Ariane, 36 Jahre, eine ehemalige Prostituierte, eröffnet ein Lokal. Kaum hat sie sich in ihrer bürgerlichen Existenz eingelebt, erfährt sie, dass sie HIV-positiv ist. Niklas Schilff, 39 Jahre, ist Reporter und zählt zu den begehrtesten Berichterstattern in Los Angeles. So lange, bis er beginnt, Fakten und Fiktion zu vermischen. Desillusioniert und psychisch krank, kehrt er nach Deutschland zurück. In einer Nacht treffen sie aufeinander.
Friedrich Ani, 1959 in Kochel am See geboren, lebt heute als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in München. Neben Kriminalromanen schreibt er Lyrik, Erzählungen, Jugendromane und Drehbücher. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen u. a. den Tukan-Preis und dreimal den Deutschen Krimipreis.
"Während der Tage, in denen niemand nach ihr suchte, ging sie verloren, in einer Welt, von der sie geglaubt hatte, sie sei ihr für alle Zeit entkommen"
Ariane, eine ehemalige Prostituierte versucht ein neues Leben zu beginnen. Mit ihrer Freundin Iris betreibt sie nun eine kleine Gastwirtschaft. Eines nachts begegnet sie dem ehemaligen Reporter Niklas - und scheint sein Opfer zu werden.
Dies ist der erste Süden-Fall den ich gelesen habe und leider muss ich sagen, dies war nicht mein Fall. Ich konnte mit der ganzen Story nicht wirklich was anfangen. Ariane und Niklas wird in diesem Buch viel Raum eingeräumt, Süden spielt hier kaum eine Rolle, was mich durch den Titel doch ein wenig verwunderte. Da Süden hier nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt erfährt man nicht so wirklich viel von ihm, so konnte ich auch so gar keine Verbindung zu ihm aufbauen, er blieb mir als Charakter egal. Niklas und such Ariane dürfen in inneren Monologen versuchen die Geschichte zu erzählen. Bei mir kam aber viel wirres Zeug an, mit wenig Sinn aus dem ich versuchte heraus zufiltern was mir der Autor erzählen möchte. Diese Monologe sollten wohl die innere Zerrissenheit der Protagonisten aufzeigen, ich fand sie nur verstörend und langweilig. Und oft fragte ich mich, was dies mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Die auch hier vorkommende Gewalt in manchen Situationen fand ich sinnfrei und auch völlig überflüssig, dadurch wurde die Geschichte nicht spannender sondern nur länger.
Für diese Art von Geschichten scheine ich nicht die richtige Zielgruppe zu sein, mein Fall war es nicht und vergebe gerade noch so 2 Sterne.
Ein fast unlesbares, verworrenes Buch. Man liest über die innere Leben und Gedanke von zwei Personen, von welchen eine ganz verrückt ist. Die Bedeutung ist meist tief verdeckt in sinnlosen Worthaufen.
Es ist nicht einfach verrückte Menschen glaubhaft zu beschreiben, was Ani aber doch meisterhaft gemacht hat, deshalb bekommt das Buck zwei anstatt einen Stern.