Interessante Sichtweisen manchmal. Zum Teil politisch recht einfältig, mit Standardparolen was den Autor recht unsympathisch macht.
bin nur genervt. ausschließlich die sicht eines älteren mannes, der sich für das zentrum der welt, unfehlbar und besonders witzig und klüger als alle anderen sieht.