Die legendäre Kolumne aus Jungle World jetzt als Buch Der letzte linke Student steht für einen naiven Linken, der sich für einen Analytiker hält, jedoch durch seinen unbändigen Aktivismus und seine immense Eitelkeit immer zu falschen Schlüssen und zur Selbstglorifizierung verleitet wird. In seinem Denken und Handeln werden Kurzschlüsse und Fehlleistungen der Linken mit viel Ironie vor Augen geführt und reflektiert. Die Texte vermitteln keine "Botschaft", sondern fordern von den LeserInnen eine eigene Analyse und ein eigenes Urteil. Insofern bietet das Buch Aufklärung im besten Sinne, weil es Denkfehler aufspürt und zum Entschlüsseln dieser anregt und dabei noch unterhält.
Habe die konkrete Motivation und das Ziel hinter dem Buch nicht verstanden, aber das liegt nach getaner Google Recherche wohl daran, dass auch gar keine konkrete Botschaft vermittelt werden sollte...
Der letzte linke Student als Buch versucht, Haltungen, die zu einfach gedacht sind und die fehlgeleitete Überheblichkeit einiger Linken selbstironisch zu parodisieren.