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Das Schweigen meiner Schwestern

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Ein dramatischer Roman über vier Schwestern und ein großes Familiengeheimnis
Vor über zwanzig Jahren waren Jenni, Mona, Sonja und Kaja das letzte Mal gemeinsam auf Langeoog. Jetzt kehren sie als erwachsene Frauen zur Beerdigung ihrer Mutter zurück auf die Insel. Zuverlässig wie das Rauschen des Meeres und der Geruch von Salz, sind alle Erinnerungen an ihre Sommer auf der Insel wieder Zwischen ausgelassene Strandtage, Mutproben und erste Küsse mischen sich die heftigen Auseinandersetzungen ihrer Eltern und die Frage nach Schuld und Sühne. Denn die Schwestern eint ein dunkles Geheimnis, das sie hat verstummen lassen, das keiner von ihnen Ruhe lässt, bis heute nicht …

425 pages, Kindle Edition

Published May 24, 2023

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Profile Image for Wal.li.
2,568 reviews71 followers
August 15, 2025
Sommer auf Langeoog

Jeden Sommer fahren die drei Schwestern Jenni, Sonja, Mo und Kaja mit ihren Eltern nach Langeoog. Bis zu jenem letzten Sommer. 1998. Die achtzehnjährige Jenni gibt oft den Ton an, während die erst sechsjährige Kaja gerne mithalten möchte, es wegen ihrer Jugend manchmal einfach nicht kann. Sonja und Mo sind die dazwischen, wobei Sonja seit diesem Jahr irgendwie zu den Älteren gehört. Ein cooler Sommer mit der Langeoog-Freundin, den Jungs, Strand und was es auf der Insel sonst noch gibt. Doch Jenni will immer häufiger mit den Jungs abhängen. Und auch zwischen den Eltern scheint nicht alles rund zu laufen.

Auf zwei Zeitebenen ist dieser Familienroman. Im Jahr 2018 treffen die vier Schwestern zum ersten Mal seit langem wieder zusammen. Ihre jüngst verstorbene Mutter wollten sie gemäß deren Wunsch auf Langeoog bestatten. Natürlich kommen da Erinnerungen hoch an jenen Sommer 1998, nachdem sich alles geändert hat. Wie war es zwischen den Schwestern und ihren Eltern? Könnte es nicht wieder so werden wie es einmal war? Wahrscheinlich nicht, aber wenn sie wieder wie richtige Schwestern wären das wäre toll. Ob allerdings alle der Schwestern die gleichen Wünsche hegen, ist nicht von vornherein klar.

Die Lieblingsinsel Langeoog spielt eine nicht unbedeutende Rolle in diesem Debütroman. Man kann die Liebe zur Insel mitempfinden. Auch das Gefüge zwischen den Schwestern ist spannend geschildert. Zum einen kämpfen sie um ihre Positionen, zum anderen stehen sie zusammen, wenn Not an der Frau ist. Dann noch die Probleme der Eltern, von denen die Mädchen eigentlich nichts wissen sollen. Ein Sommer, der beginnt wie er im Buche steht, und der dann so lebensverändernd wird, dass sie Schwestern ihre enge Beziehung auch nach zwanzig Jahren noch nicht wiedergefunden haben. Hin und wieder scheint es etwas zu viel, das eine oder das andere hätte gereicht, könnte man denken. Und dennoch werden einem die Schwestern sympathisch und manche Szenen sind berührend beschrieben, so dass man diesen Familienroman gerne empfehlen kann.
Profile Image for Sandra von Siebenthal.
99 reviews26 followers
June 12, 2023
„Es ist, als hätte es diesen Sommer nie gegeben, obwohl nach drei Wochen Inselurlaub ihr ganzer Familienalltag auf dem Festland ein anderer geworden war, und niemand bereute es laut.“

Vier Schwestern treffen sich für die Beisetzung der Urne ihrer Mutter auf Langeoog, der Insel, welche in der Kindheit die schönsten Erlebnisse beheimatete, bis zu einem Sommer, in dem ein Erlebnis alles mit einem Schlag verändert. Waren die vier vorher ein eingeschworenes Team, gingen sie danach innerlich und mehr und mehr auch äusserlich getrennte Wege.

