Fred Sauser, Anfang zwanzig, ist unterwegs. Wohin? Weiß er nicht so genau. Daher lässt er sich einfach auf alles ein, was da kommt, und geht aufs Ganze. Niedermann beschreibt in kurzen Kapiteln und knappen, rhythmischen Sätzen, wie sein Held und Alter Ego von Korsika in die Schweiz gerät und sich erst mal als Kulissenschieber beim Theater durchschlägt. Aber nichts ist von Dauer. Und schon bald schläft er auf der Strasse, hängt in Bibliotheken herum und muss sein Essen stehlen. Er wechselt Städte und Jobs öfter als seine Klamotten, driftet durch Alkoholexzesse, Liebschaften und Schlägereien, bis er schließlich als Hirte in den Bergen anheuert. Als er sich dort – zu seinem eigenen Erstaunen – bewährt, scheint auch alles andere möglich...