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237 pages, Hardcover
First published January 1, 2011
Pawelkos damalige Arbeitsstätte trug am Namen RESY - russisches Elektronen Synchrotron, analog zum 1960 errichteten deutschen DESY-Ring in Hamburg. [...]
Pawelkos Fachgebiet waren künstliche Magnetfelder. Sein Ziel bestand darin, ein möglichst kleines Gerät zu entwickeln, mit dessen Hilfe starke Störfelder über eine möglichst große Distanz - am liebsten hunderte von Kilometern - generiert werden konnten. [...]
Ließ man Elektronen und Protronen entgegen der Rotationsrichtung der Erde mit einer Geschwindigkeit aufeinander prallen, die exakt der Rotationsgeschwindigkeit des Planeten entsprach, würde das Magnetfeld in einem Umkreis von mehreren Kilometern komplett neutralisiert, so hatte Pawelko berechnet.
[Z.12ff S. 110]
[...] Pawelko nickte. "Genau. Und der Polarisator stellt einen Vorstoß in mein Gebiet dar. Er soll ein dynamisches Magnetfeld stabilisieren. Bloß kann er nicht funktionieren, weil er gegen das Hobb'sche Theorem verstößt, eine physikalische Regel, die besagt, dass zwei gleichartige Kräfte einander nicht potenzieren können, sondern zeitgleich ohne Einfluss auf einander existieren.
... Pawelko rieb sich die Stirn. "...An bestimmten Stellen werden große magnetische Störungen erzeugt, von denen er sich wohl erhoffte, dass sie auf der Erde überspringen und die Pole in der gegenwärtigen Polarität aufladen würden."
Sie basierte darauf, die Bewegungsenergie des Gegners für sich zu nutzen: Wenn der andere sich vorbeugte und zum Angriff ansetzte, warf man sich ihm entgegen und lief mit zwei schnellen Schritten an ihm hoch, um ihn schließlich mit einen gezielten Tritt kampfunfähig zu machen. [Worauf der unglaubliche Kampf folgt]
[S. 120ff]