„Sie hat es sich geschworen, nie wieder einen Fuß auf Langeoog zu setzen. Nie wieder. Und jetzt, da sie so nah dran ist, beginnen wieder die Lügen.“

Bei diesem Zusammentreffen brechen alte Wunden auf, Vorwürfe, die im Raum stehen, werden ausgesprochen, die Erinnerung wird wieder lebendig. Doch: Hat sie sich in den einzelnen Köpfen wirklich richtig eingenistet?

Stine Volkmann erzählt die Geschichte der vier Schwestern auf zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven. Immer wieder pendeln wir beim Lesen so zwischen der Gegenwart der erneuten Zusammenkunft und der Vergangenheit der Kindheit hin und her, erfahren mehr über die einzelnen Charaktere, ihre Beziehung untereinander und den Sommer, welcher das Leben der ganzen Familie nachhaltig geprägt hat. Langsam fügt sich Stein für Stein das Mosaik zusammen, bis am Schluss die ganze Wahrheit auf dem Tisch liegt.

Gedanken zum Buch

„Wie immer, wenn es um ihre Familie geht, steigt die altbekannte Wut in ihr auf, sie spürt Machtlosigkeit, fühlt sich wie so oft ungehört und ungesehen“

Familien sind Systeme mit eigenen Dynamiken, in welchen jeder eine bestimmte Rolle innehat. Diese Rollen zu durchbrechen, fällt schwer, sie brennen sich über viele Jahre ein und werden auch sorgfältig aufrechterhalten, da sie das System von innenheraus stützen. Nicht immer ist jeder mit seiner Rolle zufrieden, oft kommt es zu Streit, zu Eifersucht, zu negativen Gefühlen, mit denen jeder einzelne anders umgeht.

„Vielleicht sollte sie davonlaufen. Niemals wieder Eltern oder Schwestern haben. Niemals wieder so zerbrechen.“

Die einen können sich anpassen und kommen so gut zurecht, andere rebellieren und gehen auf Konfrontation, die dritten fliehen.

«Wer nichts ersehnt, wird nicht enttäuscht.»

Und dann gibt es die, welche schweigen, die sich immer weiter in sich zurückziehen und resignieren, weil sie die Hoffnung auf eine wie auch immer geartete Besserung aufgegeben haben. Auch das ist wohl eine Flucht, die Flucht in die Verweigerung, für die der betroffene aber einen hohen Preis zahlt.

«Ich falle aus der Welt.»

Das Resultat dieser Verweigerung ist die Entfremdung – die von der Welt um einen und auch die von sich selbst, kann man doch ohne die Welt nicht existieren, nicht auf eine zufriedenstellende und lebenswerte weil sinnvolle Weise.

„Wer ist sie in der ganzen Geschichte?“

Wir erzählen uns Geschichten, die wir für unser Leben halten, sagte einst Max Frisch. Wir konstruieren aus der Vergangenheit eine Geschichte, die wir als unsere Lebensgeschichte in uns und nach aussen tragen. Was wir oft nicht bedenken, ist, dass Erinnerungen einerseits selektiv sind, andererseits wandelbar durch die Zeit. Was wissen wir wirklich? Was haben wir nur gedacht und durch die Wiederholung des Erzählens plötzlich zu einer Tatsache erhoben? Wovon wissen wir nur aus dritter Hand, dies aber so tief, dass wir glauben, es erfahren zu haben? Und was, wenn die Geschichte sich ändert, weil wir auf einen Irrtum aufmerksam werden? Was bedeutet das für die eigene Identität? Was verändert das für das Sein und das Selbstbild? Für die Verortung in der Welt, im eigenen Leben?

Stine Volkmann erzählt die Geschichte von vier Schwestern, doch stecken in dieser Geschichte ganz viele Fragen aus dem Leben: Was bedeutet Familie? Darf man lügen? Wie geht man mit einer Lüge um, und wie mit Schuld? Wer bin ich und wer bin ich in dieser Welt? Was, wenn die Welt sich ändert und ich keinen Platz mehr in ihr finde? Wie gehen wir mit Erinnerungen um?

Entstanden ist ein mitreissender Roman mit authentischen Charakteren, einem guten Spannungsbogen in einer flüssig lesbaren Sprache, der gegen Ende etwas an Tempo verliert. Das Ende selbst ist an Pathos und Kitsch leider kaum zu übertreffen, doch die Geschichte bis dahin mag das tragen, so dass es doch eine klare Leseempfehlung ist.

Fazit
Die grossen Fragen des Lebens in Romanform, die Geschichte von vier Schwestern, die in einem Sommer ihr Familiengefühl und irgendwie sich selbst verlieren, bis sie das Leben wieder zusammenbringt und sie einen Umgang mit der Vergangenheit finden müssen. Eine klare Leseempfehlung.
Profile Image for Dunja Brala.
612 reviews47 followers
June 26, 2023
Auf den allerersten Blick kommt der Roman wie eine leichte Sommerlektüre daher. Langeoog, das Meer, vier Schwestern und ein Sommer. Klar, es gibt auch ein dunkles Geheimnis, und die Eltern streiten sich aber am Ende ist bestimmt alles wieder gut! Oder?

Weit gefehlt! Wir haben es hier mit einem Familiendrama zu tun, in dem alle Figuren psychisch ziemlich darnieder liegen. Wie gesagt befinden wir uns auf einer schönen Nordseeinsel, auf dem die vier Schwestern, Jenny, Mo, Sonja, und Kaja jedes Jahr im Ferienhaus mit den Eltern die Ferien verbringen. Für die vier Mädels im Alter zwischen 18 und 6 Jahren ist die Insel eine zweite Heimat. Sie begegnen in diesem Sommer ein paar Jungs und Jenny verliebt sich in den gut aussehenden Alex. Es passiert allerdings zwischen den Eltern etwas, was irgendwann heraus brechen musste und von dem die Mädels keine Ahnung hatten. Das verändert alles für immer.
Die Eltern kommen nicht mehr miteinander klar und das ist für die vier Geschwister unbegreiflich. Erst als das Geheimnis um den Streit gelüftet wird, zerbricht der Rest an Zusammenhalt, ist das Ausgesprochene doch so schlimm, dass es kein zurück zur Vergangenheit mehr geben kann.

Gleichzeitig muss auch Jenny in ihrer Beziehung zu Alex Rückschläge einstecken, mit denen sie nicht klarkommt und sie auf sehr ungewöhnliche Weise zu lösen versucht.

Mo macht ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol. Sonja, knapp 13 Jahre alt, ist hin-und hergerissen, zwischen Kind sein und erwachsen werden und möchte den Jungs auf andere Art gefallen. Und Kaja die Sechsjährige fühlt sich abgehängt und wenig wichtig. Der Umgang der Schwestern soll darstellen, dass sie sich streiten, aber, wenn es drauf ankommt, zusammenhalten. Das habe ich nicht so sehr gespürt. Für mich war ihr Verhalten oft nicht nachvollziehbar, und gemein und bösartig. In den Momenten, wo sie sich zeigten, dass sie sich mögen, kam das für mich nicht mehr glaubwürdig rüber.

Die Eltern sind nur noch mit sich selber beschäftigt und vergessen ganz das sie eine Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Kindern haben. Sie sind einfach nicht mehr in der Lage der nachzukommen.

