Im Alter unter 35 gibt es eigentlich nur zwei Arten von krimibegeisterten Die älteren sind mit den Büchern der drei Fragezeichen groß geworden, die jüngeren mit den Hörkassetten. Noch heute begeistern die Abenteuer von Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, die auf einem Schrottplatz in Rocky Beach an der US-Pazifikküste ein geheimes Detektivbüro mit Periskop unterhalten, zahlreiche Jugendliche. Nicht zuletzt ein Drei-Fragezeichen-Lexikon und Drei-Fragezeichen-Spiele zeugen von dieser andauernden Popularität. Nun ist der von allen Fans lang erwartete 100. Jubiläumsband erschienen, zu dem -- nicht nur für jüngere Drei-Fragezeichen-Freunde -- parallel die gleichnamige Hörfassung Toteninsel produziert worden ist. Eigentlich sind es drei Bände, ein Krimi-Triptychon also, für jedes der drei Fragezeichen gewissermaßen ein eigenes Das Rätsel der Sphinx , Das vergessene Volk und Der Fluch der Götter . Auf der Gästeliste der Geburtstagsbände tummeln sich allerlei bekannte Figuren der letzten Folgen, darunter Tante Mathilda und Onkel Titus, das behinderte Mädchen Jelena, der Industrielle Josef Hadden und der Erzfeind Skinny Norris, der Justus, Bob (und vor allem den "zweiten" Detektiv Peter) in ihr bisher gefährlichstes Abenteuer rund um das mysteriöse Schiff Montana, eine verbotene Insel in Mikronesien und eine Geheimorganisation zwielichtiger Archäologen verwickelt. Und noch eine Überraschung hält der 100. Band Denn genau genommen sind es zeitweise sogar vier Fragezeichen, die hier ermitteln. Doch mehr wird nicht verraten. Eins indes stand bereits vor der 100. Folge ohnehin schon Die Gründe des Erfolgs der Reihe Die drei ??? sind keineswegs rätselhaft. Drei jugendliche Identifikationsfiguren, sauber und klar strukturierte Plots, spannende Wendungen und eine immer auch überraschende Lösung sorgen für ein rundherum ungetrübtes Lesevergnügen. Ein bisschen haben die Macher das bei Alfred Hitchcock abgeschaut, der (auch dies kein Geheimnis) werbewirksam als "Autor" -- und manchmal als Erzähler -- der Bücher fungiert. So wird auch das eigentlich von André Marx geschriebene 100. Abenteuer der drei Fragezeichen seine zufriedenen Leser finden. Und das hat es, in allen seinen Teilen, klar verdient. --Thomas Köster
Dieser Jubiläumsband hat mir sehr gut gefallen. Ein spannendes Abenteuer mit einigen Überraschungen. Eine tolle Atmosphäre, schön rätselhaft und geheimnisvoll. Auch ein bisschen unheimlich teilweise. Ich mochte die vielschichtige Geschichte und auch den durchaus vorhandenen Humor. 💚
Ein phänomenaller Jubiläumsband (von den Jubiläumsbänden nach Feuermond eindeutig der beste, da können Geisterbucht und Schattenwelt nicht mithalten)! Das Buch ist sogar noch spannender als das Hörspiel und das heißt schon einiges. Auch wenn die Story und die Aufklärung anfangs etwas unrealistisch anmuten, ist es bei näheren Überlegungen doch nicht so absurd.
Ein toller Jubiläumsband! Dass jedes Kapitel den Namen eines alten Falles trägt? Einfach genial von André Marx! Natürlich erscheint manches etwas abstrus, aber das Abenteuer und all die Geheimnisse sind es wert. Auch der Humor hat einfach gestimmt. Kann ich jedem Drei ???-Fan nur empfehlen, auch wenn man das Hörspiel schon kennt. Die perfekte Ferienlektüre!
Für die 100. Folge haben sich die Macher wirklich was Spektakuläres ausfallen lassen. Jeder Teil ist in sich gelungen und spannend, zusammen ergibt sich ein phänomales Abenteuer mit vielen Wendungen und Überaschungen.
