Du weißt nicht, ob es sie gibt. Du weißt nicht, ob sie dich beobachten. Du glaubst, sie zu hören, hältst nach ihnen Ausschau. Damit sie sich wieder zeigen. Val erwacht in einer geschlossenen Anstalt. Nichts ist mehr wie zuvor. Sie hat Dinge gesehen, die sie nicht hätte sehen dürfen. Eine Welt, verborgen in unserer. Die Welt der Schnellen. Val stellt Nachforschungen an, denn sie glaubt, den Schnellen auf die Spur zu kommen. Bis mit Blut auf ihrem Spiegel steht: "Wo bist du gewesen?!" Wer sind die Schnellen, die Val, Marek und Theo mit brutalen Morden und klaren Zeichen daran hindern wollen, die Tür zu ihrer Welt zu öffnen? Warum müssen alle dafür bezahlen, die hinter das Geheimnis der Schnellen kommen wollen? Die drei machen sich auf die Suche nach ihnen. Ihre Verfolgung führt sie aber auch immer mehr zu sich selbst, zu gegenseitigen Verdächtigungen und dem Verlust von Vertrauen. Abwechselnd erzählen die drei ihre Geschichte. Eine Geschichte, die auch mit unserer Suche nach Nähe und Liebe zu tun hat. - Und mit der Bedrohung, denen diese ausgesetzt ist. Ein rasanter Thriller, der meisterhaft die Verletzlichkeit und Zärtlichkeit einer gefährdeten Frauenpsyche auslotet - böse und erschreckend menschlich.
Zoran Drvenkar was born in Križevci in Croatia in 1967 and moved to Berlin with his parents at the age of three. He has been a writer since 1989, and his novels, poems, plays and short stories have won him numerous awards and prizes. Zoran Drvenkar currently still lives in Berlin.
In 2004 he wrote the childrens book Die Kurzhosengang under the pseudonym Victor Caspak & Yves Lanois.
Wir begleiten Val, die „Die Schnellen“ sehen kann. Die Schnellen sind für andere nicht sichtbar, weil sie sich zu schnell bewegen, denn sie wollen nicht wahrgenommen und erkannt werden. Val lebt mittlerweile ein relativ ruhiges Leben, doch als ihre beste Freundin sie besucht, begegne Val wieder den Schnellen und erzählt ihrem Partner Marek davon.
Zoran Drvenkar schreibt unverkennbar gut. Ich liebe seinen Schreibstil. Auch dieses Mal habe ich nichts am Schreibstil auszusetzen. Ich mag auch die Aufmachung des Buches mit den Perspektivwechseln, der verschiedenen Figuren. Das macht das Buch spannend. Allerdings nicht so spannend. Irgendwas hat mir gefehlt um das ganze abzurunden. Ich glaube ich bin verwöhnt von „Du“ und „Sorry“.
Trotzdem ein gutes Buch, das sich ein Drvenkar-Fan auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich eigentlich ein großer Fan des Autors bin. Ich habe all seine Romane gelesen und finde sie großartig. "Du bist zu schnell" war das letzte Buch, das mir von ihm noch gefehlt hat. Und leider ist es eine riesige Enttäuschung für mich. Die Charakter waren mir unsympathisch und ich habe mich oft gefragt, um was es eigentlich geht. Dazu fehlten mir die sonst so überraschenden Momente, die ich sonst von Drvenkar kenne. Schade, aber ich kann nicht mehr als 1 ☆ vergeben
