Peter Härtling (1933 - 2017) was a German writer and poet. He was a member of the Order of Merit of the Federal Republic of Germany and he received the Großes Verdienstkreuz for his major contribution to German literature.
Meine Meinung: Der Beginn zeigt wie Bernd und seine Tante fliehen und in Laa an der Thaya ankommen. Weiter soll es nach Wien gehen, allerdings fährt kein Zug, es wird auch keiner erwartet. So müssen sie sich eine Unterkunft suchen. Die erste ist ohne Dach und einem Mann der aus der Wand zu kommen scheint. Bernd macht die Bekanntschaft mit zwei Kindern, die aber nicht wirklich oft auftauchen. Schade. Auf einer Draisine machen sie dann eine schnelle Fahrt in die Umgebung. Zu weit. Die Geschichte bleibt oberflächlich und Tante Klara ist mir wenig sympathisch. Nur der Mann aus der Wand, wird etwas klarer in seinen Konturen. Das heißt er kommt Bernd nahe. Er heißt Herr Maier. Es wird gefährlich. Denn es fallen Schüsse. Ich weiß nicht ob man 9 jährig das ganze schon zu verstehen vermag. Zu lesen war es leicht und ohne große Schwierigkeiten des Verständnisses.
Kurze Zusammenfassung: Eine Geschichte, die mich nicht wirklich zu fesseln verstand.
on the run just after the war, 12 year-old bernd and his aunt are stuck in a very little austrian village, waiting for the next train. told from bernd's point of view, there is no real story and yet, somehow, all that has led to this moment is folded into this tiny book. more than dwelling on the horrors of war though, härtling only lets them seep through the "normal" daily life of a 12 year-old, enhancing the feeling that these just shouldn't be there.
Der Junge Bernd, genannt Primel, flüchtet mit Tante Karla in den Nachkriegswirren. Sie warten an einem Bahnhof auf einen Zug, der sie weiterbringt. Das Grauen dieser Zeit wird naiv aus Kindersicht erzählt (wahrscheinlich ein autobiographischer Hintergrund). Primel freundet sich mit Kindern an. Zusammen entdecken sie ein Draisine, die in der weiteren Geschichte eine größere Rolle spielt. Tante Karla muß sich mit den Einheimischen auseinandersetzen. Das Buch ist gut zu lesen (1 Tag?) und durch die Kindersicht nicht moralisch aufgeladen. Die Leichtigkeit kollidiert den Problemen dieser Zeit - das könnte vielleicht manchen stören.