Medientechnologische Prozesse sind heute wesentlich von Algorithmen determiniert. Die vorliegende Arbeit verhandelt ihre Funktion der Filterung und Organisation von Aufmerksamkeitsangeboten. Der Begriff der Aufmerksamkeit wird Georg Francks Ökonomie der Aufmerksamkeit entliehen. Die algorithmische Aufbereitung des Angebots fußt auf der umfangreichen Vermessung individueller und kollektiver Aufmerksamkeitsprozesse. Dabei sparen Algorithmen immer auch bestimmte Angebote aus. Diese Einhegung erweist sich auf dem riesigen, vernetzten Aufmerksamkeitsmarkt als nützlich und riskant zugleich, da sie ökonomisch oder ideologisch zu manipulieren ist. Eine Untersuchung der Filter Bubble-Theorie als konkrete medientechnische Einhegung zeigt, dass solche Filterinstrumente seit jeher problematisiert, Algorithmen aber aktuell zurecht kritisiert werden, da die Ex- und Inklusion von Angeboten oft intransparent bleibt. Die Arbeit resümiert, dass Francks Modell Angebote macht, algorithmische Prozesse dahingehend zu reflektieren.
Paul Hofmann was an author, journalist, linguist, and political activist. The New York Times, for whom he was a foreign correspondent, described him as fluent in German, Italian, French, and English, having a command of several other languages that was more than passable, as well as "a broad grasp of history and diplomatic affairs and an often playful curiosity."