Prostituierte sind Drogensüchtige junge Dinger, die sich und ihren Körper verkaufen um an ihren Stoff zu kommen. Richtig? Falsch! Sagt zumindest Elke Päsler in ihrem (autobiographischen!) Buch "Sally".
Sie schilder ihr Leben als brave Hausfrau und Mutter bis an den Punkt, an dem Wirtschaftskrise und andere Schicksalsschläge ihr den Gedanken austreiben, dass man auf ewig glücklich und zufrieden weiterleben kann. Als sie bemerkt wie schnell man zu Geld kommt, wenn man bereit ist bestimmte Pfade zu beschreiten, zieht sie unter ihr bisheriges Leben einen Strich und prostituiert sich.
Und was sie dort an Erfahrungen macht ist es nicht nur allemal wert aufgeschrieben zu werden - es ermöglicht auch völlig neue Einblicke in die Welt unterhalb der roten Laterne. Denn die Kolleginnen, auf die sie trifft, sind zum überwiegenden Teil freiwillig "auf dem Strich", verdienen gutes Geld und wirken keineswegs unglücklich damit.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der einen vorsichtigen Blick in die Welt der Prostitution werfen will. Man wird's nicht bereuen!
Dieses Buch hat mich sehr interessiert und die Protagonistin hat ihren "Job " sehr gut und detailreich beschrieben. Teilweise nichts für zarte Seelen. Sehr gut und detailreich geschrieben.