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Privatdetektivin Katinka Palfy braucht eine Auszeit. Sie nimmt deshalb in den unterfränkischen Haßbergen an einem Kurs in Bogenschießen teil. Mit Paula Stephanus, einer anderen Teilnehmerin, freundet sie sich an. Nach einer durchzechten Nacht liegt Paulas Mann Hagen tot im In seinem Bein steckt ein Pfeil. Laut Obduktion starb er einen qualvollen Tod, verursacht durch das Pfeilgift Curare.
Während die Polizei den Mörder jagt, bittet die verängstigte Paula Katinka um Schutz. Doch auch Paula ist verdächtig, immerhin wollte sie sich von Hagen trennen. Und von seinen Geschäften mit gefährlichen Substanzen weiß sie auch mehr, als gesund für sie ist ...

278 pages, Paperback

First published January 1, 2008

2 people want to read

About the author

Friederike Schmöe

63 books9 followers
Friederike Schmöe is a German linguist and author of crime novels.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Eva Müller.
Author 1 book78 followers
February 15, 2011
Es gibt so einiges, was mich an diesem Buch gestört hat. Die ganze Handlung wirkt ein wenig bruchstückhaft, als ob nicht ein Ereignis zu einem weiteren führen würde, sondern als ob einfach alles nacheinander passiert und das meiste auch passiert wäre wenn Katinka sich nicht eingemischt hätte.
Dann die Charaktere: Ich hatte ein wenig den Eindruck als ob ich für einige einfach nicht das empfinden würde, was die Autorin gerne hätte. Ich hatte z.B. kaum Sympathien für Paula, und obwohl sie ihren Mann verloren hatte und da durchaus ein wenig durch den Wind sein darf, wirkte sie einfach immer nervtötend auf mich. Mit Cuno war es genau andersherum: Katinka beschreibt in als sexistisches Ekel, der schon wegen sexueller Belästigung angezeigt wurde, aber er verhält sich (fast) nie so. OK, er ist sicher nicht die liebenswürdigkeit in Person, aber das schlimmste was man über ihn sagen kann, ist dass er gerne mal den Besserwisser spielt. An einigen Stellen verhält er sich sogar um einiges vernünftiger als Katinka. Ja, es gibt einige Sätze von ihm, die -nun ja- grenzwertig sind, aber die wirken allesamt irgendwie aus der Luft gegriffen, als wäre Schmöe halt ein paar mal eingefallen, dass er ja eigentlich ein Ekel sein müsste und sich jetzt auch so zu verhalten hat.
Und dann ist da Katinka selbst: Ich konnte auch absolut kein Mitleid für ihren Beziehungsstress aufbringen. Um es mal klar zu sagen: Eigentlich ist sie an fast allem selbst Schuld, und als sie dann Tom genau das vorwirft, was sie selbst schon längere Zeit (möglicherweise schon länger als er) treibt hätte ich sie wirklich auf den Mond schießen wollen. Und das ihr Hauptargument gegen Hardo 'Ich kann doch nichts mit einem Beamten anfangen' zu sein schien...ehm naja.

Der Fall selbst war durchaus spannend, aber das Finale maßlos überzogen, und die Auflösung schien zu demonstrieren, dass man Fälle wohl auch zufällig lösen kann, wenn man die ganze Zeit nur falsche Spuren verfolgt.
Profile Image for Jasbr.
932 reviews13 followers
Read
April 11, 2016
Von Friederike Schmöe habe ich schon einige Lokalkrimis gelesen. Da ich aus der Ecke komme, über die sie schreibt, bin ich ein Fan der Bücher rund um die Privatermittlerin Katinka Palfy geworden. Als ich zufällig auf "Pfeilgift" gestoßen bin, musste es natürlich mit :)

Es ist der 7. Fall für Katinka. Ich habe sie nicht in der Reihenfolge gelesen und auch diesmal festgestellt, dass es dem Lesegenuss keinen Abbruch tut. Denn der Fall ist in sich abgeschlossen.
Wie es aussieht, gibt es in diesem Buch nicht nur einen Fall. Denn nicht nur Mord, sondern auch Brandstiftung stehen auf dem Plan. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wie alles zusammenhängt. Denn mitten in der Mordermittlung gibt es Einschübe des Brandstifters. Eins nehme ich vorweg: Am Ende klärt sich alles auf. Es bleiben keine losen Enden zurück, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich hasse es, wenn ein Krimi nicht komplett aufgelöst wird.

Aber nicht nur über Mord und Totschlag wird informiert, auch die Beziehung von Katinka wird in diesem Band thematisiert. Ich finde es schön, wenn man die Hauptpersonen näher kennenlernt und wenn diese auch menschlich sind. Sie sind eben auch nicht ohne Probleme, sondern menschlich.
Natürlich wäre es hier sinnvoller, die Krimis chronologisch zu lesen, aber wie gesagt, es geht auch ohne. Ich kam ohne Probleme mit.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Kapitel haben eine angenehme Länge und durch die Einschübe des Brandstifters und verschiedener Dialoge ist es auch sehr abwechslungsreich.

Natürlich ist es schön, dass wieder alles in der fränkischen Region spielt. Toll ist aber die Abwechslung, dass die Haupthandlung diesmal nicht in Bamberg, sondern in Schweinfurt spielt. Dadurch gewinnt der Leser weitere Eindrücke vom schönen Franken.
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