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Töchter Haitis

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Exklusive Entdeckung der haitianischen Klassikerin des 20. «Weltliteratur.» Libération

Port-au-Prince, Haiti, Anfang der 1940er Jahre. Die junge Lotus gehört der herrschenden «mulattischen» Gesellschaftsschicht an. Doch als Tochter einer Prostituierten ist sie stigmatisiert und hat für Männer nur Verachtung übrig. «Weil sie meine Mutter gestohlen haben, sind sie meine schlimmsten Feinde.» Sie führt ein Leben in Langeweile und zerstreut sich mit oberflächlichen Männerbekanntschaften. Unter ihnen ist nur einer, zu dem sie sich wirklich hingezogen fü Georges Caprou, einer der Führer der Opposition gegen das herrschende Regime. Er öffnet Lotus die Augen für das Elend der Menschen in Haiti. Also gibt sie ihr ausschweifendes Leben auf, um den Ärmsten in ihrem Viertel zu helfen. Dabei wird sie von ihrem Nachbarn, dem alten Charles, unterstützt. Lotus und Caprou führen eine Beziehung mit Wechselbädern, die durch den revolutionären Kampf, dem sich Lotus angeschlossen hat, zusammengeschweißt wird. Die von ihnen entfachten Unruhen führen zum Sturz der Regierung. Doch auf die Begeisterung folgt die Ernü Sie haben die Büchse der Pandora geöffnet. Denn sobald sie von ihren Unterdrückern befreit sind, kehren die Menschen im Land zu ihren alten Dämonen zurück, der Rivalität zwischen Schwarzen und «Mulatten». Von der Polizei gejagt, verstecken sich Lotus und Caprou in den Bergen, wo sich die Ereignisse weiter zuspitzen …Schnörkellos erzählt, eindringlich, kraftvoll und ergreifend besticht Marie Vieux-Chauvet in «Töchter Haitis» durch ihre 1957, drei Jahre nachdem sie diesen Roman schrieb, ergriff der blutrünstige Diktator Duvalier die Macht, wobei ihm die Konkurrenz von Schwarzen und «Mulatten» in die Hände spielte.

289 pages, Kindle Edition

First published January 1, 1954

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About the author

Marie Vieux-Chauvet

12 books50 followers
Marie Vieux-Chauvet (1916–1973) was a Haitian novelist, poet and playwright. Born and educated in Port-au-Prince, her most famous works are the novels Fille d'Haïti (1954), La Danse sur le Volcan (1957), Fonds des Nègres (1961), and Amour, Colère, Folie (1968).

(from Wikipedia)

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Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Marion.
178 reviews58 followers
January 6, 2024
Was für eine Bereicherung! !!
Marie Vieux-Chauvet widmete sich mehr als drei Jahrezehnte dem Schreiben. In jeder ihrer drei veröffentlichten Romanen thematisiert sie in kühner Schärfe Fragen der Ungleichbehandlung aufgrund von Klassenzugehörigkeit, Hautfarbe und Geschlecht und strotzt geradezu von kaum verhüllten allegorischen Verweisen auf die Korruption und Brutalität des haitianischen Staats.

Port-au-Prince, Haiti, Anfang der 40er Jahre. Die junge Lotus gehört der herrschenden "mulattischen" Gesellschaftschicht an. Sie verliebt sich in Georges, der ihr die Augen für das Elend der "schwarzen" Menschen öffnet.
In ihrem ersten Roman erzählt Vieux-Chauvet von dieser jungen Frau in Haiti, von Ausgrenzung, Hass und Rivalität, männlichen Machtspielen und den Anstrengungen das Land zu vereinen.

Drei Jahre nach Erscheinen dieses Romans, ergriff der blutrünstige Diktator "Papa Doc" die Macht und nutzte die Konkurrenz zwischen Schwarzen und Mulatten.
Ein wichtiger Roman gerade für die westliche Kenntnis der haitianischen Geschichte.

Humanistisch, schnörkellos, eindringlich und ergreifend wird diese Geschichte erzählt. TOP

Persönlich mochte ich die Geschichte in ihrem zweiten Werk " Tanz auf dem Vulkan " mehr. Lesenswert sind beide allemal und ich freu mich schon auf den dritten und letzten Roman " Wiedersehen in Fonds des Negres", der im Mai im Manesse Verlag erscheint.

