Auch diesen Fall löst Herr Häberle auf seine eigenwillige, zuweilen etwas eigenbrötlerische Art. Dabei kann man ihn nur mögen, wenn er sich auch beispielsweise opfert, um beim Wasserskifahren in Südtirol zu ermitteln ;). Gleichzeitig kommt auch die Schilderung der Gegend nicht zu kurz, wie immer verpackt in die Ermittlungen, die an prägnanten Stellen ihren Lauf nehmen. Dazu kommen noch Spitzen bezüglich der Ulmer Pharma-Industrie, die zwar nicht ganz authentisch (da ja eher Generika-Hersteller), dennoch amüsant zu lesen sind. Es sind etliche Stränge, die erst am Schluss zusammenlaufen und ein Bild ergeben. Ok, zeitweise ist Herr Häberle inzwischen zu sehr der Über-Ermittler (ohne wirklich so rüberzukommen), der manchmal ein Quäntchen mehr weiß, deshalb nur 4,5 Sterne.
Gelungener Krimi! Weiter so!