Für mich war es die erste Begegnung mit Andrew Greigs Gedichten. Besonders der erste Teil "Men on Ice" war für mich interessant denn er wurde geschrieben, bevor der Autor Erfahrungen mit großen Bergtouren hatte. Aber ich kann verstehen, dass sie Aufmerksamkeit in Bergsteigerkreisen erregt haben, denn sie klingen sehr authentisch. Nach den Reisen in den Himalaja und den Erlebnissen dort ändert sich der Stil. Da ich "Summit fever" und "Kingdoms of experience" gelesen habe konnte ich einiges von den Inhalten in den Gedichten wiedererkennen. Danach kam eine Pause von ungefähr zehn Jahren, in denen sich der Autor mehr auf seine Bücher konzentrierte. Wie auch die Bücher zeigen die Gedichte nach dieser Pause einen reiferen, nachdenklicheren Greig.
Eine Reise durch die schottischen Berge, Marokko und den Himalaja, aber auch eine Reise durch das Leben des Autors. Ich habe sie sehr genossen.