Marie Vieux-Chauvet geriet in Haiti massiv unter Druck und floh in die USA. Dort starb sie mit nur 56 Jahren an einem Hirntumor in New York.
Profile Image for Kingofmusic.
280 reviews57 followers
October 26, 2022
Unbekanntes Terrain

„Das ist der Unterschied zwischen Regierungen und Menschen. Regierungen kümmern sich nicht, Menschen schon.“ (Mark Twain)

Haiti, der mir bisher (literarisch) unbekannte Inselstaat in der Karibik, ist nicht unbedingt ein Urlaubsziel für mich – zu warm *g*. Wie gut, dass man die Hitze dort beim Lesen von Romanen nicht spürt.

Dank des Manesse-Verlags war ich jetzt aber wenigstens lesend dort. Im Rahmen seiner „Mehr Klassikerinnen“-Reihe wurde jetzt „Töchter Haitis“ von Marie Vieux-Chauvet in der Übersetzung von Nathalie Lemmens veröffentlicht.

Dabei handelt es sich um den Debüt-Roman (Erstveröffentlichung: 1954) der Autorin. Sie beschreibt darin die persönliche Entwicklung ihrer Protagonistin Lotus, einer zwischen der Oberschicht und dem einfachen Volk stehenden Tochter einer Prostituierten. Lotus hat von ihrer Mutter ein Haus geerbt, in dem sie zusammen mit zwei Bediensteten lebt und eins, dass sie vermietet hat. Entsprechend ihrer „Privilegien“ gegenüber dem einfachen Volk lebt sie ihr Leben zwischen flüchtigen Männerbekanntschaften und ihrer Freundschaft mit dem alten Charles, der ihr aus der Bibel zitiert. Als sie den Revoluzzer Georges Caprou trifft, ändert sich Lotus´ Leben von Grund auf…

Marie Vieux-Chauvet hat Lotus nicht von vornherein als Sympathiecharakter angelegt – im Gegenteil: ihre teils naive Art und Weise nerven den Leser, die Augen geben einen rotierenden Rotor ab *Übertreibmodus aus*. Und doch packt die Geschichte die geneigte Leserschaft bei den Haaren, zieht sie durch Hoch und Tiefs in der Beziehung Lotus/Georges – und lässt sie zum Schluss mit einem Paukenschlag fallen.

Doch das ist nur die eine Seite des Romans. Die andere befasst sich mit den politischen (Macht-)Strukturen Haitis, den Aufständen gegenüber dem korrupten Regime, dem sich ein tödlicher Disput zwischen Mulatten und Schwarzen anschließt.

Dem eigentlichen Roman schließen sich ein umfangreicher Anmerkungsteil, ein Glossar und ein ausführliches Nachwort von Kaiama L. Glover an. Die Anmerkungen und das Nachwort zeichnen die historische Einordnung des Romans nach und geben einen Überblick über religiöse, kulturelle und örtliche Belange und Gegebenheiten. Die Leserinnen und Leser erhalten so also mehr als einen Roman für das (gut) investierte Geld, zumal die Aufmachung des ganzen Buches äußerst edel und geschmackvoll ist.

Zu meinen nach der Lektüre spontan gezückten 4* Sternen muss ich jetzt doch noch den fünften zücken, da mich das Buch und die Geschichte auch nach ein paar Tagen nicht loslässt. Ich lege diesen Roman somit allen ans Herz, die Einblick in die haitianische Kultur, Geschichte und Literatur bekommen wollen.

Somit 5* und eine absolute Leseempfehlung.

„Ich kann nicht zu gestern zurückkehren, weil ich damals eine andere Person war.“ (Lewis Carroll)

©kingofmusic
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280 reviews57 followers
May 19, 2023
Unbekanntes Terrain

„Das ist der Unterschied zwischen Regierungen und Menschen. Regierungen kümmern sich nicht, Menschen schon.“ (Mark Twain)

Haiti, der mir bisher (literarisch) unbekannte Inselstaat in der Karibik, ist nicht unbedingt ein Urlaubsziel für mich – zu warm *g*. Wie gut, dass man die Hitze dort beim Lesen von Romanen nicht spürt.

