Stewardess Millie ist sauer: Eine Ohrenentzündung macht sie vor ihrem 30. Geburtstag fluguntauglich, die Party in der Karibik fällt flach. Als Trost darf Millie das luxuriöse Penthouse einer Freundin hüten und dabei das neu entworfene Blog-Programm testen. Dabei kann sie endlich ihre geheime Leidenschaft für Mode, Styles und Trends ausleben. Aus dem Testlauf wird Ernst. Der Blog »Millie's Magazine« schlägt ein wie eine Bombe, die Modewelt steht Kopf. Doch als der attraktive Polizist Frank Stahl vor der Tür steht, der einen international gesuchten Betrüger auf Millies Blogfotos entdeckt hat, bekommt es Millie mit der Angst zu tun. Um ihr virtuelles Glamourleben aufrechtzuerhalten, verstrickt sie sich in immer wildere Lügengeschichten ...
Das Buch eignet sich gut für "mal eben kurz zwischendurch". Der Erzählstil ist recht nett und lässt sich locker und flüssig lesen.
Das war's dann aber auch schon. Ich fand die Hauptbarbie die meiste Zeit ziemlich nervig. Sie tut eigentlich nichts außer heulen, mit dem Hund ihrer Freundin Gassi gehen und betonen wie hässlich der Kleidungsstil anderer Leute ist (und wie perfekt hingegen ihr eigener). Ein bisschen Oberflächlichkeit hätte ja durchaus zu ihr gepasst, aber das war leider viel zu übertrieben. So eine nervige Person hat die ganzen netten Mitmenschen um sie rum gar nicht verdient :D Wobei diese Mitmenschen zum Teil genauso nervig waren.
Eine weitere Beschäftigung war natürlich auch noch das Bloggen, wie der Titel des Buches ja schon andeutet. Dieser Teil gefiel mir eigentlich ganz gut, da man sich hier gut die Fotos hinter den Einträgen vorstellen konnte.
Der "Kriminalfall" war auch in Ordnung. Nicht sonderlich spannend, aber hat ein wenig von Lulu's Nervigkeit und abwechslungslosen Aktivitäten abgelenkt.
Der vorliegende Roman aus der Feder von Jutta Profijt ist mein erstes Buch der Autorin, es war ein Zufallsfund. Das Cover gefällt mir richtig gut, es trifft sehr gut den Charakter des Buches.
Das Buch ist locker geschrieben und lässt sich sehr angenehm lesen, es gibt einen Kapitelaufbau. Diese haben eine angenehme Länge. Hier vermischen sich das ein oder andere Genre. Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet.
Einen Kritikpunkt gibt es jedoch, für mich war das Ende zu abrupt. Ich habe mich gefragt wo der Rest des Buches hin ist. Daher bekommt der Roman nur 4 von 5 Sterne.
Inhalt: Lulu ist Stewardess, kann aber aufgrund einer Ohrenentzündung 10 Wochen lang nicht fliegen. Was macht man mit so viel freier Zeit? Als ihre Freundin Sabine sie bittet, ein Blog-Programm zu testen, ist sie zunächst skeptisch. Schließlich siegt die Neugierde und sie erstellt sich einen Blog, auf dem sie fortan als Millie über ihr (nicht vorhandenes) Leben als Trendscout berichtet. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass irgendjemand ihre Beiträge liest und als sie plötzlich Tausende Aufrufe zu verzeichnen hat, fällt sie aus allen Wolken. Jeder versucht nun, die wahre Identität der erfolgreichen Bloggerin herauszufinden und plötzlich steht auch noch die Kriminalpolizei vor ihrer Tür…
Meinung: Von diesem Buch habe ich nicht allzu viel erwartet und bin überrascht, dass es mir doch ganz gut gefallen hat.