So ein Buch habe ich schon ewig nicht gelesen. Vor fünfzehn Jahren habe ich Die drei ??? geradezu verschlungen, aber unglücklicherweise habe ich dann doch recht früh aufgehört, die Bücher zu lesen. Sobald ich Harry Potter und Co. entdeckt hatte, war Fantasy mein liebstes Genre und es hat einige Jahre gedauert, bis ich mich wieder so richtig für Krimis interessiert habe - und da war ich schon viel zu alt für Die drei ??? Tja, was soll ich sagen? Ich hab diesen Sammelband super günstig im Second-Hand-Laden gefunden und konnte irgendwie nicht wiederstehen. Gott sei Dank, denn ich hatte richtig Spaß beim Lesen! Ich mochte die generelle Idee, die Charaktere und die Geschwindigkeit, mit der die Geschichte sich entwickelt. Den Schreibstil fand ich auch angenehm. Sehr schnell und einfach zu lesen, aber trotzdem nicht kindisch. Zwar haben mich einige Stellen die Augen verdrehen lassen, aber mir war natürlich vor dem Lesen klar, dass ich mit meinen 23 Jahren nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, also habe ich dem Buch einiges verziehen. Es gab allerdings auch negative Aspekte, die ich durchaus für erwähnenswert halte. Ganz oben auf der Liste steht Folgendes: Ich finde nicht, dass die Kultur der Eingeborenen Mikronesiens besonders respektvoll behandelt wird. Niemand bezeichnet sie konkret als negativ, aber diverse kulturelle und religiöse Ansichten werden als okkulter Humbuk abgetan und es werden Orte betreten, deren Betreten sowohl kulturell als auch gesetzlich verboten ist. Dies wird zwar nicht als positiv dargestellt, aber es gibt auch keine Konsequenzen für die Handelnden. Ich fand es außerdem ein bisschen schade, welche Ausmaße der Fall angenommen hat. Der Beginn der Geschichte befasst sich mit den Machenschaften eines einzigen Konzerns, was durchaus im Bereich des Realistischen ist. Insgesamt hatte ich aber wirklich Spaß mit diesem Buch und würde es durchaus in Erwägung ziehen, zu gegebener Zeit noch diverse andere Bände aus dieser Reihe zu lesen.
hey ich muss euch in den letzten 3 minuten des hörbuches was sagen... ich bin AUCH actually ein geschwisterkind von heddon! Überraschung! Wir sind wirklich viele, die spaltung von gut und böse begleitet uns unser ganzes leben schon...
Natürlich stellenweise unlogisch, natürlich vor allem gegen Ende komplett übertrieben, aber abgesehen davon ein mehr als würdiges ???-Jubiläum. Wann sollte man denn sonst mal auf die Kacke hauen, wenn schon nicht bei Folge 100?
Wahnsinnig spannend und unterhaltsam. André Marx ist und bleibt einfach der beste Drei ???-Author. Ich habe das Buch quasi weggeatmet! Gerade, wenn es Richtung Finale geht, wird es so dramatisch, dass ich darauf Wette: Niemand kann das Buch mehr aus der Hand legen.
Völlig übertrieben, aber ich liebe die Dynamik und das Können, das auch insbesondere Peter an den Tag legt und generell. Als 100. Folge darf es gerne sehr abgefahren sein - immerhin ist auch trotz aller Unlogik und Übertriebenheit noch ein gutes Stück Kritik an den USA / westlichen Mächten mit dabei.
• Es beginnt mit einem klassischen „Hook“: Ein anonymer Anrufer fordert Justus auf, das „Rätsel der Sphinx“ zu lösen, sonst stirbt jemand – die Spur führt zu Sphinx als dubioser Organisation mit illegaler Archäologie/Schmuggel und zur Archäologin Dr. Svenson. • Die Lage eskaliert, als klar wird: Joseph Hadden finanziert eine Expedition nach Makatao; ein Schiff (u. a. die „Montana“) ist dort verschollen/abgeschnitten – und Skinny war Teil der Anbahnungs-Nummer. Peter gerät schließlich auf dem Frachter in die Sache hinein und landet auf Makatao. • Auf der Insel: Vulkan, Ruinen, Grabanlagen – nachts entdeckt Peter über einen „magischen“ Altar-Mechanismus einen Geheimgang zu einer unterirdischen Anlage, wo er dem entstellten Professor Phoenix und dessen Team begegnet (die „Verschollenen“ sind nicht weg, sondern versteckt). • Der Kernfund ist kein Artefakt, sondern Technik: Hinter einer Stahltür liegt eine moderne Kommando-/Computeranlage („Project Dragon“) – und später wird klar, dass in den „Gräbern“ etwas ganz anderes lagert, als Archäologen erwarten würden. • Der Horror-Teil (und der Titel) zahlt aus: In Steinsärgen und einem „Knochentunnel“ finden die Drei Hinweise, dass die Toteninsel als Tarnung für ein Waffenlager genutzt wurde; der Gestank und die Mumien-/Grabdetails sind nicht Deko, sondern „Beweisführung durch Umgebung“. • Auflösung: Makatao ist (war) ein geheimer Militärstandort – „Project Dragon“ ist ein verdecktes Raketen-/Sprengkopf-Setting (bis hin zu Atom-Kontext), das per Satellit überwacht wird. Hadden will daraus Profit schlagen (Bergung/Diebstahl), während der Geheimdienst das Geheimnis um jeden Preis schließen will (inkl. „Plan B“ mit Soldaten). Die Drei verhindern, dass das Ganze im Schatten bleibt, indem sie Beweise sichern und lebend von der Insel kommen – während Sphinx-Leute sich am Ende entziehen.
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