Schneiders Buch bietet eine Reise in die Vergangenheit. Im Laufe des Romans habe ich mich geleichgültig gefühlt was mit Gittie und Jan passiert, wie ihre Beziehung zueinander aussieht usw. Mich interessierte mehr ihre Reise von Frankfurt an der Oder, bis die Ostsee entlang, nach Polen, durch die Kiefernwälder, und ihre Besuche im Schloss Kornik und später im Schloss Rogalin. Am Besten ist Gitties Ankunft in Krakow, eine Stadt in die sie sich verliebt war, und ihre Beschreibung der Schönheit der Stadt beim Cafe am Marktplatz. Es erinnerte mich an mein eigines Erlebnis als ich zum ersten mal diese grossartige Stadt besuchte, circa 20 Jahre später als Gittie. Als Roman ist es überhaupt nicht übel aber wäre ich vielleicht in der DDR aufgewachsen wäre dieses Buch noch etwas Besonderes gewesen.