Dank des Manesse-Verlags war ich jetzt aber wenigstens lesend dort. Im Rahmen seiner „Mehr Klassikerinnen“-Reihe wurde jetzt „Töchter Haitis“ von Marie Vieux-Chauvet in der Übersetzung von Nathalie Lemmens veröffentlicht.

Dabei handelt es sich um den Debüt-Roman (Erstveröffentlichung: 1954) der Autorin. Sie beschreibt darin die persönliche Entwicklung ihrer Protagonistin Lotus, einer zwischen der Oberschicht und dem einfachen Volk stehenden Tochter einer Prostituierten. Lotus hat von ihrer Mutter ein Haus geerbt, in dem sie zusammen mit zwei Bediensteten lebt und eins, dass sie vermietet hat. Entsprechend ihrer „Privilegien“ gegenüber dem einfachen Volk lebt sie ihr Leben zwischen flüchtigen Männerbekanntschaften und ihrer Freundschaft mit dem alten Charles, der ihr aus der Bibel zitiert. Als sie den Revoluzzer Georges Caprou trifft, ändert sich Lotus´ Leben von Grund auf…
Marie Vieux-Chauvet hat Lotus nicht von vornherein als Sympathiecharakter angelegt – im Gegenteil: ihre teils naive Art und Weise nerven den Leser, die Augen geben einen rotierenden Rotor ab *Übertreibmodus aus*. Und doch packt die Geschichte die geneigte Leserschaft bei den Haaren, zieht sie durch Hoch und Tiefs in der Beziehung Lotus/Georges – und lässt sie zum Schluss mit einem Paukenschlag fallen.

Doch das ist nur die eine Seite des Romans. Die andere befasst sich mit den politischen (Macht-)Strukturen Haitis, den Aufständen gegenüber dem korrupten Regime, dem sich ein tödlicher Disput zwischen Mulatten und Schwarzen anschließt.

Dem eigentlichen Roman schließen sich ein umfangreicher Anmerkungsteil, ein Glossar und ein ausführliches Nachwort von Kaiama L. Glover an. Die Anmerkungen und das Nachwort zeichnen die historische Einordnung des Romans nach und geben einen Überblick über religiöse, kulturelle und örtliche Belange und Gegebenheiten. Die Leserinnen und Leser erhalten so also mehr als einen Roman für das (gut) investierte Geld, zumal die Aufmachung des ganzen Buches äußerst edel und geschmackvoll ist.

Zu meinen nach der Lektüre spontan gezückten 4* Sternen muss ich jetzt doch noch den fünften zücken, da mich das Buch und die Geschichte auch nach ein paar Tagen nicht loslässt. Ich lege diesen Roman somit allen ans Herz, die Einblick in die haitianische Kultur, Geschichte und Literatur bekommen wollen.

Somit 5* und eine absolute Leseempfehlung.

„Ich kann nicht zu gestern zurückkehren, weil ich damals eine andere Person war.“ (Lewis Carroll)
©kingofmusic
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1,146 reviews34 followers
October 26, 2022
„Ich blickte ohne Widerstreben oder Abscheu auf mich, erkundete voll Inbrunst jene Seele, die zu mir gehörte, horchte auf den neuen Tonfall meines Denkens und verstand, was es damit auf sich hatte.“ (Zitat Seite 80)

Inhalt
Lotus Degrave hat durch ihren französischen Vater eine helle Hautfarbe und gehört damit Anfang der 1940er Jahre in Haiti zur elitären Gesellschaftsschicht. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter lebt sie allein in der von ihrer Mutter geerbten Villa in Port-au-Prince. Da allgemein bekannt ist, womit ihre Mutter ihr Geld verdient hat, wird Lotus von ihrer Gesellschaftsklasse ausgegrenzt. Andererseits wird sie von den Schwarzen auf Grund ihrer hellen Haut genau dieser verhassten, herrschenden Klasse zugeordnet. So lebt sie trotz der Feste, die sie in ihrer Villa gibt, ein einsames, isoliertes, gelangweiltes Leben. Dann lernt sie Georges Caprou kennen. Er ist der Anführer einer Gruppe von Männern, die sich gegen die Ungerechtigkeiten des herrschenden Regimes auflehnen und eine Revolution planen. Durch ihn sieht sie endlich die Armut, das Leid und das Elend der Menschen, das schon in der Nachbarschaft ihres großen Anwesens beginnt, und beschließt, sich zu ändern, selbst aktiv zu werden.

