Dieses Review bezieht sich auf die deutsche Edition, erschienen im Panini Verlag unter der ISBN 3741628247.
Im zweiten Teil der Parasyte-Reihe steht weiterhin der Junge Shin‘ichi Izumi im Mittelpunkt der Handlung. Mittlerweile hat er sich mit seinem Hand-Parasiten angefreundet und die beiden leben im Grunde genommen gar nicht mehr parasitär, sondern symbiotisch miteinander.
Es kommen aber noch weitere Figuren mit ins Spiel, damit die Handlung einigermaßen vorangetrieben wird. Denn es muss ja weitere Abstrusitäten geben, damit der Leser nicht vor Überraschungen gewappnet sein kann. Vor allem eine Idee kommt zur Geltung, die mit Sicherheit Einfluss auf die Handlung des dritten Bands haben wird. Mehr möchte ich gar nicht sagen, außer dass so japanische Superhelden geboren werden.
Hitoshi Iwaaki baut zudem noch mehrere dezente Liebesgeschichte ein, die sehr japanisch geprägt sind. Japanische Jugendliche gehen offensichtlich vollkommen anders untereinander um. Freunde des Mangas werden diese Beziehungen kennen. Als Besonderheit sind wieder einige Anfangsseiten der Kapitel koloriert worden. Sicher ungewöhnlich, einen bunten Manga zu sehen.
Fazit
Mir hat die Fortsetzung gut gefallen. Sie hat den Witz des ersten Bands beibehalten und erzählt die absonderliche Geschichte weiter und kann mit vielen neuen Ideen punkten, die bei mir gut angekommen sind.