Val stă întinsă pe bancheta din spate. E ora două dimineaţa şi peisajul din jurul nostru este scăldat într-o lumină argintie. Dacă mă aplec, văd luna ca pe un disc incomplet atârnând deasupra stâlpilor de telegraf. înainte mă uimea faptul că vine mereu după noi. Aveam zece ani, stăteam pe bancheta din spate şi mă simţeam urmărit. Era mereu ochiul ăsta alb de pe cerul nopţii, ba aproape închis, ba larg deschis şi atotştiutor. Senzaţia mi-a rămas în continuare, doar că acum nu mă mai miră. Val doarme în timp ce eu mă străduiesc din răsputeri să rămân treaz. De când am cotit de pe stradă pe şosea, mă orbesc luminile maşinilor ce vin din direcţia opusă. Din când în când ridic câte o mână şi mi-o ţin streaşină la ochi, de parcă m-aş uita în soare. Schimb muzica. Luna se furişează în oglinda retrovizoare, devenind un punct luminos. De o oră n-a mai apărut nici o maşină din spate. Dacă drumul ar duce la capătul lumii, nici nu m-ar deranja. Deschid puţin geamul şi arunc o privire în oglinda retrovizoare, să văd dacă n-o supără curentul pe Val. Poartă un pulover foarte larg. N-am găsit nimic altceva în grabă. Nu e plăcut să mişti un trup care nu reacţionează. De parcă ai putea face orice cu el. Fără să mai simtă vreo durere. Până la Berlin mai avem doar două ore. Sper ca Val să nu se trezească până ajungem. Nu vreau să vorbesc cu ea şi nu vreau nici să o privesc în ochi. Abia mi-a trecut asta prin cap, că-i simt privirea în ceafă. „Rămâi calm." Fără să întorc capul, semnalizez la următorul popas şi opresc ceva mai departe, la ieşire, unde nu mai sunt şi alte maşini parcate. Val s-a retras într-un colţ al banchetei din spate şi şi-a tras picioarele la piept. Are o privire îngrozită. în ultima vreme are mereu nevoie de câteva momente până când mă recunoaşte. Prima oară mi-a stat inima-n loc când m-a trezit în toiul nopţii. Sărise pe mine ca o furie, strigând: „Ce cauţi aici? Ce cauţi în patul meu, nenorocitule? Cară-te imediat!” – Sunt eu, îi spun. Marek. Val închide ochii. Vrea să-şi amintească, încearcă şi începe să plângă. * Când am împlinit optsprezece ani, părinţii mi-au dăruit un talisman. Un medalion de argint, gravat cu rune, care să mă ferească de singurătate, de foame şi de diavol. Dar mai ales să mă poarte spre femeia care-mi este destinată.
So um die zwanzig Jahren (ich denke ich hab das Buch 2003 oder 2004 gelesen, es war auf jeden Fall während meiner Ausbildung^^), habe ich mir diesen Roman noch einmal zu Gemüte geführt... und ehrlich ich gesagt... vielleicht hätte ich das lassen sollen. Andererseits war es auch interessant zu sehen, wie sehr mein Geschmack sich gedreht hat. Aber auch, wie ich aus einer heute erwachsenen Sicht auf den Text blicken kann. Ich denke, als Teenagerin habe ich vieles nicht wirklich verstanden.
Val hat ziemlich eindeutig eine Psychische Krankheit, diese wird sehr lebendigt beschrieben. Aber Geheimnisvoll? Da ist nicht als Traurigkeit über dem Text, weil sie immer mehr Menschen mit in ihre Abgründe zieht und es sogar Menschen gibt, die ihre Krankheit ebenso unterschätzen wie sie selbst. Ich hatte den Inhalt übrigens komplett vergessen. Nicht eine Erinnerungen kam in mir auf beim Lesen...
Ich werde meine Ausgabe behalten, da sie mit einem sehr schönen Besuch auf der Leipziger Buchmesse 2012 verbunden ist. Als Erinnerung wandert der Roman zurück in mein Regal und wird dort vielleicht manchmal ein bisschen Wehmut in mir auslösen.
O carte despre psihologie, si anume despre lumea psihotica a lui Val, care devine treptat si realitatea prietenilor ei. Experiente poetice datorate psihozei ei, un nou fel de a vedea si de a intelege lumea, dar si realitati si actiuni care nu coincid in cele doua lumi: realitatea si lumea lui Val.
