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Ria Almeida #1

Südlich von Porto lauert der Tod: Ein Portugal-Krimi

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Mord an der Costa de Prata: der erste Fall für Ria Almeida Wie flüssiges Silber glänzt der Atlantik vor dem portugiesischen Küstenort Torreira, als Ria Almeida in der alten Heimat ihrer Eltern ankommt. Die Stuttgarter Polizistin ist für die Beerdigung ihres geliebten Großvaters angereist, doch die Trauerfeierlichkeiten werden vom Tod einer jungen Frau im Ort unterbrochen. Niemand ist darüber entsetzter als Dorfpolizist João, seines Zeichens Ehemann von Rias Cousine und eher mit Falschparkern als mit Leichen vertraut. Zunächst wirkt es, als handle es sich um einen tragischen Unfall. Aber dann verschwindet die Leiche über Nacht – und João und Ria ermitteln wider Willen in ihrem ersten gemeinsamen Fall. *** Für alle, die Portugal und gut erzählte Krimis lieben; für alle, denen beim Gedanken an Pastel de Nata das Wasser im Mund zusammenläuft; für alle, die sich durch die Buchseiten hindurch in den Urlaub träumen wollen. 

337 pages, Kindle Edition

Published March 30, 2023

15 people want to read

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Mariana da Silva

48 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 - 27 of 27 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,175 reviews642 followers
July 30, 2025
Der erste Fall für Ria Almeida. Eigentlich arbeitet Ria als Polizistin in Stuttgart, aber für die Beerdigung ihes Opas reist sie nach Portugal, die Heimat ihrer Eltern.
Eine junge Frau wird augenscheinlich von einer Biene gestochen und stirbt. Es sieht nach einem Unglücksfall aus. Doch dann verschwindet die Leiche über Nacht, und die Polizei nimmt Ermittlungen auf. Der Mann von Rias Cousine ist ebenfalls Polizist und bittet Ria um Hilfe.
Es ist ein eher ruhiger Krimi, bei dem es noch viel Nebenhandlung gibt. Mich hat das nicht gestört; ich mochte die Geschichte und die besondere Atmosphäre. Trotz Krimihandlung vermittelt das Buch ein bisschen Urlaubsgefühl.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und freue mich auf den zweiten Band!
Profile Image for Buchdoktor.
2,367 reviews190 followers
April 1, 2023
Die deutsche Kriminalbeamtin Ria Almeida ist zur Beerdigung ihres Großvaters ins portugiesische Torreira gekommen, den Heimatort ihres Vaters. Wegen einer beruflichen Krise, die zunächst im Dunklen bleibt, will Ria ihren kompletten Jahresurlaub in der idyllischen Gegend verbringen. Die Familie ist froh, Ria so lange bei sich zu haben und feiert die Gelegenheit mit üppigen Mahlzeiten. Schließlich zählt ein Treffen hier nur als Begegnung, wenn dabei kräftig aufgetischt wird.

Rias Cousine Mariposa ist mit dem Ortspolizisten João verheiratet, der für eine Übergangszeit den Ein-Mann-Polizei-Posten im Ort betreibt, Mariposa arbeitet bei ihm als Schreibkraft. Als João ein Leichenfund gemeldet wird und Arzt und Bestatter eine natürliche Todesursache bescheinigen, fordert Inês, die Schwester der Toten, ungewöhnlich entschlossen eine polizeiliche Ermittlung. Als die Leiche der jungen Kunstsachverständigen Raquel aus dem Bestattungsunternehmen verschwindet, scheint João den ersten Mordfall seiner Laufbahn zu bearbeiten zu haben. Rias Ermittler-Instinkt fährt sofort hoch. Ihr ist bewusst, dass sie als deutsche Kriminalbeamtin in Portugal nicht ermitteln darf und bald als Fremde auffliegen wird. Doch sie kann es nicht lassen und dem unerfahrenen João scheint ihre Unterstützung willkommen zu sein. Die Suche nach einem möglichen Motiv in Raquels beruflichem und privatem Umfeld bringt schließlich einen originellen Fall ans Licht.

Mit dem idyllisch gelegenen kleinen Handlungsort in Nordportugal, einer warmherzigen Familie und einem zunächst unterschätzten Todesfall bringt „Südlich von Porto lauert der Tod“ atmosphärisch beste Voraussetzungen für eine Regional-Krimi-Serie mit. Leider konnte mich Mariana da Silvas Erstling weder sprachlich noch mit seinem Plot überzeugen. Mit Füllwörtern, Wortwiederholungen und zu vielen Dingen, die behauptet und nicht gezeigt werden, wirkt der sprachlich schlichte Text aufgebläht; Spannung entsteht erst in der zweiten Hälfte des Krimis. Sehr schwach fand ich die simple Etikettierung von Rias psychischer Verfassung und die späte Auflösung, in welcher Situation sie ihre Herabstufung in den Streifendienst beschloss. In anderen Passagen wiederum werden Ereignisse übererklärt, die aus der Situation längst offensichtlich sind. Ein strengeres Lektorat hätte dem Buch gutgetan.
Profile Image for Shanoe.
1,949 reviews17 followers
April 9, 2024
Leider konnte mich dieser Roman nicht so recht überzeugen. Gut gefallen haben mir das portugiesische Setting, das sich auch in den Kapiteleinleitungen findet und die familiären Beziehungen zwischen den Charakteren. Ansonsten fand ich den Fall leider nicht wahnsinnig spannend und auch die Charaktere bleiben irgendwie recht oberflächlich. Besonders gestört haben mich die Andeutungen eines zukünftigen Love-Triangles und dass es so lange gedauet hat, bis ich als Leserin erfahren habe, warum Ria überhaupt die Ermittlertätigkeit an den Nagel gehängt hat (und ich mir aufgrund der Geheimniskrämerei was viel schlimmeres vorgestellt hätte), weswegen ich die Reihe vermutlich nicht weiter lesen werde.
Profile Image for Dan.
110 reviews
September 25, 2023
Netter Urlaubsroman. Sympathische Ermittlerin. Eine Geschichte über Familienbande und die Suche nach dem Ort zum Ankommen. Nebenbei wird Sexismus und Rassismus in der deutschen Polizei thematisiert - mal ein Krimi, der ohne Alte-Männer-Humor und Gemetzel auskommt. Und es geht ständig um köstliches portugiesisches Essen und Trinken!
740 reviews2 followers
May 30, 2023
«‹Das erste Mal seit Jahren will ich wieder Polizistin sein: Ich will ermitteln, und ich will diesen Fall aufklären. … Aber Baptista – alles an ihm erinnert mich an Stuttgart und jedes einzelne A…loch in diesem Kommissariat. Wenn er sich gegen mich stellt, mir den Fall entzieht oder rausfindet, dass ich gar nicht zum Team gehöre …»

