Eine schreckliche Entdeckung wirft Friederikes Leben völlig aus der Bahn: Sie findet die kleine Nachbarstochter ermordet in deren Kinderzimmer, daneben liegt der schwer verletzte Vater. Doch wo ist die ältere Tochter? Und wo die Mutter?
Für Friederike, die sich selbst nichts sehnlicher wünscht als ein Kind, beginnt ein Spießrutenlauf. Denn sie gerät nicht nur ins Visier der Ermittlungen, auch die Medien stürzen sich auf den Fall - und auf sie. Friederike muss herausfinden, was nebenan passiert ist. Aber je mehr sie erfährt, desto mehr fragt sie sich, wem sie noch vertrauen kann ...
Friederike macht eine furchtbare Entdeckung: Im Nachbarhaus liegt die eine der Töchter ermordet im Kinderzimmer, der Vater liegt schwer verletzt daneben. Die ältere Tochter und die Mutter sind verschwunden. Schnell wird aus der Zeugin eine mögliche Verdächtige, denn Friederike hat einen unerfüllten Kinderwunsch und das Verhältnis zur Nachbarin war nicht immer ohne Probleme.
Von Anfang an scheint klar zu sein, was passiert ist: die Nachbarin hat ihre Tochter ermordet, den Ehemann beim Versuch, sie aufzuhalten, verletzt und ist mit der älteren Tochter auf und davon. Es kann gar nicht anders passiert sein und Alexa passt perfekt in die Rolle der Täterin. Als Influencerin war sie im Netz fast mehr daheim als in ihrem Haus. Je länger sie verschwunden ist, desto mehr Stimmen werden laut, die alle nur Negatives über sie berichten. Auch Friederike hat sich schon lange ein Bild über ihre Nachbarin gemacht, die alles hatte, was sie sich sehnlichst gewünscht hat.
Auch für mich schien die Geschichte von Anfang an klar zu sein. Aber Rose Klay hat immer wieder kleine Dinge eingestreut: eine Beobachtung oder eine Erinnerung von Friederike, die mich Alexa und das Geschehene in einem anderen Licht haben sehen lassen. Irgendwann war mir klar, dass hinter dem schönen Bild mehr steckte, als ich anfangs vermutet hatte. Aber bis zum Schluss war mir nicht klar, wieviel mehr das war.
Die Autorin hat es geschafft, mich immer wieder zu überraschen und die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten, so dass es fast der perfekte Krimi gewesen wäre. Aber Friederike konnte mich nicht immer überzeugen und auch bei anderen Charakteren fand ich die oder andere Facette ein wenig überzeichnet. Trotzdem werde ich die Augen nach weiteren Krimis von Rose Klay offen halten.
Von Anfang an war für mich eigentlich klar, was los ist: Die Nachbarin hat ihre Tochter abgemurkst, den Ehemann verletzt und ist mit der älteren Tochter abgehauen (warum auch immer?). Aber Rose Klay hat zwischendurch immer kleine Hinweise eingebaut wie Beobachtungen und Erinnerungen von Friederike, die die Sache in einem etwas anderen Licht dargestellt haben. Es war also klar, dass mehr hinter der Fassade steckt als man Anfangs gedacht hat. Die Autorin hat es zwar geschafft mich immer wieder zu überraschen aber manche Dinge waren nach meinem Geschmack einfach etwas überzogen. Würde ich jetzt nicht zwingend ein zweites Mal lesen wollen..
4,5 ⭐️ das ewige Kinderthema nervt mich persönlich etwas, wobei es thematisch das Buch perfekt abrundet und natürlich auch absichtlich so präsent ist. Bis zur Auflösung lag ich falsch und bin voll mitgegangen. Einige Stellen ziehen sich ein wenig, auch unnötige Einschübe existieren, jedoch alles in allem auf alle Fälle sehr zu empfehlen!
Zu viele Wiederholungen (z.B. im inneren Monolog der Protagonistin). Gegen Ende wurde es spannender, aber die Auflösung, wie Friederike und Rebecka gerettet wurden, war unrealistisch. Schade, die Hauptfigur Friederike fand ich durchaus sympathisch.
Mal wieder ein Krimi, der von Anfang bis Ende ein gutes Tempo hat. Nicht zu übertrieben, nicht all zu vorhersehbar, wobei ich es mir ab einem gewissen Punkt denken konnte. Es war spannend und unterhaltsam. Die Sprecherin hat es super vorgetragen.