Die Geschichte, die Andreas Ulrich in Das Engelsgesicht erzählt, würde sich ganz hervorragend als Drehbuchvorlage für einen Spielfilm eignen. Dabei handelt es sich bei diesem Buch nicht etwa um ein fiktionales Erzählwerk, sondern um die wahre Lebensgeschichte eines einflussreichen Killers der kalabresischen 'Ndrangheta, der trotz der von ihm begangenen mehr als 30 Morde ernsthaft davon überzeugt zu sein scheint, ein nicht nur nach dem Mafia-Kodex "ehrenhafter", sondern ein im Grunde wirklich guter Mensch zu sein… Deutschland ist, wie wir aus dem erschütternden, vom Autor glänzend recherchierten Lebensbericht erfahren, den verschiedenen, nicht nur italienischen Mafia-Organisationen nicht nur Rückzugs-, sondern sehr wohl auch Aktionsraum. Schenkt man den Aussagen Giorgio Basiles Glauben, zahlen neunzig Prozent der italienischen Lokale und Lebensmittelhändler in Deutschland in irgendeiner Form Schutzgeld.
Am Beispiel des Lebens des in Mühlheim aufgewachsenen Giorgio Basile erfährt man viel über die Struktur und die Rekrutierungsmuster des organisierten Verbrechens im italienischen Mezzogiorno. Ulrich hat es dabei nicht versäumt, auch die sozio-historischen Wurzeln der Mafia zu schildern und damit die Gründe verständlicher machen, weshalb es ausgerechnet in Sizilien, Kampanien, Apulien und eben Kalabrien zur Bildung einer in der Gesellschaft tief verwurzelten, kriminellen Schattenwelt kommen konnte.
Wer die Regeln der 'Ndrangheta verletzt, und das heißt vor allem Wer das Schweigegelübde bricht, hat sich damit bereits selbst gerichtet. Über mögliche Rechtfertigungen wird nicht diskutiert. Und deshalb steht auch Giorgio Basile, den die deutschen Behörden aufgrund seiner Kooperationsbereitschaft aus der deutschen Haft nach Italien abgeschoben haben, wo er in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde und mit seinen Aussagen mehr als fünfzig Mafiosi ins Gefängnis wandern ließ, nun auf der Todesliste der ' Sein Bruder hat den Auftrag, ihn zu töten.
„Angelo veidas“ pasakoja apie vieno žinomiausių Italijos mafijos bosų – Džordžijaus Bazilio gyvenimą. Knygoje atskleidžiama kaip atrodo mafijozo gyvenimas ir veikla. „Knygos ir filmai apie mafiją, tokie kaip „Krikštatėvis“ ar ‚Žmogus su randu“, yra fikcija. O čia – tikrovė... Skaityti toliau: http://www.jauti.lt/tarp-lentynu-ii/
Pirmoj pusėj atrodo, kad rašo apie kažkokį lūzerį: ai, pagavom bent kažkokį mafijozą, kuris pasakoja, tai užrašom. Bet paskui darosi įdomiau ir mafijozas tobulėja smarkiai.