Das Gemälde als eigenständige Gattung wurde im frühen 15. Jahrhundert gleichzeitig in den Niederlanden und in Italien erfunden. Im Süden war es mathematisch konstruiert nach den Regeln der Zentralperspektive, im Norden gabe es die unmittelbare Wahrnehmung wieder. Dort, in Italien, sollte es eine Fabel erzählen, hier, in den Niederlanden, sollte es der Beschreibung der Dinge dienen. Es wurde erfunden als ein Spiele der Welt, von Malern wie Jan van Eyck, Robert Campin und Rogier van der Weyden. Hans Belting öffnet einem die Augen für die fundamentale Revolution, die das neue Gemälde damals bedeutete, und verfolgt dessen Entstehung an den Staffeleibildern und den grossen Altären der Zeit. Sein viel gerühmter Text wird hier erstmals in einer preisgünstigen Ausgabe zugänglich gemacht.
Hans Belting is a German art historian and theorist of medieval and Renaissance art, as well as contemporary art and image theory.
He was born in Andernach, Germany, and studied at the universities of Mainz and Rome, and took his doctorate in art history at the University of Mainz. Subsequently he has held a fellowship at Dumbarton Oaks (Harvard University), Washington, D.C.
Il libro si concentra principalmente sulla pittura fiamminga e devo dire di averlo trovato molto interessante. Però non è di facile lettura, ho trovato alcune parti un po' pesanti e poco scorrevoli.