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Eureka! De natuurwetenschappen onthuld

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Der Mensch lebt in zwei Welten, schreibt Ernst Peter Fischer: In der einen sichtet er Fakten und sammelt Daten, in der anderen liebt, leidet und genießt er -- und dabei kommt ihm sein genetischer Bauplan nicht in den Sinn. Die echte Bildung besteht in Deutschland daher noch immer eher aus der Kenntnis von Literatur, Philosophie und Kunst als einem Verständnis der Relativitäts- oder Evolutionstheorie. Dass Naturwissenschaften auch intellektueller und ästhetischer Genuss sein können, bleibt vielen verschlossen.

Dem versucht der bekannte Wissenschaftshistoriker und Publizist Fischer Abhilfe zu schaffen und sichtet in einem weit gespannten Bogen all die Erkenntnisse, die berühmte Geister im Laufe der Jahrhunderte über die Welt gewonnen haben und an denen sich der Geist berauschen kann wie an den Sonetten von Shakespeare. Von der Geburt der modernen Wissenschaft in Europa erzählt er, von den Grenzen des Kosmos und der Welt der Atome. "Was ist Leben?", fragt er und berichtet von dessen Ursprung. Ausführlich erklärt er die Idee der biologischen Evolution und lotet deren Grenzen aus. Einen großen Bereich lässt er dabei ausdrücklich aus: Die Welt in unserem Inneren, die Erkenntnisse über unser eigenes Denken bleiben unberührt.

Natürlich ist es unmöglich, mit einem einzigen Buch ein lebenslanges Defizit an Bildung auszugleichen, doch Fischer hält, was er verspricht: Ihn zu lesen, ist purer intellektueller Genuss. Er will Fenster in die Welt des nicht sinnlich Erlebbaren öffnen und behält dabei stets im Blick, was davon den Menschen unmittelbar berührt. Zitate von Kant, Popper und Searle lässt er dabei so selbstverständlich einfließen, dass man kaum mehr an eine unüberwindliche Trennung der beiden wissenschaftlichen Lager glauben mag. Von leicht verdaulichen Vereinfachungen hält Fischer dabei nichts -- er hält seine Leser mit intelligenten Gedankengängen bei der Stange, die auch dem naturwissenschaftlich nicht so Ungebildeten einen fast durchgehenden Lesegenuss bereiten. --Birgit Will

400 pages, Hardcover

First published January 1, 2001

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About the author

Ernst Peter Fischer

122 books12 followers

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Liedzeit Liedzeit.
Author 1 book121 followers
November 7, 2017
Offensichtlich auf den Bestsellerzug von Schwanitz springen wollend. An sich durchaus legitim, da man ja der Meinung sein kann, dass Naturwissenschaften zur Bildung gehören. Nur so penetrant vorgetragen, so eklektisch, so gewollt originell (die Astrologie ist ja gar nicht so blöd und schon Newton etc...) Dann die Anbiederung an die echte Bildung, in dem fortwährend auf Rilke und andere Geistesgrößen referiert wird.
Keine Mathematik, keine Chemie geschweige Geologie oder ähnlich profane Wissenschaften. Dann auch noch beleidigt, weil Crick und Watson von Schwanitz nicht mit Shakespeare auf eine Ebene gestellt werden. Auch wenn er es bestreitet, deren Entdeckung hätten andere gemacht, und zwar ziemlich flott.
Profile Image for Tobi Rath.
4 reviews
November 15, 2021
sehr lesenswert! Siehe meinen Kommentar zur Bewertung von Liedzeit
Profile Image for Void lon iXaarii.
218 reviews106 followers
August 14, 2012
A pleasant light weight travel through the history of science with some philosophical touches.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews