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Der Waldwanderer: 6000 Kilometer durch Deutschland – was wir jetzt für unsere Wälder tun können

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Ein Förster auf der Suche nach Lösungen für die Klimakrise

Nach 25 Jahren als hessischer Forstbeamter beschließt Gerald Klamer, seinen Job zu kündigen, seine Wohnung aufzugeben und auf eigene Faust loszuziehen. Auf 6000 Kilometern quer durch fast alle Bundesländer und Nationalparks Deutschlands will er herausfinden, wie es wirklich um unsere Wälder bestellt ist, und dabei nach Lösungen für die Waldkrise suchen.

Es besteht Hoffnung für den Wald!

Die Waldproblematik ist zum einen im Klimawandel begründet, zum anderen aber auch in unserem Umgang mit dem Wald. Lange Zeit war er für viele lediglich eine Art Holzfabrik, seine Funktion als wichtiges Ökosystem wurde kaum wahrgenommen. Nach drei Dürresommern, Borkenkäferplagen und Kahlschlägen ist die Situation in einigen Teilen Deutschlands brenzlig. Anderswo hingegen entdeckt Gerald Klamer fast schon urwaldartige Zustände, die Hoffnung geben, dass unsere Wälder noch nicht verloren sind.

Großes Presseecho zu Gerald Klamers Projekt "Waldbegeisterung": Vom ZDF bis hin zum SPIEGEL haben bereits zahlreiche Medien berichtet.

Unterwegs trifft Gerald Klamer auf Förster, Bürgerinitiativen, Wissenschaftler und andere Waldfreunde. Gemeinsam mit ihnen zeichnet er ein einmaliges Bild vom Zustand der deutschen Wälder. Er zeigt uns, was wir jetzt für sie tun können, und entfacht unsere Begeisterung für den Wald und seine Bewohner noch mal ganz neu – denn nur was man liebt, das schützt man auch.

272 pages, Kindle Edition

Published July 28, 2022

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Profile Image for Niko.
89 reviews
January 2, 2026
Ich fand die Prämisse und die Grundidee dieses Buches sehr gut: Das Wandern und Übernachten in Wäldern in 13 deutschen Bundesländern über eine achtmonatige Periode. Ich habe unheimlich viel über die Wälder Deutschlands gelernt und das Buch war sehr schön optimistisch geschrieben. Die vielen naturnahen Waldebewirtschaftungsmethoden waren erfrischend zu hören. Ich habe jetzt so viele neue Urlaubsziele durch dieses Buch bekommen. In seiner Wanderung ist er in fast allen Nationalparks gewesen, hat diverse Schutzgebiete aber auch "normale" Forstbetriebe besucht und durchwandert. Dass er fast ausschließlich innerhalb Wälder durch Deutschland gewandert ist, wo doch so viel der Fläche landwirtschaftlich oder städtisch geprägt ist, hat mich positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass das möglich wäre. Auch habe ich viel über naturnahe Bewirtschaftung von Wäldern gelernt, dass ich noch nicht wusste.

Dass er mit vielen Persönlichkeiten der öffentlichen Medien und der Forstwirt- sowie wissenschaften gesprochen hat und gewandert ist war auch ein guter Ansatz. Es wurde jedoch nach einer Weile etwas repetitiv. Ich denke, dass es am Schreibstil lag. Der Autor setzt zu häufig das Ausrufezeichen (!) ein und vieles wiederholt sich immer wieder, so zum Beispiel dass die Mindestabstände der Rückegassen 40 Meter oder mehr betragen sollten oder dass die Fichte als Baum wohl wenig Zukunft hat. Das mag stimmen, aber auf jeder zweiten Seite braucht es nicht wiederholt zu werden. Seine Art, Menschen immer mit Alter und Körperbau zu beschreiben, fand ich persönlich ein bisschen nervig. Ich kann zwar nicht erklären warum, aber wehe ich muss noch einmal "sportlich-schlanker Mittvierziger" lesen... Ansonsten hat mir das Buch ganz gut gefallen und es war sehr inspirierend zu lesen.
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