Maras Welt in in großer Gefahr. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Feuerbringer zurückkehren und alles um sie herum auslöschen wird. Mara muss unbedingt herausfinden, wer ihr geheimnisvoller Auftraggeber ist! Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Und plötzlich überstürzen sich die Ereignisse: Eine spannende Verfolgungsjagd durch die Götterwelt beginnt. Kann Mara das große Unheil aufhalten und ihre Welt retten?
Sehr toller Abschluss der Reihe, der auch gerade zum Ende hin noch viel an Infos und Material aus den zwei vorangegangenen Büchern zieht. Ich mag die Verweise auf den mythologisch-historischen Kontext sehr gerne. Und als Loki sich dann am Ende für Mara mit den Worten "Weh dir, es ist keine wahre Liebe" opfert, ist einfach nur herzerwärmend. Und ich finde Turisaz als "Bösen" sehr unterhaltsam.
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So, dann hab ich die Reihe wohl auch durch :D War zusammenfassend wirklich ein spannender, kurzweiliger Lesespaß (wenn man eine Minute braucht, um ein schönes Äquivalent für das englische "read" zu finden). Insbesondere wenn man sich ein bisschen für Mythologie und Sagenwelt interessiert.
Na... immernoch interessant, spannend, und unterhaltsam geschrieben. Die Darstellung von Loki gefällt mir, und von Sigyn eigentlich auch; bei den anderen Göttern bin ich mir da weniger sicher.
Und... leider hat das Buch einen wirklich groben Denkfehler, praktisch als Grundstein der Handlung.
Die Götter kriegen nämlich Kraft daraus, das man sie verehrt, huldigt, anbetet usw. Auch durch Gebete die nicht wirklich gemeint werden (das Vers, das den Loge stärkt, wird fast ausschließlich aufgesagt von Leuten, die vom Loge eigentlich überhaupt nichts wissen), und in sehr geschwächtem Maße auch von dem Sagen von Wochentagsnamen und so.
Und dazu kommt, dass die nordisch-germanischen Götter kaum noch existieren, weil angeblich niemand mehr an sie denkt - mit zugegebener Ausnahme von gesagten Wochentagsnamen und ein paar andere Sachen, die sich bedeutungslos die Namen der Göttern ausleihen.
Dabei deutet sonst alles darauf hin, dass die Serie in unserer Welt spielt.
Es gibt in der Tat wenige Leute, die diese alten Götter noch (oder vielmehr: wieder) verehren - aber es gibt sie. Manche seriöser als andere, natürlich, aber erstens gibt's die seriöse auch, und zweitens zeigt die Serie ja, dass man's nicht wirklich ernst meinen muss. Wer sich genug mit dem Thema Esoterik-Kreis befasst um sich darüber lustig zu machen - jaja, solche wie Maras Mutters "Wiccas" gibt es natürlich auch (wobei ich nichts vom wirklichen Wicca darin gespiegelt gesehen hab; zugegebnerweise kenne ich mich da aber nicht besonders gut aus) - sollte eigentlich wissen, dass es auch Leute gibt, die es durchaus ernst meinen damit und auch willens sind, etwas zu recherchieren für ihren Glauben.
Es gibt auch eine leichte Andeutung daran, dass Heavy-Metal-Fans zwar eine Ahnung von der nordisch-germanischen Mythologie haben, aber im Großen und Ganzen eher eine falsche. Wegen Manowar. Naja, als deutsche*r nicht-Metalfan hat man vielleicht nur von Manowar gehört. Anscheinend hat Tommy Krappweis aber nicht genug recherchiert, um zu merken, dass es auch Bands wie Falkenbach oder Amon Amarth oder Heidevolk oder oder oder gibt. Ich mein, welche, die sich ernsthaft mit dem Thema befassen, ordentlich recherchieren und Lieder schreiben, die direkt bestimmte Götter huldigen. Welche nachher lautstark mitgesungen werden von tausenden von Fans im Konzert. Weltweit. Und wenn sie die CD hören natürlich auch.
Nicht zu sprechen davon, dass man an fast jedem Straßeneck eine Mjöllnir-Halskette kaufen kann...
Was meiner Meinung nach den Göttern deutlich mehr Kraft geben sollte, als was ein einzelner Mensch anstellen kann mit einer noch so langen Reihe von Seminaren, die von vielleicht zwanzig Leuten auf einmal besucht werden. Aber das passt ja nicht in die Geschichte.
Naja, davon mal abgesehen, hat es trotzdem Spaß gemacht, die Serie zu lesen.
Und somit ended die Mara Trilogie! Zum Glück endet sie sehr gut!
Ragnarök steht bevor und Mara muss es verhindern. Das ist Sinn des Plots. Ich muss sagen, der Anfang und das Ende waren super, haben mir sehr gut gefallen! Nur in der Mitte hat es ein bisschen geplätschert. Das lässt sich aber sehr gut verzeihen. Also, was hat Sterne verdient:
-Der Plot. Abgesehen von einigen Dingen in der Mitte ist das hier der stärkste Plot aus den drei Büchern. Anfang und Ende waren besonders mitreißend, der Endkampf gegen Loge klimatisch und zufriedenstellend. Und noch dazu gab es so viele herrliche Plottwists, die die gesamte Geschichte noch besser machen!
-Die Mythologie. Auch wenn sie nicht sehr oft vorkommen, bekommen wir endlich die anderen Götter wie Odin, Thor und Heimdall zu Gesicht. Und ich liebe, liebe, LIEBE die Erklärung, warum Asgard nur noch ein Trümmerhaufen ist und die Götter keine Macht mehr besitzen. Super gelöst! Und auch andere Dinge aus der Mythologie mochte ich wirklich sehr!
-Die Sprache. Und auch hier beweißt Tommy Krappweis, dass er seine Sprachrecherchen gemacht hat. Immer wieder bekommen wir Dinge auf altnordisch vorgesagt. Und wenn es darum geht, die Götter sprechen zu lassen, so klingen sie auch wie Götter, alte Wesen die so viel erlebt und gesehen hatten. Die Sprache und die Art, wie sie in der Geschichte benutzt wurde, machen das Buch in meinen Augen noch besser.
-Die Charakterentwicklung. Tatsächlich durchleben Charaktere wie Maras Mutter oder Loki in diesem Buch richtig starke Entwicklungen, was auch gut und wichtig ist! Gegen Ende des Buches habe ich mit allen mitgefiebert, dass sie endlich den Feuerbringer aufhalten! Sehr gute Charakterentwicklung, beide Daumen hoch dafür!
Doch es gibt natürlich auch etwas, was mich vom fünften Stern abhält und dieses Mal ist es nicht einmal die Schuld des Autors: Am Ende scheint es, als hätte der Autor extremen Druck vom Verlag bekommen, das Buch gefälligst schneller und kürzer zu halten. Somit gehen einige sehr wichtige Details am Ende verloren. Einige Charaktere werden ab einer bestimmten Seite gar nicht mehr erwähnt und einige Konsequenzen werden nicht genannt. An dieser Stelle, liebe Verlage: LASST DEN AUTOR SEINE ARBEIT MACHEN!
Also, insgesamt hat mir die Trilogie trotz ihrer Macken SEHR gut gefallen! Endlich lese ich eine Götterserie, in der alles so dargestellt wird, wie es sein sollte, ohne übertriebene Komik. Wenn Tommy Krappweis irgendwann noch ein mythologisches Buch schreibt, so werde ich es mir mit größter Sicherheit holen!
Rezension zum Finale der „Mara und der Feuerbringer“-Trilogie. Spoilergefrahr für die vorherigen Teile.
