Mit dieser Folge konnte ich lange lange Zeit nichts anfangen. Zum einen lag das daran, dass ich Folgen der drei Detektive, die im "Ausland" spielen (also nicht in Amerika), nicht so mag, zum anderen finde ich auch das Thema emotionsmäßig teilweise schwer erträglich. Dabei kann ich gar nicht mal so genau sagen, warum eigentlich.
Jutus' Eltern sind umgekommen, als er noch ein Kleinkind war, es hat sich ein Flugzeugabsturz herauskristallisiert, auch wenn in einer Folge, erinnere ich mich dunkel, von einem Autounfall die Rede war. Egal. Justus lebt deshalb bei seiner Tante und seinem Onkel. Doch in dieser Folge berichtet ihm ein befreundeter Schriftsteller und Ex-Schnüffler, dass er in Südamerika auf ein Pärchen namens Jonas gestoßen sein, die auch noch, wie sie ihm erzählten, aus einem kleinen Dorf nahe Los Angeles stamm(t)en.
Natürlich weiß man als alter Drei-Fragezeichen-Hase, dass letztendlich die Eltern von Justus tot sind und dies auch bleiben, aber ich kann mich an keine Folge erinnern, in der der Hörer so tief in Justs Seelenleben blicken darf. Und das war/ist für mich sehr berührend, da ich gerne mit anderen Mitleide. Auch Lys hat in "Das leere Grab" ein paar wenige aber trotzdem tolle Auftritte. Schade, dass diese in den jetzigen Folge keine Rolle mehr spielt.
Erst jetzt, als ich die Folge nach längerer Zeit mal wieder gehört habe, kann ich mich mit ihr mehr anfreunden, ich finde sie sogar sehr schön.
Solche persönlichen Geschichten sollte es mal wieder öfter geben!