Vierzehn Millionen Deutsche verloren während der letzten Monate des Zweiten Weltkrieges und in den Jahren danach ihre Heimat im Osten. Sie flüchteten unter lebensgefährlichen Umständen vor der Roten Armee oder wurden auf Anordnung der Siegermächte deportiert. Andere wurden Opfer von willkürlichen Vertreibungen in den von der deutschen Besatzung befreiten Gebieten. Zahllose Menschen kamen ums Leben.
SPIEGEL-Redakteure und namhafte Historiker zeichnen unter Verwendung authentischer Zeugnisse und seltenen Bildmaterials ein bedrückendes Bild der Massenvertreibungen, die im gesamten östlichen Mitteleuropa fünfzig Millionen Menschen entwurzelten und deren Auswirkungen bis in unsere Zeit reichen. (amazon.de)
Dies war eins der ersten Bücher zum Thema, das ich gelesen habe. Der Forschungsstand ist heute nicht mehr ganz aktuell. Aber es ist noch immer eine gute Zusammenfassung.