Vom Ullstein Verlag hatte ich eigentlich mehr Niveau erwartet, inhaltlich wie sprachlich … Ria Almeida, fließend portugiesisch sprechend, fährt in die Heimat ihrer Eltern nach Portugal, um den Großvater zu begraben. Die Stuttgarter Polizistin, die sich von der Kripo zur SchuPo versetzen ließ, möchte noch ein paar Tage ausspannen, bis sie zurückkehrt. Mit dem Relaxen wird es nichts, denn der Tod einer Frau bringt Wirbel ins Dorf. Dorfpolizist João, Ehemann von Rias Cousine stellt einen Unfalltod fest, Ria im Schlepptau. Eine Biene hatte eine Kunstsachverständige gestochen, die bekanntlich an einer Bienengiftallergie litt. Sämtliche körperlichen Anzeichen, so bestätigt auch der anwesende Arzt, weisen auf einen tragischen Unfall hin. Einbruchspuren gibt es keine. Und da João normalerweise mit Falschparkern, maximal Eierdieben beschäftigt ist, lässt er sich von Ria beraten. Auch für sie ist der Fall klar, obwohl ihr die lappische Arbeitsweise der Verwandtschaft etwas lässig erscheint. Die Schwester der Toten bläht sich auf, sie sei sich sicher: Das war Mord! Und sie würde die obere Etage der Crème de la Crème kennen. Und wenn nicht ermittelt würde, dann werde sie alle ihre Kontakte nutzen. Ärger ist vorprogrammiert. Also untersucht man ein ganz klein bisschen das Haus der Toten.

«Es waren drei Männer, deren Alter nur schwer zu erraten war, da sie ihr Leben auf dem Wasser verbrachten und sich Sonne und Salzwasser bis tief in ihre DNA gefressen hatten. Ihre Haut war gebräunt und ledrig, die Falten um ihre Augen tief.»

Das Blatt wendet sich, als die Leiche aus dem Bestattungsinstitut gestohlen wird. War es doch ein Mord? Die Autorin beschäftigt sich intensiv mit Essen! Dazu lokale Gewohnheiten, Sprache, Kultur Geschichte usw. Jedes Kapitel beginnt mit einer Kurzbeschreibung am Anfang. Das ist doch ein Krimi, oder? Hatte ich etwas verwechselt? Bloß weil die Leiche verschwindet, wird nun doch von einem Mord ausgegangen? Nun kommt der mürrische Ermittler Baptista angereist, ein hübscher Mann, der später dann immer sympathischer wird … Und der glaubt bis zum Ende der Geschichte, die nicht uniformierte Ria Almeida sei eine der Dorfpolizist:innen, weil man ihn nicht aufklärt? Er schleppt sie überall mit hin. Sie hat Angst, dass er ihr den Fall entzieht? Es ist sein Fall. Man kann ihr nichts entziehen, da sie sich sowieso strafbar macht. Dieses Geschehen soll einer glauben? Es gibt eine Handvoll Verdächtige, die alle ein Alibi haben, oder später doch nicht. Das Opfer war schwanger. Auch das noch! Die Story plätschert mit viel Essen und Kultur langsam dahin mit einigen Ungereimtheiten im Geschehnis. Eine Ria, die von den Kollegen der Kripo in Deutschland gemobbt wurde, weil sie Brutalitäten gegen Ausländer kritisierte, dann zur Schupo wechselte, wo sie ebenso allein und unglücklich ist. Die ein tolles Dorfteam im Verwandtschaftskreis in Portugal findet (hier ist sie die Überlegene, die Frau mit Fachwissen und Genauigkeit), in das sie garantiert wechseln wird – alle Herzen stehen ihr offen. Ich habe viel geblättert und quergelesen, mich trotzdem gelangweilt. Mir hat ein Mehrwert gefehlt. Was ist die Prämisse, was das Thema der Geschichte, was wollte die Autorin mir sagen? Einige Verdächtige befragen, die nicht wirklich ein Motiv haben, hin- und herfahren, essen, trinken, quatschen. Und dann haben wir am Ende doch einen Täter – der zu erwarten war. Kein Twist, keine Überraschung – flache Charaktere, kaum ein Klischee wird ausgelassen. Die Rosenheimcops sind spannender. Sprachlich ist das Buch äußerst schwach! Es fehlt die sprachliche Kraft, Atmosphäre, feine Vignetten – dafür gibt es eine Menge Füllwörter, Ausdrucksfehler, Wiederholungen, Wortwiederholungen, langatmige Erklärungen (der Leser ist nicht dumm), die einem den Spaß am Lesen nehmen. Sätze wie «João rollte innerlich mit den Augen», lassen zusammenzucken. Man fragt sich hier, ob je ein Lektorat in den Text geschaut hat. Mit Mängeln behaftete, durchsichtige Story, enttäuschende Sprache, Null Spannung – dafür aber Reiseführereinschübe. Das ist kein Cosikrimi, Whodunnit, Mysterykrimi! Auch kein guter Roman. Megaenttäuscht von Ullstein! Auch Bahnhofsliteratur sollte einen Standard an Qualität besitzen.

«‹Was wollen Sie mir unterstellen?›. Sie hob den Kopf und funkelte den Kommissar an, dass ihr der Hass nur so aus dem Gesicht sprang.»

Mariana da Silva lebt als freischaffende Autorin und Redakteurin in Hamburg. Als älteste Tochter ihrer portugiesischen Familie in Stuttgart aufgewachsen, weiß sie, dass ein Kühlschrank nie leer sein sollte und Wein am besten schmeckt, wenn liebe Menschen am Tisch sitzen. Südlich von Porto lauert der Tod ist ihr erster Krimi.