Thema und Genre
Dieser Roman der haitianischen Schriftstellerin Marie Vieux-Chauvet ist vielseitig, einerseits sozialkritischer Gesellschaftsroman, zeigt er in der Entwicklung der jungen Lotus auch Elemente des Coming-of-Age-, Familien- und Abenteuerromans. Es geht um die Situation der Frauen in den 1940er Jahren in Haiti. Zeitlos aktuelle Themen sind die Gesellschaftsstrukturen, die tiefen Gräben zwischen den Bevölkerungsschichten durch Hautfarbe und Abstammung, damit verbunden Unterdrückung, Armut, Hass und Gewalt, und die sich daraus ergebende brisante politische Situation.

Charaktere
Lotus ist eine junge Frau, die durch das strenge Klassendenken isoliert ist. Von ihrem Leben gelangweilt, oberflächlich und eingebildet, ändert sie sich, als sie die Armut und das Elend der Menschen um sich herum bewusst erkennt. Zunächst will sie vor allem Georges mit ihrer neuen Haltung beeindrucken. Nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut durchdacht, immer wieder zweifelt sie an sich selbst, reagiert aufbrausend. „Die Erziehung einer Frau bereitet sie darauf vor, ihr Leben lang an sich zu zweifeln.“ (Zitat Seite 169)

Handlung und Schreibstil
Die Geschichte wird von Lotus selbst als Ich-Erzählerin geschildert. Die Handlung verläuft chronologisch und wird durch Erinnerungen ergänzt. Da die Autorin besonders auf die Situation der Frauen während dieser Zeit des Klassendenkens und der politischen Umbrüche eingehen will, erleben wir durch die gesamte Handlung auch die persönliche Entwicklung von Lotus Degrave mit, ihre Gedanken und ihre Selbstzweifel. Es sind diese inneren Monologe, in denen sie sich ausführlich mit ihren eigenen Befindlichkeiten und Gefühlen beschäftigt, welche die Sprache manchmal ausufernd, beinahe schwülstig, erscheinen lassen. Ich persönlich hätte daher die Geschichte lieber in einer personalen Erzählform gelesen. Andererseits ist es die Sprache der Zeit, in der dieser Roman geschrieben wurde, er ist 1954 erschienen. Besondere Ausdrücke im Text sind mit Fußnoten versehen und werden in den Anmerkungen am Buchende erklärt. Wichtig ist das Nachwort, welches mit einer kurzen Biografie der Schriftstellerin beginnt und dann die geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Zusammenhänge näher erläutert und die Figur der Lotus in diesem Kontext betrachtet. Dies sind wissenswerte Ergänzungen, die auch dem besseren Verständnis für die Hintergründe und Anliegen dieses Romans dienen und Informationen über ein Land, über das ich bisher wenig wusste.

Fazit
Ein facettenreicher, eindrucksvoller Roman, der interessante und zeitlos aktuelle Einblicke in die Gesellschaftsstrukturen, die Stellung und das Leben der Frauen und die Politik des Inselstaates Haiti bietet.

