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Power Up: Female Pop Art

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Despite the frequent mockery by Pop artists of the Abstract Expressionists' machismo and swagger, the best-known artists of the Pop era (as art history has defined it) were men. Power Up explores a generation of female artists working in the Pop art milieu, whose concerns offered a more overt critique of consumerism and gender issues than their male counterparts. The works of Evelyne Axell, Christa Dichgans, Rosalyn Drexler, Jann Haworth, Dorothy Iannone, Sister Corita Kent, Kiki Kogelnik, Marisol and Niki de Saint Phalle share with their male contemporaries a brashness of color, cartoonish figuration and consumerist imagery, but set aside the Duchampian strategies of irony found in Johns or Warhol, in favor of a more animated, life-embracing, combative zest, political critique and direct expressions of sexuality and lust. Before feminism had coalesced into a coherent movement, these women dismantled consumerist exploitation of female imagery, critiqued capitalism and celebrated their desires, working among (if not alongside) their male contemporaries, across media and continents. Today, their art seems more prescient and adventurous than ever. This volume casts fresh light on the artists of this generation, some of whom attained fame individually, while others were less well served by art history. Throwing down the gauntlet to the historians, Power Up tracks this neglected chapter of Pop art in a blaze of color and defiant sensuality.

288 pages, Paperback

First published February 28, 2011

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Angela Stief

19 books

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Profile Image for Ana Bilic.
Author 114 books13 followers
March 16, 2025
Die Fragen: Wo liegt der Unterschied zwischen Female Kunst und Non-female Kunst? Was machen Künstlerinnen wie Evelyne Axell, Sister Corita, Christa Dichgans, Rosalyn Drexler, Jann Haworth, Dorothy Iannone, Kiki Kogelnik, Marisol und Niki de Saint Phalle anders als ihre (männliche) Kollegen? – Denn der Besucher bekommt gleich am Anfang einen Eindruck der Buntheit und ungewöhnliche Ordnung der ausgewählten Werke – und stellt sich die berechtigte Frage: Was ist da das Konzept? – Ja, eine heikle Frage: Was ist eigentlich Frauenkunst? Oder konkret gefragt: Was war die Frauenkunst vor 50 Jahren? – Es wäre falsch zu deuten, dass nur die Tatsache dass ein Künstler weiblich ist, gleich auch Frauenkunst macht. Viele männliche Künstler greifen gleiche Themen an wie Frauen – und umgekehrt: Künstlerinnen greifen auch alle Themen an. Was ist typisch „weiblich“? – Meiner Meinung nach nur ein Thema wird von Frauen und Männern unterschiedlich behandelt: Weiblichkeit. Es ist nicht egal wer zum Beispiel ein Bild wie „Ice Cream“ (eine junge Frau leckt am Eis in Form eines Phallus – übrigens: Werbebild für diese Ausstellung) gemalt hat. Wenn es von einer Frau geschaffen würde, deutet man sie anders, hat andere Konnotationen, liefert andere Fragen als wenn es von einem Mann geschaffen würde. Und mit dem Thema setzten sich die Künstlerinnen hervorragend auseinander: auch nach 50 Jahren hat das Thema und die angebotenen Antworten nichts von ihrer Aktualität verloren.
Da in der Ausstellung auch die Werke von Niki de Saint Phalle (die vorrangig nicht Pop Art sind) und Werke von Schwester Corita (die vorrangig nicht Female sind) zu sehen sind, entwerfen sie mehr unangenehmen Fragen als gelungene Antworten. Das wir uns verstehen: Das Werk von Niki de Saint Phalle und Schwester Coritas Arbeiten sind zweifellose Meisterwerke, aber warum sie in der Ausstellung namens Female Pop Art einen Platz gefunden haben, ist mir rätselhaft. De Saint Phalles Arbeiten wie zum Beispiel „Schießbilder“ (Schießen mit der Pistole auf die mit Farbbeuteln gefüllten Gipsreliefs-Bilder) um Frustration loszuwerden, sowie ihre finstere Auseinandersetzung mit der schicksalhaften Vater Figur kann durchaus auch von einem männlichen Kollegen stammen (beiläufig - Jim Morrison aus „The Doors“ sang: Father, I want to kill you, Mother I want to…). Wird uns vermittelt, dass die weibliche Kunst primär emotionsgeladen sein muss? Das Statement, dass eine Frau im Unterschied zu einem Mann emotional ist, ist ein großer Vorurteil in der Gesellschaft, der so eine Ausstellung nicht bestätigen sondern abschaffen sollte. – Im Fall der Schwester Corita kann man noch ungünstigere Schlüsse ziehen: Ihr Werk hat sehr viel mit Pop Art und Sozialengagement zu tun, aber weniger mit dem Thema Female (nicht wie es hier vorgestellt wurde). Das Werk der Schwester Corita muss man unbedingt präsentieren, aber in einer anderen thematischen Ausstellung.
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