Profile Image for Bücher in meiner Hand.
76 reviews
May 10, 2023
Das Cover von "Südlich von Porto lauert der Tod" überzeugt auf den ersten Blick. Die ersten Seiten leider noch nicht. Es wird von Ria Almeida erzählt, die nach der Beerdigung von ihrem Grossvater für vier Wochen in ihrem Heimatort in Portugal bleibt, um sich hier zu erholen und zu überlegen, wie sie ihre Zukunft gestalten möchte.

Der Kriminalroman beginnt mit vielen Erklärungen zur Verwandtschaft von Ria, was langweilig daher kommt. Dazu wird ständig angedeutet, dass mit Ria was war, dass sie Wunden lecken muss, dass sie mal "richtige" Polizistin war. Aber erklärt, weshalb sie aktuell "nur" auf Streife geht in Stuttgart, wo sie lebt, wird erst viel später. Die Erklärungen konnte ich dann zwar nach vollziehen, aber mir wurde das zu aufgebauscht im Voraus.

Nachdem die tote Frau aufgefunden wurde, nimmt der Krimi endlich Fahrt auf. Der Dorfpolizist Joao Pinto, der Schwager von Ria, nimmt Ria mit, damit sie ihm bei den Ermittlungen hilft. Es ist Ria, die Joao auf einen möglichen Mord hinweist. Erst als die Leiche verschwindet, wird auch Joao skeptisch. Mit einem Mord hatte er es noch nie zu tun, da kann fachliche Hilfe nicht schaden. Die kommt dann auch noch in Gestalt von Kommissar Joaquin Vitor Baptista aus Aveira nach Torreira - ihm wird verschwiegen, dass Ria gar nicht auf diesem Polizeiposten arbeitet. Niemand weiht ihn ein, nicht Joaos Frau, zugleich seine rechte Hand, Mariposa und auch nicht Rias Kinderfreund Nuno, der als Bestatter arbeitet - ihm kam die Leiche abhanden.

Dieses Verschweigen fand ich nicht glaubwürdig, denn zumindest der Bürgermeister, mit dem die drei Ermittler zu tun haben, müsste ja wissen, dass sie nur einen Polizisten im Dorf haben. Unglücklich gewählt ist zudem der Name dieses Dorfpolizisten: auch wenn Joao Pinto in Portugal wahrscheinlich ein Allerweltsname ist, sollte man nicht unbedingt Namen wählen, die bereits von anderen Kommissaren in Portugal-Krimis (so viele gibt es ja nicht) besetzt sind. In der Reihe um Anabela da Silva von Carolina Conrad heisst der eine Kommissar nämlich Joao zum Vornamen und der andere Pinto zum Nachnamen. Das hat mich ständig irritiert, weil ich immer an diese beiden denken musste.

Wenn man dies alles ausblendet, macht dieser erste Band um Ria Almeida aber Spass. Da es nur wenige Verdächtige sind, kann man gut mit rätseln und sich dann doch überraschen lassen. Spannung kommt nicht auf, aber der Fall ist unterhaltend und interessant.

Das Setting, wie der Titel es sagt, südlich von Porto gelegen, finde ich gut gewählt, da es doch einige andere Portugal-Krimis gibt, die Lissabon, die Algarve und Porto schon umfassen.

Die Kapitelüberschriften - portugiesische Wörter, die erklärt werden und später im Kapitel vorkommen - sind eine schöne Idee, nicht nur für Leser*innen, die diesen Krimi in den Urlaub vor Ort mitnehmen. Die Abende, die die vier Freunde Ria, Nuno, Joao und Mariposa bei Onkel Bruno verbringen, bringen Atmosphäre und kulinarische Leckerbissen mit ins Buch.

Fazit: Nach dem holprigen Anfang wird es dann doch noch interessant und ich wurde, bis auf die kritisierten Szenen, gut unterhalten. Ob ich die Auflösung gut finde, weiss ich noch nicht, aber ich kann mit dem Ende leben. Ich freue mich auf weitere Bände, denn das Ermittlerteam macht Lust auf mehr.
4 Punkte.
450 reviews1 follower
April 16, 2023
Die Polizistin Ria Almeida ist zurück in Torreira zur Beerdigung ihres Großvaters, Sie hat einen vierwöchigen Urlaub genommen, um von Stuttgart Abstand zu gewinnen. In Torreira ist sie aufgewachsen und so fühlt sie sich in der vertrauten Umgebung, mit ihren Familienmitgliedern und Freunden, sofort sehr wohl. Dieses Wohlgefühl verschwindet als eine tote Frau gefunden wird und Joao, der örtliche Polizist und Mann ihrer Cousine, einen unnatürlichen Tod ausschließt. Bei Ria tritt gleich wieder die Ermittlerin zu Tage und sie hat schwere Bedenken an der Feststellung von Joao. Als dann am nächsten Tag die Tote aus dem Beerdigungsinstitut verschwunden ist, fühlt sich Ria bestätigt in ihrem Gefühl. Sie wird also Teil des Ermittlerteams, obwohl sie das gar nicht dürfte und der zuständige Kommissar Batista aus Aveiro sehr dominant auftritt. Ria, obwohl sie sich sehr unwohl fühlt in Batistas Gesellschaft, bleibt am Ball und will diesen Fall unbedingt aufklären.
„Südlich von Porto lauert der Tod“ von Mariana Silva ist ein spannender und sehr unterhaltsamer regionaler Krimi. Schon das Cover zeigt Besonderheiten aus der Region um Porto und spricht mich stark an. Es versetzt mich gleich in diese wunderschöne Region. Das wird noch unterstützt durch die Karte auf der Innenseite des Covers. Es gibt noch eine weitere Besonderheit, die dieses Eintauchen in die Region unterstützt. Zu Beginn jeden Kapitels ist eine kurze Beschreibung einer portugiesischen Spezialität, oder einer Redewendung, oder einer Landschaftsbeschreibung aufgeführt und das finde ich großartig. Es unterstützt auch die Beschreibungen im Krimi und man findet sich immer wieder gut zurecht. Der Schreibstil unterstützt das Eintauchen in die Region durch seine klare und lebhafte Sprache. Die Figuren finde ich sehr authentisch und passend für diese Region. Da ist Ria, Kommissarin in Stuttgart, die ihren Sommerurlaub in Torreira verbringt, und in der Familie gleich gut aufgenommen wird und sie sich deshalb gleich wieder zu Hause fühlt. Da ist dann noch Mariposa ihre Cousine und deren Mann Joao, örtlicher Polizist, die eine große Stütze von Ria sind. Auch Nuno, ihr bester Freund aus Kindheitstagen, spielt eine tragende Rolle in diesem Buch. Dann ist da noch Kommissar Batista aus Aveiro. Der ist für Ria ein Zeichen, denn dieser Art Menschen war sie in Stuttgart ausgesetzt und wollte ihren Beruf schmeißen. In dieser Situation wird nun eine Tote gefunden und hier versteht es die Autorin diese Personen in eine spannende Geschichte einzubauen. Diese Story halt ich in dieser Region für sehr glaubwürdig, in der Religion und Politik stark verwoben sind. Der Spannungsbogen wird auch sehr konsequent verfolgt und wenn man auch manchmal glaubt, die Lösung zu kennen, bleibt sie doch lange verborgen.
Ich finde dieses Buch sehr interessant und spannend, da ich mich für die Region sehr gut erwärmen kann und gleichzeitig mein Kopfkino anspringt und ich mich in diesem Krimi sehr wohlfühle. Dann kommt noch die äußerst interessante und spannende Story dazu und ich deshalb dieses Buch nicht nur für Freunde des regionalen Krimis empfehlen kann.
76 reviews
March 29, 2023
Torreira, eine kleine portugiesische Ortschaft direkt an der Atlantikküste, bietet das perfekte Postkarten Ambiente und dient als einmalige Kulisse für Mariana da Silvas neuen Kriminalroman „Südlich von Porto lauert der Tod“. Dorthin kehrt die Protagonistin Ria Almeida anlässlich der Beerdigung ihres geliebten Großvaters zurück. Erschüttert durch die Trauer und angespannt durch die Ereignisse bei ihrer Arbeit zu Hause bei der Stuttgarter Polizei sehnt sich Ria nach nichts weiter als Sommer, Sonne, Strand und gutem Essen. Doch die Leiche einer jungen Frau macht ihr einen Strich durch die Rechnung.
Joao, der Mann von Rias Cousine Mariposa, ist bei der örtlichen Polizei allenfalls mal unterwegs, um die „gestohlenen“ Gegenstände der äußert vergesslichen Senhora de Jesus aufzutreiben oder Falschparker im Ort aufzuschreiben; ein Tötungsdelikt jedoch, ist ein ganz anderes Kaliber. Um ihn vor dem sicheren Untergang zu bewahren, beschließt Ria, die selbst deutlich mehr Erfahrung mit solchen Verbrechen hat, ihrem Schwager bei den Ermittlungen unter die Arme zu greifen.
„Südlich von Porto lauert der Tod“ erfüllt wirklich alles was man sich von einem gemütlichen, aber spannenden Urlaubskrimi nur wünschen kann. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und man kommt einfach in die Geschichte hinein. Mir hat gefallen, wie gemächlich der Einstieg in die Handlung war, denn so konnte man sich super in der Atmosphäre einfinden und die Charaktere kennenlernen. Das Ambiente, das die Autorin schon so früh etabliert, hatte mich bis zum Schluss vollkommen gepackt. Auch die Figuren sind mir schon früh ans Herz gewachsen. Ria ist eine sympathische und facettenreiche Protagonistin und formt mit Joao ein wirklich liebenswertes Duo. Der familiäre Charakter, der sich durch die Geschichte zieht, hat bei mir irgendwie einen Nerv getroffen.
Zu dem Fall an sich möchte ich nicht viel verraten. Es ist ein gut konstruierter Mordfall mit glaubhaften und auch einigen überraschenden Elementen, der mich gut bei Laune halten konnte. Logischerweise darf man hier keine Thriller-Spannung erwarten, die einen konstant auf der Stuhlkante sitzen lässt, aber der Krimi hat einen sehr soliden Spannungsbogen. Irgendwie unaufgeregt, aber ohne langweilig zu sein.
Das Tüpfelchen auf dem i ist die schöne und liebevolle Gestaltung des Buches. Nicht nur das Cover besticht mit den landestypischen bemalten Fliesen, sondern auch das Innere hält ein paar schöne Überraschungen bereit. Das Design ist wirklich sehr durchdacht und gut gelungen.
Alles in allem ein wirklich gelungener Urlaubskrimi, den ich sehr gerne weiterempfehle. Und wenn ich den Andeutungen glauben darf, so kann ich mich hoffentlich auf eine Fortsetzung mit Ria & Co. freuen.
Profile Image for Havers.
902 reviews21 followers
July 18, 2023
Anlässlich der Beerdigung ihres Großvaters kehrt die deutsch-portugiesische Polizistin Ria Almeida in das Land ihrer Kindheit zurück. Die Auszeit ist ihr willkommen, denn nicht nur in ihrem Job bei der Stuttgarter Kripo sondern auch in ihrem Privatleben häufen sich momentan die Probleme. Gemobbt von den Kollegen, auf eigenen Wunsch zurück im Streifendienst, eine gescheiterte Beziehung, alles scheint sich gegen sie verschworen zu haben. Zeit, zur Ruhe zu kommen und auf Reset zu drücken, sich darüber klar zu werden, wie es für die weitergehen soll.