Lulu gründet nur aus Langeweile den Fashion-Blog, wo sie zunächst gar nicht weiß, was sie überhaupt posten soll. Mit ein bisschen Hilfe einer Freundin hat ihr Blog aber schon bald Tausende Aufrufe – und die Leute lieben das, was Lulu als Millie schreibt! Zwar ist sie nicht wirklich Trendscout und jettet durch die Welt, sondern ist nur krankgeschriebene Stewardess, aber die Erfahrungen und Berichte sind größtenteils echt und wirken dadurch authentisch. Dazu hat sie auch noch Fotos, die sie auf ihren zahlreichen Reisen geschossen hat, die Motive zeigen, die man normalerweise gar nicht bemerkt hätte, die aber trotzdem wunderschön sind. So z.B. ein kleines Mädchen mit einem Blumenkranz, das sich nach einer Filmpremiere auf dem, ansonsten leeren, roten Teppich verbeugt. Oder ein Mann, in dessen Sonnenbrille sich die Kathedrale Barcelonas spiegelt. Genau dieses Foto ist der Grund dafür, dass plötzlich die Kriminalpolizei in Sabines Wohnung auftaucht, die während ihrer Abwesenheit von Lulu gehütet wird. Was genau der Anlass ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Dass Lulu sich oft unpassend verhalten hat, hat das Buch etwas witzig gemacht. Besser fand ich aber die Antworten, die die Leute auf ihr Verhalten hatten.
Charaktere: Lulu aka Millie ist mit ihrem Beruf als Stewardess unzufrieden. Zwar kommt sie viel in der Welt umher und hat Orte gesehen, von denen viele nur träumen können, allerdings hat ihr Beruf auch zur Folge, dass sie sich nie irgendwo heimisch fühlen und Freunde finden kann. Gerade am Anfang erschien mir die Protagonistin dieses Buches sehr unsympathisch. Sie war oberflächlich und hat einige tolle Leute kennen gelernt, die lieb und nett sind, was sie aber nicht bemerkt hat, weil sie sie nur nach ihrem Äußeren beurteilt hat. Sie wird gelegentlich als „Kontrollfreak“ bezeichnet, was sie zwar abstreitet, aber eigentlich die Wahrheit ist. Lulu macht sich dauernd Sorgen, wie die anderen sie wahrnehmen und ihr eigenes und das Aussehen anderer Leute nimmt sie viel zu wichtig. So ist sie dauernd total overdressed und blamiert sich damit, ist sich aber keiner Schuld bewusst. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich allerdings ins positive, was mir gut gefallen hat.
Fazit: Ich konnte in einer Rezension noch nie so viel zur Hauptperson sagen, wie hier. Sie und ihr Blog stehen klar im Mittelpunkt der Geschichte, wodurch man sehr viel über sie erfährt. Es gibt in diesem Buch zwar einen Kriminalfall, Spannung kam aber trotzdem keine auf, da das Hauptaugenmerk auf Lulu liegt. Insgesamt was nettes für zwischendurch, aber mehr auch nicht.
Okay. Internally I was really prepared for a very ranty review but I reckon it won't be too bad as I kinda got used to the story and especially the frustrating main character along the way more or less so yeah. However, the plot did not compell me, I was not excited about the turns and twist, the thousand possible love-interest subplots were annoying and the main character might have learned a thing or two along the way, but was so utterly shallow and superficial, you'd nearly have to read this as satire not to get too irritated. Also. She's supposed to have such a fantastic sense of style and be on top of all trends but then when you got a detailed view on her outfit I just had to laugh inspite of myself because she wore that kind of stuff that hasn't been stylish in like, uuuhmm, totally, eveeer. Sorry not sorry.
I am glad I finally read this, only to be able to use amazon trade in and earn a whole of 30 cents with this babe, oh hooraaay :D No but really, I would have felt bad just trading it in without having read it even though I spent money on it.
Oh gosh, this could have been so cool though. A fashion blogger! Named Lulu! ...Regrets... Haha...well, let's move on to better books :)
Auf den ersten Seiten lernt man eine ziemliche oberflächliche Hauptperson kennen und ich muss zugeben: Ich war genervt von Lulu.
Als Beispiel zitiere ich mal etwas von Seite 157 des Buches:
„(…) fiel mir auf, dass ich niemanden hatte, den ich zum Candle-Light-Dinner einladen wollte, dass niemand sich für den Inhalt meines BHs interessierte und niemand mit mir baden wollte. Und langsam aber sicher bekam ich das seltsame Gefühl, dass es nicht an meinem Style lag, denn der war perfekt.“
Etwas, das ich auch nicht nachvollziehen kann ist, dass das Landeskriminalamt vor der Tür steht und Lulu tut so, als ob sie von dem Blog nichts wüsste. Warum?
Außerdem wird ständig betont, welche Marken die Personen tragen á la „Heute ist er ganz in Hugo Boss gekleidet“. Solchen Nebensächlichkeiten interessieren mich weniger. Zudem kann ich mir nichts darunter vorstellen. Ist das jetzt eine Jeans mit Hemd? Oder eher eine Stoffhose? Vielleicht geht es da den ein oder anderen von euch anders.
