What do you think?
Rate this book


288 pages, Paperback
First published January 1, 2010
Wir Neuen, wir Synthetischen, verkörpern dabei keine überlegene Rasse, wir verkörpern die überlegen ausgerüstete Art, die Gattung, die sich im höchsten ästhetischen Gehalt manifestiert: Mit uns blickt der anorganische Kosmos erstmals in einen Spiegel und auch wir, meine Schwestern, wagen den Blick und erkennen, dass wir der Übergang zum Göttlichen sind.So weit, so gut. Allerdings enthält das Buch einige äußerst zweifelhafte Passagen. Da ist von der Dekadenz der westlichen Industrienationen die Rede oder von einer feminin durchweichten Gesellschaft, in der Frauen permanent bevorzugt werden. An anderer Stelle steht:
Fehlgeleitet von einem falsch verstandenen Altruismus betrieben die Zivilisierten eine Abschwächung der natürlichen Selektion und kultivierten stattdessen Defekte.Es wird ein Schrumpfen der westeuropäischen Population konstatiert, aufgrund des Fortpflanzungsdrucks der Araber und Afros, sowie fanatischer Muslime und verrückter Analphabeten, welche die Gebärmutter als Waffe einsetzen. Noch ein charakteristisches Zitat in voller Länge:
Wir können nicht ewig und drei Tage lang Milch und Honig nach Afrika pumpen, damit sich die Schlauchtüten dieser Gebär-Skelette noch schneller füllen! Oder dass die verschleierten Tonnen von Gaza-Stadt noch mehr Hass in die Welt setzen ... Nennen Sie mich einen hartherzigen Bastard, Robert, aber die Schaumschwester wird diese Brut sanft und gewaltlos sterilisieren.Man liest von unterprivilegierten Palästinensern, Afghanen und Pakistanern, die mit einem Haufen synthetischer Huris versorgt werden sollen, damit sich die Plage nicht mehr vermehrt. Von der Politik wird stets als politische Kaste gesprochen, die allein am Erhalt der eigenen Macht bzw. des Systems interessiert ist und keinen Gedanken an das Stimmvieh verschwendet. Die Elite erscheint hier als Triumvirat aus Politik, Geldverleihern und Mediengesindel. (Beachte: Nicht etwa Banker, sondern das alte antisemitische Stereotyp vom Geldverleiher!) Und natürlich darf eine Anspielung auf Bill Gates als Personifikation des Bösen nicht fehlen.