Als eine junge Frau tot aufgefunden wird, ist die Polizei des Fischerdörfchens Torreira in Gestalt ihres angeheirateten Verwandten João überfordert. Ein Kommissar aus der Kreisstadt wird mit dem Fall betraut, denn es ist nicht klar, ob dem Tod ein Unfall oder ein Gewaltverbrechen zugrunde liegt. Die Menschen misstrauen ihm, verschließen sich, denn seine arrogante, besserwisserische Art kommt nicht gut an. Aber glücklicherweise ist da ja auch noch Ria mit ihrem Instinkt und ihrer Erfahrung, die João tatkräftig bei den Ermittlungen unterstützen kann…

Seit Holger Karsten Schmidts genialer Fuseta-Reihe warte ich darauf, dass weitere Urlaubskrimis uns die unterschiedlichen Regionen Portugals vorstellen und näherbringen. Zwar gibt es da noch die Porto-Krimis mit Inspektor Fonseca, aber diese beschränken sich im Wesentlichen auf die Tätersuche. Ganz anders Mariana da Silva, die in ihrem Debüt „Südlich von Porto lauert der Tod“ neben der Polizeiarbeit auch noch jede Menge Dorf- und Familienleben, wunderbaren Landschaftsbeschreibungen und kulinarischen Highlights in die Handlung eingearbeitet hat. Die Autorin ist zwar in Deutschland aufgewachsen, hat aber portugiesische Wurzeln, und die Liebe zu Portugal merkt man jeder Seiten an. Nicht nur an ihren atmosphärischen Beschreibungen des Alltags, sondern auch an den Erläuterungen, die jedem Kapitel vorangestellt sind und typische Traditionen, geografische Besonderheiten oder alltägliche Redewendungen erklären, die man so weder in einem Reiseführer noch in einem Wörterbuch findet.

Diesen gelungenen, unterhaltsamen Krimi, der ohne großes Blutvergießen auskommt und Lust auf einen Urlaub an der portugiesischen Atlantikküste macht, empfehle ich gerne. Nicht nur denen, die ihre Koffer bereits gepackt haben, sondern auch allen, die in heimischen Gefilden bleiben und zumindest lesend in den Nordwesten Portugals reisen wollen.
689 reviews11 followers
April 15, 2023
Viel Portugal-Ambiente

Mit "Südlich von Porto lauert der Tod" hat Mariana da Silva einen Cozy Krimi mit viel Portugal Feeling sowie Schlenkern zu den kulinarischen Verlockungen des Landes am Atlantik (Ich sage nur, Pasteis de nata.... mmmmmm) geschrieben. Dabei ist ihr der landeskundliche Teil in meinen Augen deutlich besser gelungen als der Krimi-Plot und die Protagonistin, bei der ich mir ein bißchen weniger larmoyanten Blick zurück auf die offenbar traumatisierende Vergangenheit bei der Stuttgarter Kripo gewünscht hätte. Denn wirklich erklärt wird nicht, was Ria Almeida so nachhaltig schockte, dass sie sich in den Streifendienst versetzen ließ, mal abgesehen von der unharmonisch ausgegangenen Affäre mit dem Vorgesetzten.

Doch jetzt ist Stuttgart weit, Ria ist zu Besuch im Dorf, aus dem ihre Familie stammt. Der Tod und die Beerdigung des Großvaters sind der Anlass, eine längere Auszeit bei der Familie zu nehmen. Als eine tote Restauratorin gefunden wird und die Leiche kurz danach verschwindet, werden aber auch Rias Ermittlerinnen-Instinkte wieder geweckt. Kurzentschlossen unterstützt sie Joao, den Mann ihrer Cousine, der Dorfpolizist des Dorfes ist. Mordermittlungen gehörten bisher nicht zu seinem Erfahrungsschatz. Als der eher arrogant auftretende Ermittler aus der Stadt dazukommt, tun sie einfach so, als gehöre auch Ria zur örtlichen Polizei. Wie der Leser schon ahnt, die kleine Lüge wird noch Folgen haben.

Es geht um Kunst, Tourismus und Wirtschaftsaufschwung, um politische Ambitionen und private Passionen, aber irgendwie kratzt der Plot nur an der Oberfläche, da die Autorin sich übertrieben viel Zeit für ihre Protagonistin nimmt, die für eine erfahrene Ermittlerin irgendwie ziemlich unsicher, emotional und unanalytisch wirkt. Die Stimmungsschwankungen und Selbstzweifel Rias sind für mich dann irgendwann zuviel des Guten, die Beziehungen und Entwicklungen der Figuren lassen wenig Raum für Überraschungen und nur das Portugal-Ambiente versöhnt mit dem kriminalistischen Teil des Buches, das eher durchschnittlich gerät.

Nette Idee der Autorin ist, jedem Kapitel ein landeskundliches Schnipselchen voranzustellen und dann irgendwie im Text unterzubringen.
1,408 reviews7 followers
April 12, 2023
Spannender Portugal-Krimi

Ria Almeida ist mir ihren Eltern in den Küstenort Torreira in Portugal gekommen um ihren Großvater zu beerdigen.
Nach den Trauerfeierlichkeiten bleibt Ria noch eine Weile in Portugal bei ihrer Cousine Mariposa und ihrem Mann dem Dorfpolizist João.
Ria braucht etwas Abstand von zu Hause und ihrem Beruf.
Sie hat sich, wegen Unstimmigkeiten von der Kriminalpolizei wieder zur Streifenpolizistin degradieren lassen. Glücklich ist sie damit allerdings nicht.
In Torreira stolpert Ria zufällig in die Ermittlungen zu einer toten Frau und einer verschwundenen Leiche.

„Südlich von Porto lauert der Tod“ ist das Krimidebüt von Mariana da Silva.
Es ist ein richtiger Urlaubskrimi.
Portugal, die Küste und das Meer werden beschrieben, dass man richtig Sehnsucht bekommt.

Die Charaktere sind sympathisch.
Ria ist mit ihrer Arbeit bei der Streifenpolizei unzufrieden.
Bei Joãos Ermittlungen mit dem Kriminalbeamten Babtista spürt Ria wie sehr sie die Arbeit bei der Kriminalpolizei vermisst.
Immer tiefer stolpert sie in die Ermittlungen.

Sehr gut hat mir der Zusammenhalt der Familie gefallen. Mariposa möchte unbedingt, dass Ria in Portugal bleibt. Und sie ist nicht die Einzige.

Der Fall ist spannend. Erst wird eine Tode Frau gefunden deren Tod nach einem natürlichen Tod aussieht. Aber dann verschwindet die Leiche.
Es ist nicht einfach einen Verdächtigen zu finden.
Am Ende nimmt das Ganze eine Wendung an mit der ich nicht gerechnet habe.

Mariana da Silva erzählt die Geschichte spannend aber auch recht unterhaltsam.
Besonders schön fand ich die Beschreibung der Handlungsorte.
Auch die Charaktere hat die Autorin gut herausgearbeitet und ihnen Leben eingehaucht.
„Südlich von Porto lauert der Tod“ war der erste Fall für Ria und João.
Ich hoffe, dass weitere folgen werden.
109 reviews
March 31, 2023

"Nur bei einem gemeinsamen Essen war man so richtig zusammen."

