Kaum zurück aus dem Urlaub, erreicht Lacroix ein Anruf: Unter dem Pont Neuf wurde ein toter Clochard gefunden. Obwohl der Kommissar und seine Kollegen die folgenden Nächte am Ufer der Seine verbringen, können sie nicht verhindern, dass zwei weitere Männer ermordet werden. Drei Tote in drei Nächten, allen wurde brutal die Kehle durchgeschnitten. Keine Zeugen, keine Angehörigen, die Clochards sind die Vergessenen der Stadt. Ein gefundenes Fressen für die Presse, die überzeugt ist, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Vor dreißig Jahren gab es einen vergleichbaren Fall, und der Täter wurde nie gefasst. Lacroix treibt noch etwas anderes um: Alles fing an mit einem schlechten Scherz eines übermütigen Kollegen, der über Lacroix' altmodischen Kleidungsstil, seinen Hut und seinen Mantel gespottet hat. Und jetzt sieht sogar die Presse in Lacroix den "neuen Maigret". Lacroix' Frau lächelt über das Unbehagen, das der Spitzname ihrem Mann bereitet. Und der Kommissar? Der steckt sich erst mal eine Pfeife an …
Heel Parijs draagt inspecteur Lacroix op handen, zijn ondervragingstechniek is berucht. Helaas krijgen wij lezers hier niets van mee. Lacroix is een mopperende, oude man die de moderne tijd maar niks vindt. Hij haat mobiele telefoons en toeristen. Het liefst zit hij de hele dag in zijn favoriete bistro eieren te eten en dure wijn te drinken. Een paar keer zegt hij de zaak bijna opgelost te hebben, om in het slotstuk de dader alles te laten uitleggen aan de lezer.
Homeless people are killed and Inspector Lacroix needs to investigate whether there is a connection to an old case or not. I specifically chose this book because I wanted Paris as a setting and it provides a lot of it. There is plenty of food and "savoir vivre cliché many famous names one might associate with the city and the inspector himself seems to be a reminiscence of the famous Maigret. Sometimes it was a bit overdone, so that the atmosphere felt too artificial and constructed. However the mystery itself is a solid one and I enjoyed my mental trip to Paris quite a lot.
Vlot geschreven boek dat zich afspeelt in Parijs, waar moorden gebeuren, maar waar ook de tijd wordt genomen voor lekker eten en drinken. Dat laatste past in mijn beeld van de stad en is weer eens wat anders dan de gehaaste inspecteurs die hamburgers naar binnen proppen uit andere boeken.
Ich gestehe, ich habe diesen Krimi der Optik wegen gekauft. Die knallrote Farbe - auch am Seitenschnitt - ist mir im Buchladen sofort ins Auge gestochen und Paris geht ja eh immer ;) Ein kurzweiliger Fall, der mir die Warterei in der letzten Woche beim Zahnarzt und in der Kfz-Werkstatt verkürzt hat. So ein bisschen nervt die ständige Fresserei und die eingesprenkelten französischen Floskeln. Der Commissaire gibt ja die Ähnlichkeit mit Maigret selber zu aber auf die Dauer wird's fad. Man muss abwarten wie sich die Hauptfigur im zweiten Fall entwickelt und ob der Autor und Lacroix in ihrer Entwicklung schon völlig festgefahren sind. Es war kurzweilig spannend und beim zweiten Fall (März 2020) bin ich wieder mit dabei.
“Lacroix und die Toten vom Pont Neuf” hat mir gut gefallen. Im typischen Alexander Oetker Stil: gut erzaehlt, Krimispannung gemischt mit Savoir-Vivre, interressante Hauptpersonen und schoene Handlungsplaetze. Ein Lesegenuss, der auch ein Stueck Gaumengenuss beinhaltet.