Für die Geschichte, dem Spannungsaufbau und der Tatsache, dass der Krimi auf wahren Begebenheiten beruht, würde ich 4-5 Sterne geben.
Allerdingst hat mir der Schreibstil in seiner Alltagssprachlichkeit nicht gefallen und auch die zum Teil ausufernden Vergleiche haben mich gestört. Außer die Hauptfigur, dem Hauptkommissar, konnte ich die anderen Charaktere nicht ernst nehmen (ein Chef, der sein Büro schon zweimal in Brand gesetzt hat und mehrmals im Kapitel gegen Türen läuft; ein Kollege, der auch nicht besonders schlau ist und sich während der Arbeit betrinkt; ein Polizei-Schwein, aus dessen Perspektive auch geschrieben wird...). Zudem ist das Buch ziemlich bezeichnend für veraltete Rollenbilder. Die Frauen, die im Buch beschrieben werden, werden ausnahmslos entweder als gutaussehende voraussichtliche Geschlechtspartnerinnen beschrieben oder als nervige, dicke Quasselstrippen. Echt schade bei der Geschichte.