Eine Familie, drei Generationen, die Geschichte der Bundesrepublik: Robert Freytags Großvater Erich, der Kriegsheimkehrer, der seine Frau an eine andere Frau verliert. Roberts Eltern, die Schriftsteller Nora und Rolf, die über ihrem Streben nach Selbstverwirklichung und freier Liebe zugrunde gehen. Robert selbst, der zwischen der Geborgenheit im Haus seiner Großeltern und dem enthemmten Leben der 68er aufwächst, immer auf der Suche nach dem eigenen Glück, das so schwer zu finden ist. Oskar Roehlers Roman ist die Geschichte einer Familie und zugleich ein sehr persönliches Zeitdokument.
Ein trauriges Ende und ansonsten ein Coming out of Age Roman, in dem viel zu viel das Thema Sex und Ficken Raum bekam. Die drei Generationen zu reflektieren ist dem Autor sehr gelungen, da hätte ich mir mehr Raum gewünscht bei 600 Seiten Literatur. Schade ☹️
Really enjoyed this family saga, as it was written from a male perspective mostly about men, I am used to reading such books about women, so this was refreshing, a change of perspective.
Gut geschrieben und darüber hinaus eine treffende Darstellung der gesellschaftlichen Entwicklung in den 60ern und 70ern als Konsequenz der Entwicklung ihrer Elterngeneration. Haltlose Suche da, wo kaum jemand Halt bieten kann und die noch klar und bei sich sind, scheitern an den Haltlosen.