Dies ist das letzte Buch, das ich im Rahmen meiner Leserlieblingsbuch-Challenge gelesen habe. Es ist kein schlechtes Buch. Gut geschrieben mit ganz interessanten Charaktaeren. Mir hat auch der Perspektivenwechsel mit kleinen Zeitspruengen gefallen, so dass man die Geschichte immer mal mit anderen Augen sehen konnte. Das grosse Manko des Buches liegt fuer mich darin, dass ich das Verhalten der beiden maennlichen Charaktaere total unglaubwuerdig fand (wer glaubt schon so eine Story?). Und eben alles und zwar wirklich haargenau alles, was im Buch passiert .. samt dem ach so dramatischen Finale .. komplett vorhersehbar ist. Da gibt es kein schockierendes Ende, wie von anderen Rezensenten beschrieben, denn es ist von Anfang an klar, was passieren wird bis ins letzte Detail. Das war doch sehr enttaeuschend, da es meiner Meinung nach die Intention des Buches ist, den Leser zu ueberraschen und daran scheitert es vollkommen.
Vielleicht ist es in Corona-Zeiten nicht so optimal ein Buch über Psychosen zu lesen, aber ich war bei weitem nicht so überwältigt wie ein Rezeszent auf der Rückseite, der gemeint hat, er ist besser als Stephen King. Also, da fehlt wirklich noch sehr viel, um sich diesem Vergleich zu stellen. Es ist weder so spannend noch so einzigartig, mehr eine etwas seltsame Studie über Psychosen.
fast-paced, original, up to the end not really clear how it will end. multiple realities told through multiple narrators demonstrate how little we live in each other worlds.
Auf dem Backcover des Buches wird damit geworben, dass der Autor Zoran Drvenkar besser schreiben würde als Stephen King. Als Werbung hat das gut funktioniert, denn ich habe den Roman gekauft. Allerdings hat mich weder der Schreibstil noch der Inhalt des Buches an Stephen Kings Werke erinnert, aber das muss er auch nicht, denn der Autor kann sehr gut für sich selbst stehen. Die Vermischung von Realität mit Psychose fand ich überaus gelungen dargestellt. Ich habe den Roman gelesen, ohne ihn sofort einem Genre zuzuordnen. Insofern war ich mir nicht sicher, ob „die Schnellen“ nicht vielleicht doch (im Roman) existieren. Immerhin könnte es sich ja um einen Horrorroman handeln. Die Beschreibung von Vals Psychose fand ich auf jeden Fall ziemlich gruselig. Und kann man sich denn so sicher sein, dass das, was wir selbst als Realität ansehen, auch wirklich objektiv die Realität ist? Gibt es in diesem Fall überhaupt Objektivität? Oder sieht jeder Mensch eine „andere Welt“, weil wir Farben, Düfte, Formen, Erinnerungen, das Denken selbst, eben nur subjektiv wahrnehmen? In einigen Rezensionen wird das Ende des Romans als vorhersehbar bemängelt, was man vielleicht auch so sehen könnte – ich war mir am Ende allerdings nicht sicher, ob die „Auflösung“ auch wirklich die Wahrheit ist. Das letzte Kapitel wird aus der Sicht einer der Figuren beschrieben, aber ist diese Sicht der Dinge wirklich die Wahrheit? Dass der Roman in mir solche Fragen aufgeworfen hat, über Wirklichkeit und Psychose, Wahrheit oder Schein, zeigt mir, dass der Autor es tatsächlich geschafft hat, mich zu packen. Und das ist bei mir als Vielleserin nicht so einfach. :)
"Du bist zu schnell" ist ein Thriller wie ich ihn noch nicht gelesen habe. Die emotionale Spannung kommt der gleich, die ich beim Lesen von "girl in pieces" empfunden habe. Der Handlungswechsel kommt schleichend und schabt immerzu an einer Hintür deines Bewusstseins. Nein, hier stimmt etwas nicht. Das ist das Gefühl, das einen immerzu begleitet. Der Schreibstil Zoran Dvenkars fesselte mich von Anfang an. Zoran stürzt dich sofort in Mitten eines Gefühlschaoses aus verschiedenen Perspektiven und Handlungen. Zum Ende hin war ich kurz verwirrt und verwundert über den Lauf, den die Geschichte nahm, wobei das Ende dann dennoch Sinn machte und mich das Buch zu Frieden zu Ende bringen lies. "Du bist zu schnell" war eine Empfehlung einer Kollegin und ich wurde keineswegs enttäuscht.