Die Welt ist ein Pulverfass und die Lunte am ihm sind die Religionen. Nicht selten sind genuin religiÃse Antagonismen die eigentlichen Ursachen von Gewalttätigkeit und Krieg. Ist religiÃse Toleranz den anderen gegenüber ausreichend? Oder kann es hier auch so etwas wie eine echte gegenseitigeAnerkennung und theologische Wertschätzung geben? Perry Schmidt-Leukel hält dies nicht für unmÃglich. Jede Religion muss die These von dem Gleichbezug aller Religionen auf die eine transzendente Wirklichkeit auf der Grundlage ihrer Traditionen und Voraussetzungen formulieren kÃnnen. Für das Christentum heisst Es muss eine pluralistische und zugleich christliche Theologie der Religionen geben. Die Grundzüge einer solchen Theologie liefert dieses Werk. Analysiert man die Begegnung des Christentums mit dem Judentum, dem Islam, dem Hinduismus und dem Buddhismus, zeigt sich, wie die pluralistische Religionstheologie Sackgassen überwinden hilft und neue Entwicklungen in den interreligiÃsen Beziehungen ermÃglicht.