Insgesamt ist „Blogging Queen“ eine gute, aber oberflächliche Geschichte, die mich leider nicht richtig mitreißen konnte...
Chick-Lit Romane sind eigentlich nicht so meins und meistens beachte ich sie gar nicht, aber Blogging Queen hat mir doch recht gut gefallen. Die ganze Geschichte war spannend, sehr unterhaltsam und überhaupt nicht langatmig. Lulu ist mir sofort sympatisch gewesen, auch wenn ich ihre Handlungen oftmals nicht nachvollziehen konnte und mich dann schon etwas "aufgeregt" habe, habe ich sie, sowohl die anderen Charaktere, sehr gerne begleitet. Natürlich waren die Charaktere nicht wirklich tief ausgeleuchtet und auch die restlichen Themen neben der Kriminalgeschichte waren relativ klischeehaft wie ich finde. Aber man muss ja beachten, dass es sich hier um einen Frauenroman handelt und man diese Themen als Leser ja haben möchte. Deswegen habe ich mich schlussendlich dafür entschieden dem Buch 4 Punkte zu geben anstatt 3.
Habe das Buch nun abgebrochen. Die Hauptperson hat mich mit ihren überflüssigen lügen so genervt... Der Schreibstil ist eigentlich gut... Hat aber an der Story nichts geändert.
Dieses Buch habe ich für ein paar Euro im Supermarkt entdeckt und fand den Titel und das Thema interessant. Die Autorin sagte mir nichts. Leider hat mir das Buch nicht sehr gut gefallen und ich hätte es fast nicht fertig gelesen. Es geht um eine Stewardess aus Düsseldorf, die krankheitsbedingt ein paar Wochen aussetzen muss und für eine Freundin eine Blog-Software testen soll. Der Roman ist von 2011, so dass das Ganze fast antiquiert wirkt - man war noch nicht ständig mit dem Smartphone online usw. Jedenfals startet die Hauptfigur Lulu unter dem Pseudonym Millie ein Trend- oder Fashionblog und gerät durch eins ihrer Fotos ins Visier der Polizei. Das ist grob gesagt die Handlung. Leider fand ich keine der Figuren richtig sympathisch, weder Lulu noch ihre Freundinnen oder die diversen Männer. Die Handlung ist irgendwie hanebüchen, weder besonders spannend noch besonders witzig geschrieben. Daher kann ich das Buch nicht empfehlen und werde es wahrscheinlich der örtlichen Bücher-Telefonzelle spenden :-)
Als Lulu kurz vor ihrem Geburtstag eine Ohrenentzündung erwischt, bricht eine Welt für sie zusammen. Nicht nur, dass sie die geplante Feier mit ihren Stewardess-Kolleginnen auf den Malediven nun dank Flugverbot knicken kann. Sie darf auch noch die Wohnung ihrer Freundin Sabine hüten, die mit ihrem neuen Freund plötzlich ihre Verbundenheit zur Natur im Urwald entdecken will. Endlose Wochen voll purer Langeweile, festgenagelt in Düsseldorf, wo sie niemanden kennt. Obendrein soll sie auch noch Sabines neuestes Werk, eine Blogsoftware, testen. Dabei kriegt Lulu es doch gerade mal so gebacken, ihre Fotos von der Kamera auf den PC zu überspielen. Nun gut, angeblich kinderleicht soll es sein, das bloggen mit dem Programm. Und so spinnt sich Lulu ihre Welt zurecht, jettet als angesagter Trendscout "Millie" durch die Metropolen dieser Welt und untermalt alles mit alten Fotos. Doch damit geraten die Ereignisse ins Rollen: Ihr Blog katapultiert Lulu - oder besser gesagt Millie - ins Rampenlicht und erweckt die Aufmerksamkeit der Polizei...
Rezension
Blogging Queen von Jutta Profijt kommt daher wie ein typischer Chick lit-Roman, mit Handtasche und High Heel auf dem Cover. Und letztendlich ist es auch ganz klar ein Frauenroman mit den typischen Frauenthemen: Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, Mode und Männergeschichten. Man lernt Lulu als verbissene Frau mit einem ausgeprägtem Sinn für Äußerlichkeiten kennen, die selbst Sabines Hund im Prada-Outfit ausführt. Im Laufe der Geschichte wird sie jedoch zunehmend lockerer und merkt, dass das Aussehen nicht ganz so viel über den Charakter aussagt und dass das Jetsetleben nicht zwangsläufig glücklich macht. Doch auch vor dieser sehr positiven Wandlung ist Lulu alles andere als unsympathisch, teilweise locken einem ihre schnippischen Bemerkungen sogar ein Schmunzeln auf die Lippen.