In einem weiteren Erzählstrang reisen wir in die Zukunft, 20 Jahre später, und sehen, was die Ereignisse von damals mit den Schwestern gemacht haben. sie haben kaum noch Kontakt zu einander. Zur Beerdigung ihrer Mutter reisen sie zum ersten Mal wieder auf die Insel zurück, nach dem Sommer, in dem alles zerbrach.

Es ist unwahrscheinlich schwer, Euch mehr vom Inhalt dieses Dramas zu vermitteln, ohne zu spoilern. Ich versuche den Eiertanz trotzdem.

Es passieren in diesem Roman mehrere schreckliche Ereignisse, die, meinem Empfinden nach, nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben.
Der Umgang, der Mädchen mit der Situation ist natürlich der mangelnden Reife zuzuschreiben. Trotzdem fällt es mir manchmal schwer zu glauben, dass sie so handeln, wie sie gehandelt haben. Auf mich lässt es den Eindruck entstehen, dass sie psychisch schon immer sehr labil waren und das die Lebenslüge auf der das Zerbrechen der Familie beruht, sich schon, bevor sie für alle sichtbar wurde, das Verhalten, der Kinder nachhaltig verändert hat.
Denn auch Kinder und Jugendliche haben immer die Wahl, sich so oder so zu verhalten. Aber im Besonderen die Taten von Jenny und Sonja zeigen von keiner besonders großen Resilienz, auch im Nachgang und als Erwachsene nicht.
Klar, man kann viel verdrängen, manchmal so sehr, dass man in einer anderen Realität lebt. Aber spätestens als sie auf der Insel wieder mit der Vergangenheit konfrontiert werden, merkt man nichts von Reue. Im Gegenteil, die Schwestern gehen auch im Erwachsenen Alter brutal gegeneinander vor, bis hin zu einer Prügelei, dazu gehört schon einiges zu. Ich würde nur zu gerne wissen, was ein/e ausgebildete/r Psychologe/in zu diesen Kindern sagen würde.

Die Geschichte ist spannend, erzählt, bis zur letzten Seite. Ich wollte zu jedem Zeitpunkt wissen, wie es weitergeht. Allerdings gab es so viel Innenansicht der Schwestern, die sich teilweise wiederholte, dass es mir schwer fiel, Seiten nicht zu überblättern. Ich denke die Autorin wollte uns deutlich machen, warum die Schwestern so handeln. Überzeugt hat mich das aber nicht immer und die gedanklichen Erklärungen waren keineswegs so häufig nötig. Das war mir manchmal zu viel Geschwafel.

Die Geschichte der Eltern hingegen kam mir etwas zu kurz, wird sie doch oft als Ursache für den Seelenzustand der Mädchen beschrieben. Deren Verhalten halte ich allerdings durchaus für realistisch. Da half mir meine beruflicher Kontext.

Der Teil der Geschichte der 2018 spielt, war mir manchmal zu verworren. Man hatte den Eindruck, die Schwestern haben sich 0 weiter entwickelt (bis auf Kaja) .
Den Epilog als Erklärung hätte es nicht gebraucht. Das hat meiner Meinung nach den Plot etwas abgeschwächt.

