Das Monolith-Netz droht zu kollabieren, die Expeditionen der Menschheit sind auf Te’An gestrandet. Adam Sullivan und seine Begleiter versuchen fieberhaft, die Technologie der Erbauer zu verstehen, um die Konsequenzen der jüngsten Ereignisse abzuwenden. Doch während sie die Geheimnisse dieser fremden, uralten Spezies gegen sämtliche Widerstände entschlüsseln, zeigen sich erste Spannungen in der Zusammenarbeit von Menschen und Anu. Die Beziehungen ihrer beiden Völker drohen zu zerbrechen – während gleichzeitig die völlige Isolation ihrer Planeten immer näher rückt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Eine sehr kurzweilig Reihe. Gut zu lesen, wenn auch ein bisschen prätentiös. Die sehr bedeutungsschwangeren, übertrieben dramatischen Formulierungen gehen einem zum eine der Reihe dann doch eher auf den Zeiger, als das man die zigfach wiederverwendeten Floskeln noch ernst nehmen kann. Uns das Wort "Dröhnen" hat man schon nach dem ersten Band hundertfach über. Beim Autor dröhnt sogar die Stille und das ungefähr alle 20 Seiten ein Mal. Nichtsdestotrotz stimmt der Aufbau. Die Charaktere bleiben zwar ein wenig blass, aber man versteht sie und schließt sie ins Herz, wenn auch lange nicht alle. Die Story ist zumindest bis Mitte des zweiten Bandes wirklich spannend, danach geht es dann einfach alles ein bisschen zu schnell und wird zu groß. Ich werde das angekündigte Sequel daher nicht lesen, mit der Reihe hatte ich aber durchaus Spaß, auch wenn dieses Review nicht so klingt. Das erste Buch fand ich allerdings dabei das Beste.