Ich wollte dieses Buch lesen, da mich Harriet Tubman sehr interessiert hat. Jedoch habe ich erst ab ca. Seite 170 wirklich was über sie erfahren. Vorher ging es ca. 20% um ihr Leben als Kind und mehr über den Sklavenhandel im 17 . Bzw. 18. Jahrhundert, sowie um andere versklavte Menschen bzw. Freiheitskämpfer, an und für sich war es recht Interessant dies zu lesen, aber da das Buch so angepriesen wurde, dass es quasi ausschließlich um Harriet Tubman geht, war es doch etwas ernüchternd, anfangs so wenig über sie und ihre Familie und mehr über alles andere (für mich eher nebensächliche wie auch die Verwandschaftgrade von 4-5 versch. Familien, welche die Sklaven besessen hatten) zu erfahren. Ab Seite 170 bis zum Schluss (Seite 270) erfährt man sehr viel über die Undergroundrail, die Abolitionisten und die verschiedenen Befreiungsaktionen und auch ihre eigene Flucht im Jahre 1849. Zusätzlich erfährt man auch vieles über den Bürgerkrieg und in welcher Tätigkeit Harriet Tubman in dieser Zeit unterwegs war und ihren Mitmenschen geholfen hat. Wir erfahren auch viel über ihr späteres Leben und den noch Jahrzehnte vorhandenen Rassismus, den sie teilweise nach dem Bürgerkrieg noch selbst riebt hat - sei es durch das nicht zahlen eines Lohnes während ihrer aktiven Zeit im Bürgerkrieg, sei es durch das nicht zahlen der Regierung was ihre Pension angeht und und und.
Was mich persönlich etwas gestört hat ist neben dem langatmigen Anfang bis Seite 170, dass manche Passagen sich 1:1 Wiederholt haben, und es sich manchmal wie copy and paste angefühlt hat, da diese Passage meist am Anfang geschrieben wurde und sich zum Beispiel in der Mitte des Buches wiederholt hat. Was meinen Lesefluss auch manchmal störte, waren die teilweisen Rechtschreibfehler bzw. das einzelne Buchstaben vergessen wurden. Aber auch das manche Wörter doppelt geschrieben wurden oder vergessen wurden, wodurch ich den ein oder anderen Satz mehrfach lesen musste, bevor ich den Inhalt zu 100% verstanden habe (vielleicht auch meckern auf hohem Niveau, da es auch durchaus vorkommt, dass dies passieren kann).
Aber alles in allem, war das Buch hoch interessant und man konnte mehr über die Frau -Harriet Tubman „Moses“- und ihrem Leben erfahren.
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