Als Carolina von ihrer großen Liebe Bernardo verlassen wird, schwört sich die Besitzerin einer reizenden Papeterie, nie wieder ein Wort mit ihm zu wechseln. Warum auch? Sie ist jetzt mit dem Konditor Aldo zusammen und Bernardos Rückkehr ist ihr vollkommen gleichgültig. Zwar versucht er alles, um Carolina zurückgewinnen und wiedergutzumachen, dass er sie damals so verletzt hat, aber sie lässt ihn abblitzen. Zu groß ist ihre Angst, wieder von ihm enttäuscht zu werden. Dass Aldo in puncto Leidenschaft Bernardo niemals das Wasser reichen wird, ignoriert sie geflissentlich … Zum Glück hat sie ihre geliebten Amalfi-Papiere und ihre besten Freundinnen, die ihr in dem Gefühlschaos beistehen.
Eigentlich mochte ich es ziemlich gerne. Ich liebe den Flair rund um Amalfi. Aber es war mir etwas zu viel hin und her zwischen Carolina und Bernado. Carolina war da echt stur und nachtragend und das passte gar nicht zu ihrem sonnigen Wesen und machte sie mir unsympathischer als sie war. Bernado hat im Prinzip nichts schlimmes getan und sie hinterfragt auch nie warum er das getan hat oder immer erst, wenn es fast zu spät ist. Auch das Drama rund um Filippa fand ich unnötig. Vor allem fehlte mir das ausführliche Gespräch am Ende. Eine kurze Erklärung und alles ist gut. Am Ende kam mal wieder fast nichts. Hauptsache Drama. Aber immerhin waren viele Nebencharaktere toll und Bernado mochte ich überraschend gerne. Und auch Amalfi war wieder toll. Aber man hätte mehr rausholen können.
Der erste Band "Die kleine Eismanufaktur in Amalfi" der "Kleine Läden in Amalfi" Reihe hat mich erst vor kurzem total überrrascht und deswegen wollte ich unbedingt weiterlesen. Die wunderbare Landschaft und die sommerliche Stimmung hat die Autorin auch diesmal wieder einzigartig eingefangen, aber mit ihrer Geschichte um Carolina, die Besitzerin der Papeterie - einer der drei kleinen Läden - hat sie mich nicht ganz überzeugt. Mir war es diesmal zu viel (unnötiges) Liebesgeplänkel mit zu wenig Kommunikation.
Carolina ist schon seit ihrer Jugendzeit in Bernardo verliebt und sie waren für ihre Freundinnen Livia und Diletta DAS Traumpaar schlechtin. Doch Bernardo hat die Amalfiküste verlassen und Carolinas Herz gebrochen. Als er zurückkehrt und wieder in Livias Eismanufaktur arbeitet, versucht Carolina ihm aus dem Weg zu gehen. Noch immer sitzt der Schmerz tief... Doch dass ist in Amalfi nicht so einfach. Zusätzlich fühlt sie sich von ihrem momentanen Freund Aldo nicht richtig geliebt. Bernardo würde am liebsten wieder mit Carolina zusammen sein, doch diese lässt weder mit sich reden, noch ist sie frei. Auch die Freundschaft der drei Ladenbesitzerinnnen steht unter keinem guten Stern. Ein Ereignis lässt Livia und Dilettas Verbundenheit fast zerbrechen. Carolina steht zwischen den beiden Frauen und versucht alles, um ihre ganz besondere Gemeinschaft zu retten. Und dann taucht auch noch die hübsche Amerikanerin Rachel auf, die sich von Beginn an fantastisch mit Bernardo versteht und ein Geheimnis verbirgt.
Roberta Gregorio lässt die Leser:innen in ihrem Roman neben dem Gegenwartsstrang auch zurückblicken. Wir sind dabei, als Carolina und Bernardo ein Paar werden und erleben auch einige Stürme ihrer Beziehung mit. Obwohl ich nicht wirklich sagen kann, dass Carolina und Bernardo nicht kommunizieren, so wären doch einige Gespräche drinnen gewesen, die einige Hürden früher aus der Welt geschafft hätten. Natürlich soll in einer Geschichte wie dieser nicht alles gleich aufgelöst werden. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin fortwährend wiederholt, um zu erklären wie sich die beiden lieben, sie aber nichts unternehmen oder nicht miteinander kommunizieren. Dann wird es nämlich langweilig und mir wurde es diesmal leider zu viel!
Das Ende ist vorhersehbar, aber das spielt bei Romanen, wie diesen keine Rolle, denn man erwartet das auch. Die Autorin hat zusätzlich noch einige Überraschungen geschickt eingebaut, die mir gefallen haben. Die Figuren sind bis zum letzten Nebencharakter sehr lebendig und liebevoll gezeichnet. Man fühlt sich ihnen nahe und fiebert mit ihnen mit. Die wunderbaren Landschafts- und Ortsbeschreibungen der Gegend sind auch diesmal wieder das Tüpfelchen auf dem i. Man möchte Amalfi am liebsten gar nicht verlassen und noch länger verweilen.
Vor jedem Kapitel steht wieder ein netter Spruch, den man am liebsten notieren würde. Diesmal sind es Zitate, die Carolina für ihre eigenen Karten kreiert hat.
Fazit: Auch der zweite Band der "Kleine Läden in Amalfi" Reihe besticht durch das einmalige Setting und dem Wohlfühlfaktor. Mir hat jedoch der erste Band besser gefallen, weil mir hier die Liebesgeschichte zu sehr im Vordergrund stand und mir manchmal die Kommunikation zwischen den beiden Love Interests zu wenig war. Trotzdem hatte ich wieder eine tolle Lesezeit und ich freue mich auf den dritten Band um Diletta und ihren Zitronenladen.
Sem pa tja res rada preberem kakšno romantično knjigo, a le če me z nečim premami. Takoj ko gre za jasno shemo dveh, ki sta si v laseh, konec pa je predvidljiv, ni zame. No, tudi ta je bila še najbolj podobna pravljici. Pravljici o treh prijateljicah. Eno od teh pusti fant. Ko se čez leto dni vrne v Amalfi, je Carolina že v zvezi z drugim, a njeno srce še vedno trepeta za Bernardom. No, če pisateljica ne bi tako slikovito opisovala Amalfi, me ta knjiga nedvomno ne bi pritegnila, kajti vse je tako zelo pozitivno, vse osebe so tako zelo belo opisane, da gre res za pravljico. A čarobni Amalfi me je vendarle očaral. Pravljice pa je kdaj pa kdaj tudi prijetno brati...
It was okay, not the biggest banger, but not bad either. Books in this genre are a great option to variante after reading a thriller or a classic novel. Nevertheless I would’ve wished that Carolina made her journey to Mailand and took that job opportunity and some dialogues were unnecessary or boring at some point of the story.
Schnell zu lesende Sommerlektüre mit schönem Cover. Meiner Meinung nach finden zu oft Dialoge statt, die unterbrochen werden. Auch inhaltliche Wiederholungen finden statt und das Ende ist absehbar...