Eine olfaktorische und kulinarische Reise in das spätsommerliche Portugal.
Torreira, ein kleiner verschlafener Küstenort südlich von Porto, Ende September. Die Sommer Saison ist fast beendet, es wird ruhig: Jeder kennt in Torreira jeden, das Leben geht einen beschaulichen Weg. Bis die Leiche einer Kunstgutachterin in einem Ferienhaus gefunden wird und diese sogleich wieder verschwindet: wo ist Raquel Martins de Souza? Was steckt hinter ihrem Tod?

Eine sehr entspannt und gemächlich erzählte Kriminalgeschichte vor einer Postkartenidylle fernab von Hektik und Stress. Mit sehr viel Gelassenheit und Ruhe wird die Handlung langsam entwickelt und die einzelnen, liebevoll gezeichneten Charaktere vorgestellt.
Der etwas naive Dorfpolizist João, die Stuttgarter Polizistin und Urlauberin Ria Almeida, sowie ihre Cousine Mariposa, der Inhaber des örtlichen Bestattungsinstituts Nuno, aber auch der cholerische Comissário Joaquim Baptista. Das emotionale Beziehungsgeflecht zwischen diesen Protagonisten wird vorsichtig geknüpft ist zeitweise aber durchaus auch gespannt.

Die Lektüre lässt direkt Urlaubsstimmung aufkommen: der Schreibstil ist äußerst unaufgeregt, flüssig und gut zu lesen, ohne jemals Langeweile aufkommen zu lassen.
Die Lösung des Falles kommt ohne größere Überraschungen aus und ist in sich schlüssig.

Auch das Buchcover mit den blau-weiß
gemusterten Keramikfliesen, der bunten Häuserfassade und den traditionellen Fischerbooten hat mich direkt sehr positiv angesprochen.

Ein lohnenswerter Trip an die portugiesische Atlantikküste: Leseempfehlung.
Profile Image for Jule.
158 reviews3 followers
April 17, 2023
Mörderisches Urlaubsfeeling


"Denn nun konstruierte sich in ihrem Kopf ein Fall, und sie konnte sich nicht dagegen wehren."

So ergeht es Ria, Stuttgarter Polizistin, die Urlaub bei ihrer Familie in Torreira macht. Sie will sich von ihrem Leben in Stuttgart ablenken und Zeit mit ihren Liebsten verbringen. Bis eine Frau stirbt und kurz darauf der Leichnam verschwindet.

Mariana da Silva ist es gelungen einen Portugal-Krimi zu schreiben, der Spannung und Urlaubsfeeling gut zusammenbringt. Dies liegt besonders an dem authentischen Schreibstil, der dafür gesorgt hat, dass ich mich sofort mit den Protagonisten wohlgefühlt habe und auch nach Torreira reisen wollte.
Das Setting passt hervorragend und die Beschreibungen haben das Urlaubsfeeling verstärkt. Auch die kurzen Erklärungen bestimmter Wörter, zu Beginn der Kapitel, haben einfach in das Buch gepasst.
In Kombination mit dem Mordfall ergibt sich ein rundes Gesamtbild.
Nichtsdestotrotz hätte ich mir hier und da ein bisschen mehr Spannung gewünscht, da sie mir etwas abhanden gekommen ist. Allerdings passt das ruhigere Vorgehen zu dem Ort Torreira und der Umgebung, sodass es okay ist.

Alles in allem ist "Südlich von Porto lauert der Tod" ein schöner Krimi für zwischendurch, der besonders durch die authentische Atmosphäre heraussticht und der den Drang weckt, selbst in den Urlaub zu fahren.
Ich würde gerne noch mehr Zeit mit Ria und ihrer Familie verbringen, und wäre einer Fortsetzung definitiv nicht abgeneigt.
Profile Image for gotlostinpages.
102 reviews16 followers
April 4, 2023
Urlaubsfeeling mit Mord

Die Stuttgarter Polizistin Ria Almeida ist für die Beerdigung ihres Großvaters im portugiesischen Küstenort Torreira, als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Erst vermutet niemand etwas anderes als einen schrecklichen Unfall, doch dann verschwindet die Leiche über Nacht aus dem Bestattungsinstitut und Ria wird schnell in die Ermittlungen hineingesogen.

„Südlich von Porto lauert der Tod“ von Mariana da Silva ist ein solider Krimi mit viel Portugal-Feeling. Wer hier spritzendes Blut und „Ich-muss-wissen-wie-es-weitergeht“-Spannung erwartet, wird enttäuscht.
Das Buch liefert aber ab, was es verspricht: Einen Portugal-Krimi.
Die Autorin verwendet viel Zeit darauf, die Kulisse lebendig werden zu lassen und lokale Gepflogenheiten, Geschichte, Kultur und Leute auf die Seite zu bringen.
Die Charaktere sind alle etwas nach Schablone gezeichnet, aber passen in meine Vorstellung eines portugiesischen Dorfes an der Atlantikküste. Die Handlung hat Zug und ich hatte nicht das Gefühl, dass sich das Buch auf seine 330 Seiten zieht. Nur der Schreibstil war an manchen Stellen etwas unbeholfen und unrund.

