Michael Frey Dodillet, geboren 1961 in Singen am Hohentwiel, ist seit Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre für diverse Agenturen in Düsseldorf, Hamburg, München und in der Schweiz als Werbetexter tätig. Mit seiner Frau, drei Kindern, Schäferhundrottweilerin Luna und Terriermünstigemisch Wiki lebt er in Erkrath bei Düsseldorf. Zum Haushalt gehören noch zwei Schafe, Wühlmäuse in den Rabatten und ein nicht erwünschter Steinmarder unterm Dach. 2011 erschien sein Bestseller Herrchenjahre, 2012 Herrchen will nur spielen und aktuell der SPIEGEL-Bestseller Herrchenglück.
Ganz nette Strandlektüre. Liest sich schnell und flüssig, ist aber auch nicht sehr hochwertig oder fordernd. Ich frag mich immer, ob sich auch jemand den Roman aus meinem Alltag durchlesen würde - mit Hund, Kater, Mann und sonstigen Themen 😂
Geschichten über das Leben des Autors mit der „Krawallmaus“ Luna. In erster Linie geht es um die verschiedenen Trainingsmethoden, an denen die beiden grandios scheitern. Es handelt sich um keinen Roman, sondern um einzelne Episoden die je nach Trainingsmethode zusammengefasst werden- bringt einen zwar zum Schmunzeln, bleibt aber oberflächlich.
Was mir direkt an dem Buch auffällt, ist der Steckbrief von Luna, den man auch als Lesezeichen benutzen kann. Das Foto ist einfach zu geil! Es strahlt genau das freche, aber liebenswürdige und vor allem "Unschuldige" Wesen aus, was man im Laufe des Buches kennen und lieben lernt.
Ein Hundehalter zu sein ist nicht immer leicht. Das wird auf den ersten Seiten dieses Buches ganz schnell klar. Man geht Verpflichtungen ein, gegenüber dem Hund, anderen Menschen und Tieren und auch sich selbst.
Also geht's erstmal an die Hundeerziehungen! Und dazu gibt es ja bekanntlich jede Menge Meinungen - fachkundige und welche, die sich nur so schimpft.
Mit Ironie, viel Witz und Charme bringt mich Michael Frey Dodillet mit seiner Interpretationen einfach köstlich zum lachen. Und wenn dann jemand neben einem sitzt, der diese fantastische Geschichte nicht lesen kan, wird man nur blöd angeguckt, wenn man die ganze Zeit lacht. Und gelacht habe ich viel! :-)
Am Ende konnte ich dann nur anerkennend nicken. Wozu sich den Kopf zerbrechen, wie man den eigenen Hund ruhig bekommt? Sie will doch nur spielen, Spaß haben, auch mal Dampf ablassen und sich zur Wehr setzen. Ganz einfach. Und wenn man das als Hundehalter erstmal anerkannt hat, ist das Zusammenleben deutlich einfacher. In der Ruhe liegt die Kraft. ^^
Fazit:
Dieses Buch ist kein (!) Hunderatgeber - eher andersherum. Es werden alle gängigen Erziehungs- und Beschäftigungsmethoden ausprobiert und auf witzige Weise auseinandergenommen und beurteilt. Irgendwie hatte ich am Ende das Gefühl, dass alles richtig ist!
Es hat verdammt großen Spaß gemacht einer Geschichte mitten aus dem Leben lauschen zu können.
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Was einem so alles passieren kann, wenn man unverhofft auf den Hund kommt. Eine amüsante Sammlung von Anekdoten mit vielen Alltagsszenen und Phänomenen, die einem irgednwie vertraut vorkommen. Der Höhepunkt ist Eddie the Beagle. Die erste CD ist deutlich witziger, im Verlauf der Zweiten stellt sich, trotz Abstand eine gewisse Ermüdung ein. Das kann z.T. an der allzu routinierten Spreche von Johannes Steck liegen. Der Autor live mit seinen zahlreichen Abschweifungen war deutlich amüsanter, zumal gerade die unsouveränen oder hilflosen Phasen glaubwürdiger wirken als bei so einem Krimi-Sprecher.
Etwas selbstironisch sollte man als Hundehalter schon sein - und ehrlich mit sich selbst. Dann hat das Buch sehr viele Wiedererkennungsmomente. Nicht-Hundehalter können mit den Geschichten vermutlich gar nichts anfangen. Seinen Charme bekommt das Buch durch eine sehr angenehme, leichte, witzige Sprache. Es fließt vor sich hin, ist schnell und einfach zu lesen und birgt viele spontane Lacher. Zu Recht ein Bestseller.
Amusing book about a guy and his dog and the desperate attempt of finding the right way to train said dog. As a dog owner it made me chuckle a few times.