Auch wenn dies mein erster Chick lit Roman war, vermute ich dass das Einflechten einer kleinen Kriminalgeschichte doch eher ungewöhnlich für das Genre ist. Zugegeben, wirklich viel Inhalt rankt sich nicht um die polizeilichen Ermittlungen, aber es ist doch eine nette Abwechslung und bringt eine gewisse Spannung in die Geschichte, nachdem Lulu sich immer tiefer in ihrem Lügenkonstrukt um Millie vergräbt. Hin und wieder fragt man sich jedoch, warum sie sich diesen ganzen Ärger überhaupt antut und der Polizei gegenüber so verschwiegen bleibt. Aber alles andere würde ihrer Meinung nach einer Demütigung gleichkommen und so klammert sie sich an alles, was das Kartenhaus vom Zusammenbrechen abhält.
Dem Gerne ChickLit statte ich ja nicht ganz so häufig einen Besuch ab. Der Grund dafür es bei diesem Buch zu tun war der, dass mich der Inhalt einfach interessiert hat. Bloggen gehört zu meinen Hobbys und somit war ich gespannt, was Lulu bzw. Millie in der Blogger-Welt so alles erlebt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gleich sehr gut gefallen. Sie schreibt einfach und dennoch mit großem Witz und ich musste häufig lachen. Die Autorin beschreibt die Protagonisten und auch die Szenen sehr gut, so dass ein lebendiges Bild entstanden ist. Da sich das Buch so leicht lesen lässt, war es stellenweise schon fast ein bisschen wie Fernsehen – nur viel besser.
Die erzählte Geschichte ist sehr simpel und ich wusste die ganze Zeit wie sie verläuft und was geschehen wird. Auch die Protagonistin, Lulu, ist mir zwischendurch auf die Nerven gegangen. Ich fand sie zu zickig und zu hysterisch. Es war jedoch interessant zu erleben, welchen Wandel sie im Laufe der Geschichte durchmacht und gegen Ende des Buchs war sie mir wesentlich sympathischer. Ein weiterer Punkt, welcher mir beim Lesen negativ aufgefallen ist, ist der, dass ich alles recht überzogen und überdreht fand. Die meisten Geschehnisse sind einfach völlig unrealistisch und wirken etwas an den Haaren herbei gezogen. Andererseits ist genau das das Schöne an Literatur: man kann Welten und Situationen erschaffen, die absolut nicht der Realität entsprechen müssen.
Dadurch dass die Handlung sehr voraussehbar war ist bei mir auch keine wirkliche Spannung aufgekommen. Dazu eine (vorerst) eher unsympathische Protagonisten – das führt häufig dazu, dass ich ein Buch abbreche. Hier habe ich es nicht getan, was hauptsächlich dem Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Sie hat mich einfach immer animiert weiter zu lesen und ich konnte das Buch nicht wirklich aus der Hand legen. Wie genau Jutta Profijt es geschafft hat mich in den Bann der Geschichte zu ziehen kann ich beim besten Willen nicht beschreiben. Aber es ist ihr gelungen und so hat sie mir mit Blogging Queen einige vergnügliche Lesemomente bereitet.
Fazit:
Eigentlich sprechen einige Punkte dafür, dass mir das Buch nicht wirklich gefallen hat. Uneigentlich hingegen hat mir das Buch gut gefallen, da es witzig, frisch und lebendig ist. Der Inhalt hat mich zwar weniger überzeugt, der Schreibstil der Autorin hat mir hingegen sehr gut gefallen.
Ein leichtes, lockeres buch, vom dem man keine größeren erwartungen haben sollte. Hier wird die geschichte einer nicht gut verdienenden frau erzâhlt, die der welt durch ein blog das leben vorspielt, das sie gerne hâtte. Sehr oberflâchlich, aber unterhaltsam.
War positiv überrascht und habe sogar die Blog-Einträge zu Stylefragen interessiert gelesen. Da muss die Autorin ja einiges an Recherche aufgewandt haben, um da Material zusammen zu bekommen. Auch die restliche Geschichte war amüsant und sehr gut lesbar.