Max‘ Leben ist perfekt. Er hat einen guten Job, führt eine glückliche Beziehung, alles läuft wie geplant und Überraschungen sind nicht vorgesehen. Durchorganisiert lebt er seinen Alltag, bis er bei einem Familienessen den jüngeren Bruder seines Freundes trifft und erkennen muss, dass sein Leben nicht so erfüllt ist, wie er bislang gedacht hat. Denn Noah ist so ganz anders als alles, was Max bis dahin kennengelernt hat.
Einzige von Katja ich hab nicht weiter als Leseprobe gelesen. Diese Haupttyp (main love interest) ist bisshen ekelig. Hab mich darum aber noch mehr für Männerheld gefreut
Zur Geschichte: Max und Abel sind das perfekte Paar, beruflich und privat, und nichts kann sie trennen. Bis zu dem Tag, als Abels kleiner Bruder aus dem Internat kommt und den sonst sehr kontrollsüchtigen Max komplett aus dem Gleichgewicht bringt. Je länger man sich mit den Personen auseinandersetzt, umso deutlicher wird, Max Leben ist nicht perfekt, im Gegenteil. Er fühlt sich übersehen, unterdrückt, ausgenutzt, aber was tut man nicht alles für die perfekte Beziehung? Aber kann er die Gedanken und Gefühle, die Noah in ihm auslöst, überhaupt noch aufhalten?
Ich möchte ehrlich sein, an sich ist es eine schöne Geschichte, die einer ziemlich klaren und eindeutigen Linie folgt, aber leider ist auch genau das ein Manko, denn es ist vorhersehbar, trotz vieler kleiner Überraschungsmomente. Die Charaktere haben mehr und mehr mit der Geschichte nachgelassen, am Anfang konnte ich Max mir sehr gut vorstellen, doch je länger die Zeit mit ihm andauerte, umso verworrener und unverständlicher wurde er. Noah war mir fast bis zum Schluss ein Mysterium, an sich verstehe ich noch immer nicht, wie aus ihm das geworden ist, was uns die Autorin hinsetzt. Abel ist mit einer der Personen, die bis fast zum Schluss gleich bleibt, dann aber ein Gesicht zeigt, was man nicht wirklich erwartet hat .. oder eigentlich doch. Am sympathischsten waren mir eigentlich die Nebenrollen wie Freda und Agnes, Freda dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und Agnes, weil sie genau das Gegenteil ist, dafür aber in jeder Kleinigkeit etwas Schönes sieht. Elemente, wie das Zeichnen, die Musik, Krankheit und Tod kommen hier vor, aber auch Angst, Verwirrung und Liebe. Oft genug hätte ich gerne Noah oder Max eine gescheuert, was mir persönlich zeigt, dass ich mich sehr wohl mit der Geschichte auseinander gesetzt habe. Auch der Taschentuchberg am Ende zeugt davon und ist in meinen Augen ein Pluspunkt. Leider muss ich aber anderen Berichten zum Buch zustimmen, dass die plötzlichen Absätze mitten im Satz bzw. Wort den Lesefluss sehr gehemmt haben, dazu kamen auch fehlende oder zu viele Worte. Was für mich aber gestört hat, ich hatte zwischendurch das Gefühl, zu alt für das Buch zu sein. Oder, dass meine Weltansichten nicht kompatibel waren und ich deswegen oft den Kopf geschüttelt habe. Das hat mich schon sehr .. irritiert, denn ich denke nicht, dass ich außerhalb des Zielleserrahmens bin.
Fazit: Harlekin ist eine schöne Lektüre, ein Liebesroman gespickt mit kleineren Sexszenen und wirklich wunderschönen Bildern, die genau dem entsprechen, was man gerade liest. Für ein Erstlingswerk allerdings ein guter Anfang, auch wenn man wirklich nicht zu viel erwarten darf.
Bewertung: 3 Sterne Ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin!
Dieser dicke Schinken von fast 500 Seiten ist illustriert und hebt damit die Story gut hervor. Allerdings ist mir von der Story nicht viel hängen geblieben. Max und Abel sind hierbei scheinbar das perfekte Paar, bis dann Noah, der kleine Bruder daher kommt. Danach wird es Story technisch immer nur verwirrender und verworren. Was sehr schade ist. Die Story hat so viel Potential, aber auch hier hat man wieder das Gefühl, dass weniger mehr gewesen wäre. Ich weiß allerdings nicht ob das ganze daran lag, dass ich kein Teenager mehr bin, dass ich die Handlung der Charaktere nicht nachvollziehen konnte oder einfach am Schreibstil. Teilweise hatte ich auch das Gefühl das die Absätze den Lesefluss stören oder das sogar Wörter fehlen. Da es aber ein Erstlingswerk ist, denke ich, das hier ein guter Grundstein gelegt wurde und die Autorin ja nicht aufgeben soll! Alleine dass sie ein solches langes Werk produziert und veröffentlich hat, ist eine gute Sache. Fazit: Guter Grundaufbau, an der Umsetzung mangelt es aber etwas. Daher 3 von 5 Sternen.
Ganz ehrlich ?! Ich habe schon spannendere Bücher gelesen. Zwichendurch war ich drauf und dran, es unausgelesen weg zupacken. Schade das es kein Mittelmass zwichen "ich mochte es nicht" und "es war okay" gibt. Ich fand es jetzt nicht grottig schlecht, aber sehrrrrrrrrrrrrrrr langatmig, wodurch es langweilig wurde. Gut, an der ein oder anderen Stelle musste ich grinsen, aber an Tiefe wollten die Charaktere einfach nicht bei mir gewinnen.
Man könnte eigentlich sagen, dass ich nichts verpasst hätte, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte. Für mich ist es kein gr0ßer Renner, leider nicht mal ein kleiner.
Schön schön schön. Die Geschichte ist sehr eindeutig und sobald sie sich zum ersten mal sehen ist klar, dass Max und Noah sich verlieben, aber es ist eine schöne Abwechslung. Ich fands schade, dass das Ende so abgehackt war, nachdem Abel sie erwischt hat und dann wie im schnellverfahren Fredas Tod, der Beginn der Beziehung und das Zusammenziehen passiert sind. Trotz allem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe alles andere hinten angestellt, weil ich endlich endlich endlich wissen wollte, wie das Buch ausgeht, egal wie offensichtlich es war.