Im Jahr 1753 stirbt Anna Maria Gwerder im Gefängnis von Schwyz an den Folgen der Folter, noch bevor sie in einem ordentlichen Verfahren als Hexe verurteilt werden kann. Der Witwe des Bezirksvorstehers Meinrad Gwerder, die im Muothatal revolutionäre Neuerungen einführen wollte, wurde ihre Tüchtigkeit zum Verhängnis. Margrit Schriber erzählt ihr Schicksal in seiner erschreckend zwingenden Logik im Denken der damaligen Zeit.
Hexenjagd im Muotatal - wie eine wirtschaftlich erfolgreiche Frau durch Missgunst und Neid zu Fall gebracht wurde. Die literarische Aufarbeitung eines historischen Falls im Kanton Schwyz, die sprachlich an historische Quellen erinnert und den Muotataler Dialekt mit einbildet ohne unverständlich zu werden. Ein erschütterndes Zeugnis einer brutalen Zeit.
Es isch sehr interessant gsi, vor allem de Horror vo dere Ziit. Allerdings hani szpot gmerkt das es es Glossar git für all die fremdartige Usdrück! De hätti vellech meh verstande hahah
Zemmlech tricky gsi zom bewerte, ech glaube schlossendlech eschs för mech es ufgrondets 3. D Gschecht a sech esch sehr idröcklech, ond ech gfend au wechtig dassmer sech die Brutalität ond Onderdröckig vor Auge gfüehrt bechond. S "Problem" esch gsi, dassi met falsche Erwartige is Buech ine be. De Schribstil esch recht eige, alles i eim Schnuuz ohni Kapitel, praktisch kei Dialog - ech gfende mer hätt en typischeri Roman-Form no besser gholfe, mech werklech id Charakter inezversetze. Wasmer deför sehr gfalle hed send d Innnerschwiizer Usdröck ond Redewenidge gsi, die hend em Buech grad nomol en spezielle Charme geh.