Fazit: Solider Krimi, gut für den Urlaub oder zum Lesen auf dem Balkon geeignet, wird mir aber nicht im Gedächtnis bleiben.
542 reviews
May 16, 2023
Ria Almeida reist zur Beerdigung ihres geliebten Großvaters nach Portugal, in das Dorf Torreira, das im Norden des Landes am Atlantik liegt. Es ist zugleich eine Flucht, denn sie hat ihre Arbeit in Stuttgart bei der Kriminalpolizei gegen die bei der Streifenpolizei eingetauscht und irgendetwas ist geschehen, dass sie mit sich und ihrem Beruf hadert. Dabei ist sie doch eigentlich mit Leib und Seele Ermittlerin. Aber nun erstmal vier Wochen Urlaub bei der Familie, einfach nur abschalten und auf andere Gedanken kommen. Aber das funktioniert natürlich nicht. João, der Mann ihrer Cousine ist der örtliche Polizist und eigentlich passiert in dem Dorf nie etwas. Ihre Cousine ist seine Sekretärin. Doch dann ruft eine Touristin an, dass ihre Schwester gestorben ist und sie glaubt nicht an einen allergischen Schock. João traut sich die Ermittlungen nicht zu und so wird Ria involviert. Wie auch ihr Jugendfreund Nuno, mittlerweile der örtliche Bestatter. Als dann Kriminalkommissar Baptista aus der Stadt kommt, ist es irgendwann zu spät für eine Richtigstellung, dass Ria gar nicht hier bei der Polizei arbeitet.
Der Fall wirft viele Fragen auf und Ria gräbt sich immer tiefer ein.
Ein interessanter Krimi mit viel Portugalfeeling bei dem auch der kulinarische Aspekt nie zu kurz kommt.
Profile Image for Astrid.
307 reviews1 follower
April 5, 2023
Krimi mit viel Urlaubsflair
Das Cover mit den blau weißen Azulejos und Bildern von Torreira versetzen den Leser direkt in portugiesische Urlaubsstimmung.
Ria, eine deutsche Polizistin, kommt zur Beerdigung ihres Großvaters nach Portugal. Da sie Urlaub nach Querelen im beruflichen und privaten Leben dringend nötig hat, bleibt sie für ein paar Wochen, um Zeit mit ihrer dortigen Familie und Freunden zu verbringen.
Eine verschwundene Tote weckt die Kriminalistin in ihr und sie ermittelt gemeinsam mit João, dem Dorfpolizisten und nebenbei noch ihr Cousin. Mariana da Silva skizziert sämtliche Charaktere auf eine sehr sympathische Art. Die Ermittlungen bleiben spannend und die Auflösung doch überraschend.
Jedem Kapitel wird ein portugiesisches Ausdruck vorgestellt und erklärt. Dadurch erfährt man nebenbei auch einiges über Land, Menschen, Traditionen und Kulinarik.
Der Schreibstil ist sehr lebendig und lässt die dazugehörigen Bilder im Kopf entstehen.
Insgesamt ist der Autorin hier eine sehr schöne Mischung aus Krimi und Urlaubsflair gelungen. Mit Charakteren, die Spaß machen und einer unblutigen, spannenden Krimihandlung. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Profile Image for Karola.
812 reviews7 followers
May 20, 2023
Drama an der Atlantikküste Portugals – spannende Urlaubslektüre

Neben landestypischen Köstlichkeiten für Gourmets und kulturhistorischen nebst landschaftlichen Touristik-Informationen präsentiert sich hier ein spannender Krimi mit der Stuttgarter Polizistin Ria Almeida. Etwas unrealistisch beteiligt sie sich in ihrem Jahresurlaub im Heimatdorf ihres Vaters an der Aufklärung eines geheimnisvollen Mordes ohne Ermittlungsauftrag. Diverse konträre Charaktere sind klar gegensätzlich aufgebaut, sowohl das Ermittlungsteam als auch sämtliche verdächtige Personen. Dialoge, auch die Suggestivfragen in den Verhören, sind kreativ und nachvollziehbar. Über jeweils eingehende Anrufe beim Aufklärungsteam wandert der Leser mit neuen Informationen einen sinnvollen Schritt weiter zur Beweisführung, sodass der Spannungsbogen harmonisch gespannt bleibt. Das Drama um Raquel, der geraubten Frauenleiche und Manuel, dem ambitionierten Bürgermeister, ist interessant eingebettet in die Restaurierung eines Freskos von São Paio, der Schutzheiligen von Torreira. Ein Lesevergnügen! Azulejos, die stylishen Kacheln aus Portugal, sind auf dem Cover aufgereiht – passend.

271 reviews3 followers
May 18, 2023
Bei diesem Buch hatte ich zuerst die Leseprobe gelesen (was ich viel zu selten mache!) und bin direkt hineingezogen worden in die wunderschöne Kulisse Portugals. Es beginnt mit der Beerdigung des Großvaters, die viele Familienmitglieder wieder an einem Tisch vereint. Unter anderem auch Ria, die in Deutschland lebt und gerade ihren Job als Kriminalpolizisten hingeworfen hat und wieder als Streifenpolizistin arbeitet. Über den Grund dafür möchte sie nicht sprechen - aber als im Ort ein Mord passiert und die Leiche verschwindet, regen sich ihre Ermittlerinstinkte, und ehe sie sich versieht, hilft sie dem Mann ihrer Cousine, den Fall zu lösen....

Ich mochte alles an dieser Geschichte, weil es einfach eine schöne Atmosphäre hatte. Man kaut sich nicht die Fingernägel ab vor Spannung, aber ich mochte den Humor und ich mochte die Personen, auch wenn sie etwas mehr Tiefe haben könnten. Aber ich vermute, es wird noch weitere Bände geben, in denen wir alle besser kennenlernen können.

Ein Buch, das man gut mal zwischendurch lesen kann, gerne im Garten in der Sonne. I like it!
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849 reviews2 followers
June 11, 2023
Ria Almeida ist Polizistin in Stuttgart und reist zurück in die Heimat ihrer Eltern, nach Portugal, um bei der Beerdigung ihres Großvaters dabei zu sein. Geplant war anschließend noch ein bisschen Urlaub anzuhängen. Dann wird eine Tote aufgefunden und schneller als Ria Urlaub sagen kann ist sie in die Ermittlungen involviert.

