Zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein Alex Tannenberger, hetero und Sohn eines angesehenen Architekten und Ben Richter, schwul und Praktikant von dessen Vater. Alex, der sein Studium vernachlssigt und sich die Freizeit mit illegalen Pokerspielen vertreibt und Ben, der sein Studium beraus ernst nimmt und das Praktikum in der Villa der Tannenbergers als groe Chance sieht. Zwei Welten treffen aufeinander und damit zwei Charaktere wie schwarz und wei. Whrend sich Alex, der sich um eine groe Summe Geld verschuldet hat, mit vielerlei Problemen auseinander setzen muss, baut Ben mit viel Ehrgeiz und Selbstdisziplin ein fast familires Verhltnis zu dessen Vater auf. In Alex entwickelt sich Hass gegenber Ben Hass, weil er schwul ist und von seinem Vater Beachtung und Vertrauen erhlt. In Ben hingegen entwickelt sich Faszination fr Alex Faszination, weil er sich fr dessen Probleme interessiert und schnell herausfindet, dass Alex Hilfe braucht. Es tun sich Hhen und Tiefen zwischen den beiden auf, doch letztendlich muss jeder auf sein Herz hren. Eine Geschichte ber Hass, eine Geschichte ber Freundschaft und eine Geschichte ber die Liebe, die ergreifender kaum sein knnte.
Ich wollte Wintermond schon seit Jahren lesen und hab das Buch nun endlich in die Finger bekommen. Letztendlich war es ein unterhaltsamer Roman, mit Höhen und Tiefen. Einerseits war es oft klischeehaft und melodramatisch und zwar so, dass es schon fast nicht mehr auszuhalten war. Ein bisschen weniger Übertreibung wäre da gewünscht. Der Autor verfiel auch immer wieder in die gleichen Muster: erst ein Streit/eine Diskussion/eine Unterhaltung und danrauffolgend wurden die Gedanken und Gefühle der Protagonisten fast psychologisch widergespiegelt, was einfach wenig Platz für eigene Gedanken und die Fantasie ließ. Andererseits gab es dann wieder stellen, die so süß und romantisch waren, dass ich nur noch dämlich vor mich hin grinsen konnte. Auch die erste Kussszene war eine der besten die ich bis jetzt gelesen habe. Ich glaube jedoch nicht, dass ich den zweiten Teil lesen werde, der Inhalt spricht mich einfach so gar nicht an.