Der Autorin ist ein spannendes in Debut gelungen, das manchmal etwas zu viel wollte. Ein bisschen weniger wäre hier sicherlich mehr gewesen.
262 reviews2 followers
June 25, 2024
„Das Schweigen meiner Schwester“ ist das Debut von Stine Volkmann und ein Buch, das mich auf ganzer Linie überrascht hat. Zugegeben, eine ganze Zeitlang wusste ich nicht, wohin mich die Geschichte führen wurde, nach einer Weile hatte sie mich aber gepackt und nicht mehr losgelassen. Aus dem scheinbar altbekannten Familiendrama wurde nämlich schnell ein Psychothriller und eine wilde Achterbahnfahrt.
Aber von vorn.
Bis 1998 war die sechsköpfige Detmolder Familie Neumann regelmäßig in den Ferien auf der Nordseeinsel Langeoog. Doch in diesem Jahr ändert sich für die Schwestern Jenni (18), Mo (15), Sonja (13) und Kaja (6) alles. Jenni verliebt sich in den gutaussehenden Alex und macht mit ihm erste zwischenmenschliche Erfahrungen. Mo macht hingegen ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol. Für Sonja und Jenni besteht der Urlaub aus Strand, Sand und dem Versuch, von den Älteren akzeptiert zu werden. Vor allem Sonja hat es schwer, denn sie ist mit ihren 13 Jahren kein Kind mehr, wird aber von den Teenagern auch nicht wirklich wahrgenommen. Als Alex plötzlich spurlos verschwindet, bekommt die Urlaubsidylle Risse und auch nach dem Urlaub ist nichts mehr wie zuvor. Alle Familienmitglieder gehen eigene, getrennte Wege, die vorher augenscheinlich harmonische Familie zerbricht. 20 Jahre später treffen sie sich auf der Insel wieder, um gemeinsam ihre nach langer Krankheit verstorbene Mutter beizusetzen. Schon beim ersten Aufeinandertreffen ist die Spannung zwischen den vier inzwischen erwachsenen Frauen greifbar. Ihr Umgang miteinander ist von Sticheleien und unterschwelligen Vorwürfen geprägt. Die Schwestern, zwischen die nie ein Blatt Papier passte und die immer zusammenhielten, sind verfeindet. Eines ist klar: zwischen ihnen steht ein Geheimnis und das muss geklärt werden, sonst werden sie sich nie wieder aneinander annähern können. Aber schaffen die vier es? Und was hat der mysteriöse Fremde mit allem zu tun.
Wie gesagt, erst hatte ich das Gefühl, irrtümlich an ein Familiendrama geraten zu sein. Heile Familie mit vier Kindern macht Urlaub auf einer Nordsee-Insel, Familie zerbricht, jeder geht seiner Wege. Aber dann passieren plötzlich Dinge, die das Buch in eine ganz andere Richtung schubsen. Die Mutproben der (prä)pubertären Mädchen werden brutaler, plötzlich scheint die Sommersonne hinter einer stetig präsenten, dunkleren Wolke versteckt zu sein. Dieses ungreifbare, aber persistierende mulmige Gefühl im Magen wurde von der Autorin ganz meisterhaft erarbeitet, das Verschwinden von Alex und die Suche nach ihm bleibt bei weitem nicht das einzige Drama in der Geschichte (mehr möchte ich dazu nicht sagen, ich möchte nichts spoilern).
Durch die beiden Zeitebenen und die verschiedenen Perspektiven, die sie gekonnt miteinander verwebt, zeigt sich, dass dieses Gefühl die Protagonistinnen über 20 Jahre lang nicht loslässt. Ihr Leben wurde durch das Geschehen und das damit verbundene Trauma beeinflusst, Misstrauen und Zweifel an ihren eigenen Erinnerungen sind bei allen präsent.
Die Charaktere sind gründlich und dreidimensional ausgearbeitet, ich konnte mich tatsächlich in alle gut einfühlen. Auch die dysfunktionale Familie, die die Autorin gekonnt beschreibt, ist mir nicht fremd. Die psychologischen Komponenten des Romans hat sie hervorragend eingeflochten und so aus einem eigentlich einfachen „coming of age“ Roman mit rebellischen Teenagern, die sich ausprobieren wollen, einen Thriller geschaffen. Zwei große Geheimnisse liegen wie Schatten über dem Leben des Schwestern-Quartetts, wirklich glücklich ist keine geworden, egal, wie sehr sie versuchen, es sich einzureden.
Für mich war der vielschichtige und vielseitige Roman ein wahrer Lese-Genuss, den ich Freunden von Krimis/Thrillern mit dem gewissen Etwas und etwas psychologischem Tiefgang gerne weiterempfehle. Von mir fünf Sterne.
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