Mara rennt die Zeit davon. Zwar konnte sie den Feuerbringer beim letzten Mal bezwingen, doch ist er immer noch da draußen und droht die Welt in Flammen aufgehen zu lassen. Die Geschehnisse überstürzten sich und Mara gerät in eine rasante Verfolgungsjagd durch die Götterwelt. Wieder einmal gelingt es Tommy Krappeweis authentisch die Gefühlswelt einer Vierzehnjährigen zu vermitteln. So finde ich, dass die Mischung aus Kampfeswille und keinen Bock mehr haben, der Wirklichkeit ziemlich nach kommt. Zudem wird im Finale Maras Entwicklung, während der Reihe, auf subtile Art deutlich. Denn trotz der grundlegenden Teenager-Kein-Bock-Stimmung wird Maras Verantwortungssinn und Akzeptanz zu ihrer Rolle klar. Ebenso ist die Entwicklung von Maras Mutter beeindruckend, wodurch sie zum Ende gut nachvollziehbar und sympathischer ist. Dabei bessert sich auch die Beziehung zwischen Mara und ihrer Mutter. Die Beziehung zwischen Mara und dem Professor ist wieder mal herzlich, humorvoll und ein wenig lehrerhaft. Die Beiden sind einfach ein super Team und tragen viel zu der Geschichte bei. Hierbei ist der Professor einfach der Oberhammer mit seinem Mix aus Lehrer und meister Verschwörer, den ich gerne als Lehrer habe würde. Was auch ebenfalls sehr witzig mitzuverfolgen, ist die Dynamik zwischen dem Professor und seiner Ex-Frau Stffi, die sich so ähnlich sind, dass der Ärger nur vorprogrammiert sein muss, wobei die beiden dennoch eine freundschaftliche Basis haben. Allgemein ist der Humor im Buch mehr als gelungen und erinnert mich ziemlich an den Humor der Marvel Filme. Die kleine Lovestory, die sich ab der Mitte des Buches bei Mara entwickelt, ist sehr süß. Wobei sie auf mich auch etwas überstürzt wirkt, aber hinsichtlich ihrer Impulsivität und ihrem jungen Alter passt es es gut. Was mich in diesem Band auch sehr freut, dass Loki hier einen schönen großen Auftritt bekommt, wie er es verdient. Das einzige was mich stört, ist die Motivation des Thurisaz , da er im Prinzip nur böse ist um böse zu sein und ansonsten besitz er auch keine wirkliche Tiefe. Doch alles im allem ist dies ein sehr gelungen Abschluss dieser Trilogie, der mit Witz und Action brilliert.
Im letzten Teil werden offene Fragen geklärt, lose Fäden zusammengeführt und es gibt einen mehr oder weniger runden Abschluss. Das formuliere ich bewusst so, weil mir das Ende zwar schlüssig, aber doch etwas holterdipolter vorkam. So als müsste unbedingt jede handelnde Person noch ihre eigene Heldentat bekommen. Schön war die Teenie Romanze, weil sie so süß formuliert und gesprochen wurde. Sehr gefallen haben mir auch die Enthüllungen, wobei ich mich etwas in nordischer Mythologie auskenne und daher nicht ganz so erschlagen war von den vielen Namen und Begriffen. Trotz kleinen Abstrichen ein schönes Finale. Mara kann durchaus wiederkommen, so dass Schicksal es will und wenn, bin ich da, um zuzuhören.
Spannender als seine Vorgänger; der Humor kommt dabei jedoch zum Glück weiterhin nicht zu kurz. Es gibt einige überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Die Figuren mag ich weiterhin alle sehr gern, die Wortgefechte zwischen Professor Weissinger und seiner Exfrau haben mich einige Male zum Lachen gebracht. Die weitgreifendste Wandlung geht vermutlich mit Maras Mama einher, ohne dass sie ihre liebenswerte Verrücktheit einbüßt.
Mara bekommt ein Love Interest, das mir überraschend gut gefallen hat. Die Liebesgeschichte nimmt aber nur einen sehr kleinen Raum in der Geschichte ein, und das ist gut, denn es passt zum Buch.