Profile Image for Celine.
14 reviews3 followers
April 16, 2025
3,5 ⭐ lesenswert und eine absolute Bereicherung für mein historisches und politisches Wissen, das Glossar war wirklich informativ und hilfreich. Es gab eigentlich zu jedem Punkt, den ich sonst gegoogelt hätte, eine wirklich gute und kurze Erklärung.
Der Schreibstil hat mich aber nicht so recht mit der Protagonistin warm werden lassen weswegen ich auch wirklich sehr lange für das Buch gebraucht habe. Es hatte keinen Sog für mich.
(Das Buch ist Teil meiner literarischen Weltreise Challenge)
Profile Image for Pia.
10 reviews1 follower
January 26, 2026
Ich habe das Buch richtig verschlungen, obwohl es mich fertig gemacht hat. Die Protagonistin ist Opfer und Täterin zugleich und die Autorin beschreibt einsichtig ihre Emotionen. Ich habe sehr widersprüchlich gefühlt. Die Patriarchalität und strukturelle Gewalt sind belastend. Die Einblicke in die Verhältnisse auf Haiti und der Widerstand sind inspirierend. Ich würde es empfehlen aber mit einer trigger Warnung zu sexualisierter Gewalt!
Profile Image for Frances.
127 reviews5 followers
June 5, 2019
Ce que j’ai toujours aimé chez Marie Vieux-Chauvet c’est sa reconnaissance qu’elle ne peut pas imaginer la dureté de la vie pauvre. Elle a toujours écrit ce qu’elle connaissait : le monde de la bourgeoisie Haïtienne.

Je ne crois pas que FILLE D’HAÏTI est son meilleur œuvre. Les gens noirs et pauvres sont traités comme une masse. Georges et Lotus sont présentés comme des sauveurs mulâtres. Oui, il y a des personnages noirs et pauvres, mais ils correspondent trop aux stéréotypes. Charles aime Lotus et on ne sait pas vraiment pourquoi—qu’est-ce qui guide son amour ? On ne sait pas, vraiment. Son personnage me fait penser à Mammy dans GONE WITH THE WIND.

Lotus sent une colère compréhensible contre les noirs quand ils prennent le pouvoir et punissent n’importe quel mulâtre, mais cette colère me fait penser aux blancs aux EEUU qui disent : « Mais MOI je ne suis pas comme les autres blancs » une attitude assez ignorante.

La fin du livre se correspond aux autres livres de Vieux-Chauvet : elle finit vite et c’est un peu saccharine. Ça ne me gêne pas trop ; il faut, quand-même, donner un peu d’espoir. Je pense à MAURICE de E.M. Forester. Ce dernier a dit : “Une fin heureuse était impératif. Je n'aurais pas dû prendre la peine d'écrire autrement. J'étais déterminé à faire en sorte que dans la fiction, deux hommes tombent amoureux et y restent pour toujours, ce que permet la fiction, et dans ce sens, Maurice et Alec parcourent encore le greenwood.” Donner une fin heureuse à des personnages persécutés est un acte de rébellion.

J’ai bien aimé le personnage de Gertrude, qui, malgré tous les efforts de Lotus, continue à la haïr. C’est le seul personnage noir qui est donnée un peu de texture et de complexité.

J’ai beaucoup apprécié le personnage de Lotus. Elle illustre les problèmes des gens privilégiés dans un monde immonde. C’est le milieu que Vieux-Chauvet connaissaient. Lotus est reconnaissante que ses problèmes sont beaucoup moins que ceux qui l’entourent et lutte avec soi-même pour se débrouiller comment elle peut contribuer du bien. A certains endroits, elle se haïe. C’est un sentiment que je pense que tous les gens privilégiés et avec conscient sentent quand ils sont confrontés avec les problèmes du monde et se rendent compte qu’ils, aussi, sont très impuissants.

Étant un de ces gens privilégiée, il y avait certains passages qui me frappaient, comme celui-là au debut du roman :

« Georges parti à dix heures comme chaque soir, je reste en face de moi-même avec l’ennui, mon ami—le rival que j’offre à tous et qui efface avec mes bâillements toute trace de baisers, tout souvenir de volupté. Je reste avec moi-même sans bonheur, haïssant mes actes et ma vie même sans bonheur, haïssant mes actes et ma vie même et me les reprochant comme des ébauches ratées. Dans le silence semblent s’éveiller d’invisibles présences. Elle me sont familières, je les sens souvent autour de moi se déplacer, légères comme ce rêve abstrait qui me poursuit et ramène ma pensée, en la tenant en laisse, vers ce point unique qui m’apparaît toujours enveloppé de ténèbres. Je tends les mains, avide d’y découvrir un sens, mes yeux agrandis veulent percer l’obscurité profonde. Une étoile minuscule se balance sur le fond noir. Elle est si petite et sa clarté si faible qu’il m’est impossible d’y rien découvrir d’autre que cet écran sombre ou danse un feu follet. »
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