Normal sind Krimis nicht mein Genre, hier sprach mich aber das Cover, die wunderbaren Kacheln, und die neue Heimat der Ermittlerin, Stuttgart, an. Also raus aus der Komfortzone und mal was anderes lesen.
Ich fand die Charaktere sehr sympathisch, mir gefiel auch das kleine Dorfrevier und wie Ria dieses unterstützen konnte. Hinzu kommt noch das Setting, das wirklich sehr schön beschrieben ist und trotz des Todes ein bisschen Uraubsfeeling aufkommen ließ. Ich mochte den Krimi sehe gerne er war unterhaltsam und spannend, gut geschrieben, kein Thriller, der das Blut in den Adern gefrieren lässt. Eher für Leser von ruhigeren Krimis, aber mir hat es gefallen, ich lese solche Krimis dann doch ganz gern.
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296 reviews1 follower
June 28, 2023
Ein sehr spannender Krimi mit viel Lokalkolorit ist der Autorin hier gelungen. Wunderschön auch die Karte im Buch, so dass man sich die Orte des Geschehens gut vorstellen kann. Eine Beerdigung in Portugal bringt die Familie Almeida in
Torreira, einem malerischen Küstenort zusammen. Hier passiert nichts außer Sonne Sommer, Touristen und gutem Essen - normalerweise. Doch auf einmal gibt es eine Leiche, die dann auch noch verschwindet und Ria, Polizistin aus Deutschland, und der Dorfpolizist Joao ermitteln gemeinsam. Ein Kauziges Ermittlerpaar mit verzwickten verwandtschaftlichen Verhältnissen, das die Autorin hier ins Rennen schickt. Doch den beiden bei der Aufklärung des spannenden Falles zuzusehen macht richtig Spaß. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt den Leser durch die Seiten fliegen. Die immer wieder eingestreuten portugiesischen Speisen machen Lust aufs Essen und geben der Geschichte zusätzlich Plastizität. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und hoffe noch mehr von den beiden Ermittlern zu lesen.
71 reviews1 follower
April 11, 2023
Spannung und Urlaubsfeeling in Einem

Ria Almeida ist Polizistin in Deutschland und besucht während einer Auszeit ihre Familie in Portugal. Vom Ermitteln möchte sie eigentlich nichts mehr wissen, doch dann kommt sie während ihres Portugal-Urlaubs aufgrund ihrer familiären Beziehung zufällig mit einem verdächtigen (Mord-)Fall in Berührung und ist plötzlich Teil des Teams.

„Südlich von Porto lauert der Tod“ ist für mich ein typischer Krimi, der in einer Urlaubsregion spielt und tatsächlich nicht soviel Neues mit sich bringt. Trotzdem macht das Lesen Spaß, der Fall ist realistisch, die Protagonisten sind sympathisch und authentisch. Beim Lesen kommt auch ein bisschen Spannung und Urlaubsstimmung auf. Besonders gut an diesem Buch haben mir die kleinen Infos zu Portugal am Anfang der Kapitel und die äußere Gestaltung gefallen. Sollte es eine Fortsetzung geben, würde ich diese sicher auch lesen.

Fazit: Ein solider Krimi, der sich gut liest und Lust auf Urlaub in Portugal macht.
2,281 reviews13 followers
April 27, 2023
Zum Inhalt:
Ria Almeida ist in der alten Heimat ihrer Eltern angekommen, um der Beerdigung ihres geliebten Großvaters beizuwohnen. Die Trauerfeierlichkeiten werden durch den Tod einer jungen Frau jäh unterbrochen. Was zunächst nach einen Unfall aussieht, wird schnell zum Kriminalfall als die Leiche plötzlich über Nacht verschwindet. Und so arbeiten der Dorfpolizist João und Polizistin Ria erstmals zusammen.
Meine Meinung:
Allein das Cover ist schon ein Traum, diese portugiesischen Fliesen ziehen das Auge gleich an. Aber nicht nur das Cover ist gut, auch die Geschichte hat mir gut gefallen. Durch auch immer wieder eingeflochtene Sitten und Gebräuche wird auch ein Portugalfeeling geweckt. Das Buch hat Flair, eine gute Geschichte, interessante Protagonisten, es knistert auch ein wenig, der Schreibstil ist auch gut, bitte mehr davon.
Fazit:
Hat mir gefallen
Profile Image for readingmom_switzerland.
47 reviews
June 4, 2023
Ein richtig netter Krimi der in die Ferne einlädt.
Ria wächst als Tochter eines Portugiesen und einer Deutschen in Deutschland auf und wird Polizistin, sie arbeitet sich in der Karriereleiter hinauf zur Ermittlerin. Durch diverse umstände nimmt sie sich eine Auszeit, auch da ihr Grossvater in Portugal verstorben ist, zieht es sie zurück.
In ihrer Anwesenheit passiert dann ein Verbrechen und das Ihr Schwager der Polizist des Dorfes ist, wird sie in die Ermittlung hineingezogen...
Das Buch hat eine locker leichte Art und ist einfach wunderbar zu lesen, vor allem da es die Sehnsucht nach dem Süden weckt.
356 reviews5 followers
May 28, 2024
Netter Krimi mit Lokalkolorit. Interessante Haupt- und Nebenfiguren. Liest sich flüssig und unterhaltsam. Ein wenig überstrapaziert fand ich das Motiv, dass die Kommissarin wegen einer unglücklichen Liebe zu einem Kollegen von Deutschland aus zu ihren Verwandten reiste. Wäre der Autorin etwas Originelleres eingefallen, hätte ich vier Sterne vergeben. Es gibt einen weiteren Krimi, den werde ich auch lesen und sehen, ob sie sich steigern kann.
Profile Image for Wera Steffens.
86 reviews
November 13, 2023
Da ich zZ einen Städtetrip durch das schöne und vielseitige Lissabon erlebe, hat mich dieser Krimi ( mit den typischen Azulejos auf auf dem Cover ) sehr angesprochen.
Spannung, Lokalkolorit und Familiengeschichte, verwoben mit portugiesischen Rezepten und Vokabelerklärungen macht dieses Buch zur wunderbaren Urlaubslektüre und ich könnte mir gut eine Fortsetzung vorstellen!
63 reviews
March 31, 2024
Eigentlich 3,5 Sterne für den Beginn der Reihe um die deutsche Ermittlerin Ria Almeida, denn schlecht war die Story der Autorin mit portugiesischen Wurzeln nicht. Spannend, wie sich das Verhältnis zwischen ihr und dem anfänglich so unsympathischen Comissario sowie ihrem Kindheitsfreund gestalten wird. Eine klassische Dreiecksgeschichte?
Auf der Negativseite kam mir die Geschichte aber andererseits über Strecken merkwürdig sperrig und nicht rund vor. Und auch, wenn die Story es auch gebietet, dass sich alles auf Portugal konzentriert, ist es dennoch
wenig glaubhaft, dass sie in Deutschland keine Freunde haben soll, obwohl dort aufgewachsen.
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