Das Ende ist stimmig, auch wenn es einen Wehmutstropfen bereithält. Andererseits war es anders vermutlich kaum möglich, wenn man die Rolle gewisser Figuren betrachtet. *wühlt sich darum herum, zu viel zu verraten*
Ich bin froh, dass ich der Serie eine zweite Chance gegeben habe, denn ich hatte den ersten Band angefangen und dann beiseite gelegt, weil der Funke nicht übersprang. Jetzt mag ich sie wirklich gerne und werde sie gewiss noch ein zweites Mal lesen.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch auf so rasante Weise ein Ende nimmt aber gleichzeitig zu den Wurzeln der Handlung zurückkehrt. Das Buch schafft, offene Handlungsstränge auf befriedigende Weise zu beenden, und klärt Fragen, die man sich als Leser wärend des Lesens stellt mit überraschenden Antworten. Es mangelt nicht an Spannung oder Charakterentwicklung, und dieses mal ist das Finale eines, das ich mir schon zum Ende von "Todesmal gewünscht hätte. Natürlich ist der humorvolle Schreibstil und die authentizität der Charaktere erneut etwas, dass dazu beiträgt, und das Rating berechtigt - obwohl ich schon noch einmal sagen muss, dass ich Loge und Dr. Thurisaz als Antagonisten nicht wirklich überzeugend gefunden habe, da es ihn an Motiven mangelt. Vor allem letzterer fällt da eher schwach aus, da er seine Rolle als Strippenzieher völlig in den Sand setzt. Auf der anderen Seite fand ich es spannend, zu sehen, wie die Götter und Maras Kräfte in Verbindung stehen. Die mangelnde Anwesenheit dieser ist ebenfalls etwas, das mich an "Todesmal" gestört hat. Ein gelungener Abschluss für eine durchaus gelungene Reihe.
Das Buch verdient allein für die kreative Verwendung der Merseburger Zaubersprüche 5 Sterne, vom Rest ganz zu Schweigen!
Wie bereits die Bände vorher war das Buch sehr gut an die Handlungs- und Denkweise einer 14jährigen angepasst und lässt auch den erwachsenen Leser mehr als einmal schmunzeln. Die Charaktere waren wie bereits in den vorigen Bänden sehr liebenswert, und man möchte die Welt von Mara Lorbeer gar nicht verlassen. Sehr toll ist auch das Zerstreuen der typisch pubertären Selbstzweifel gelungen, könnte mir durchaus vorstellen, dass sich da der ein oder andere Jugendliche ein Beispiel an Mara nimmt (hoffentlich!)
Sehr glaubhaft war auch der Kampf am Ende, in dem mal nicht wie bei anderen alles glatt ging und die Menschen selbst die Hauptrolle übernommen haben.
Mal an der Zeit was zu sagen. Der Erzählstil holperte hier und da (doch es wurde von Buch zu Buch besser), doch die Geschichte war spannend erzählt und auch die Charaktere waren klasse, besonders Mara, ein Hauptcharakter, der sich auch mal wie ein Teenagermädchen verhielt und nicht plötzlich, als sie ihre Kräfte erhielt, vernünftig, heldenhaft oder besonders übermütig wurde, und sich komplett veränderte, sondern nur schrittweise sich in der Aufgabe zurechtfand.Ein bißchen schade fand ich, daß die Polizisten etwas zu kurz kamen und dadurch etwas flach wirkten. Alles in allem eine spannende Trilogie, die mich oft in ihren Bann zog (und ich öfters beinahe meine Haltestelle verpasste).
Asgard hat Handyempfang. Loki ist...naja Loki aber trotzdem noch viel netter als Wagners Loge (frag ihn aber trotzdem nicht wie viele Augen sein Würfel zeigt). Eichhörnchen können ganz schön fies sein...und das ist hier vorerst ein Platzhalter, bis mir eine vernünftige Review einfällt ;)